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Diskussion über mögliche Wiedereröffnung
 

Diskussion über mögliche Wiedereröffnung

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Comeback des Ginnheimer Spargels

Foto: Stadt Frankfurt am Main
Foto: Stadt Frankfurt am Main
Seit 1999 ist der „Ginnheimer Spargel“ für die Öffentlichkeit geschlossen. Das könnte sich möglicherweise ändern: Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und die Deutsche Funkturm, die Eigentümerin des Fernmeldeturms, diskutieren neue Nutzungsmöglichkeiten.
Die Zeiten, in denen in luftiger Höhe, bei spektakulärem Ausblick im „Ginnheimer Spargel“ gefeiert wurde, sind lange vorbei. In den 90er-Jahren waren die Diskothek und das Restaurant in dem 331,14 Meter hohen Fernmeldeturm die Places-to-be. Die Kanzel, in der sich das ehemals wilde Geschehen abspielte, befindet sich in 227 Meter Höhe, aus sechs Stockwerken und ist drehbar. Trotz der großen Anziehungskraft gestaltete es sich stets schwierig, die Einrichtungen wirtschaftlich zu betreiben. 1999 wurde der Turm schließlich für die Öffentlichkeit geschlossen. Das hing vor allem mit Sicherheitsbestimmungen zusammen: Es hätte Millionen gekostet, um die Auflagen der Brandschutzordnung zu erfüllen. Heute dient der Turm verschiedenen Unternehmen als Standort für Funkdienste. Dazu zählen unter anderem digitales Fernsehen, analoges und digitales Radio, Richtfunkverbindungen für besonders hohe Datenübertragungen, Mobilfunk sowie spezielle Datendienste zur Unterstützung von High Frequency Trading.

Doch möglicherweise wird der Spargel in nicht allzu ferner Zukunft wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet werden. Gemeinsam mit dem Hamburger Bundestagsabgeordneten und Obmann im Bundestags-Haushaltausschuss Johannes Kahrs hat Oberbürgermeister Peter Feldmann den Turm besucht, um über neue Nutzungsmöglichkeiten und eine mögliche Öffnung nachzudenken. „Viele Frankfurterinnen und Frankfurter sind damit groß geworden, dass sie mit ihren Familien oder mit Besuchern aus anderen Städten von der Aussichtsplattform auf unsere Skyline, auf den nahen Taunus geschaut haben“, sagt Feldmann. „Auch ich kann mich noch gut daran erinnern, auch daran, dass der ‚Ginnheimer Spargel‘ ein Erkennungszeichen ist, das uns bei der Heimreise immer ein Gefühl von Zuhause ankommen vermittelt. Es wäre großartig, wenn es uns gelänge, dieses Frankfurter Wahrzeichen wieder allen Frankfurtern zugänglich zu machen.“

Dafür muss jedoch nach wie vor der Brandschutz aufgerüstet werden, und das würde auch heute mehrere Millionen kosten. Die Deutsche Funkturm, ein Tochterunternehmen der Telekom und heutige Eigentümerin, möchte diese Kosten nicht alleine tragen und hofft auf öffentliche Gelder oder Kapital von Privatpersonen. „Der Europaturm ist in doppelter Hinsicht ein prägendes Bauwerk für Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet. Er versorgt die Region seit 40 Jahren mit wichtigen Funkdiensten und wird auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil der Medieninfrastruktur sein“, sagt Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer der Deutsche Funkturm. „Gleichzeitig ist er als Wahrzeichen nicht mehr aus der Frankfurter Skyline wegzudenken.“ Zunächst soll im kommenden Jahr ein Teilbereich des Turms für einzelne Gruppen geöffnet werden, wie es langfristig weitergeht, kann erst nach Klärung der finanziellen Fragen beantwortet werden.
 
8. August 2019
rom
 
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Michael Risse am 12.8.2019, 17:46 Uhr:
Don Ronaldo ! Stimmt !
Habe heute im Grauen des Morgens,die Tastatur retroaktiv abdichten müssen,weil mir in der Nacht davor,ein Glas weissen Weines dortselbst hineinschwappte.
War das ein Wink des Herrn ?
 
Ronald M. Filkas am 11.8.2019, 19:44 Uhr:
Vorschlag: mit einer sehr großen Portion Handkäse Ihre Tastatur abdichten.
 
Michael Risse am 11.8.2019, 10:48 Uhr:
Es hagelt Beschwerden: aus München erreicht mich ein Sendschreiben des Herrn Ministerpräsidenten,betreffs meiner Wortcreation GRÖOBAZ. Diese Formulierung sei zu dicht an der geschützten Käseaufbereitung "OBATZTER"(mit diesem Gemenge dichtet man z.B im Frankenland undichte Weinfässer ab.)
Was tun?...fragte schon Lenin in seiner Schrift,Anfang der 1920ziger Jahre
 
Ronald M. Filkas am 10.8.2019, 17:39 Uhr:
Herr Risse, mäßigen Sie sich selbst in Ihrem Ton: „Peterle Feldmaus“ und „die wildgewordene Krankenschwester,Petra Darling Rouge“ usw. gehen mal gar nicht!
 
Michael Risse am 9.8.2019, 14:58 Uhr:
Korrektur. Gestern in der Hitze der Wortgewitter schrieb ich:Peterle Feldmaus,der GRÖOAZ. Das schreit nsch einer Korrektur. Ich habe ihn ernannt zum GRÖOBAZ,,also GRÖ-OB-AZ =GRÖsster- O-ber-B-ürgermeister
Aller Zeiten. GRÖOBAZ. So jetzt passts.
 
Michael Risse am 9.8.2019, 14:43 Uhr:
Herr Norbert Groß,mässigen Sie sich in Ihrem Ton!
1:Ich z.B. bin Kein Oberhansel,sondern auf dem Wege dorthin,also nur Hansel.(Gesellenprüfung)
2.falsch abgeschrieben:"populistischenm",das "m" ist zuviel
3.)Sie fragen:"Echte Frankfurter?"
3.Ich z.B. bin Kronberger Bub,und Kronberg hat im Mittelalter mal Frankkfurt ,als Frankfurt zu Unrecht angriff, besiegt,und den Schultheiß gefangen genommen,und gegen ein hohes Lösegeld wieder freigelassen.
Andere Frankfurter wurden am Spiess gebraten,und von meinen Vorfahren am Lagerfeuer schlichtweg verspeist,also pulst in meinen Adern laut DNA, Frankfurter Blut,oder so.
4.)Dieser Sendemast ist kein Wahrzeichen Frankfurts,der Eiffelturm(Paris),das ist ein wahres Wahrzeichen.
Der Roemer ist das Wahrzeichen Frankfurts,meinetwegen die totlangweilige Paulskirche als Ersatz.
5. weiteres Zitat aus Ihro Gnadens Depp-esche:"von euch 3 Oberhanseln" Euch schreibt man ,also sogar der Herr Norbert Groß ab heute,bitte in der Anrede,vor allem in der Schriftform,mit großem "E",wie z.B. Esel
Auch hier treffen wir wieder auf Versäumnisse auf dem Wege zum Hauptschulabschluss. Sprachschludereien !
6) Ich für meinen Teil bin kein Äffchen,sondern Silberrücken.Soviel Respekt vorm Alter,das muss sein.
7.) Ich war da schon oben ,zu einer Weinmesse der Firma Wein Wolf,Anfang der 80ziger Jahre,und wir sangen das Lied:" On a clear day,You can see forever.
Das Einzige,das ich bereue,wirklich zutiefst:unsere Haushälterin,Fräulein Gillette,wollte unbedingt dort oben mal hin zum Kaffetrinken,und ich war zu spät dran,ihren Herzenswunsch noch zu erfüllen.
Das nagt noch heute an mir. Ihnen,Herr Norbert, spendiere ich aber eine Fahrt zum Niederwald-denkmal,
und Sie können sich ja denken,dass ein solcher Ausflug mit einem Frankfurter Weinhändler alter Schule
in den Rheingau,bei meinen Verbindungen dorthin,keine trockene Angelegenheit wird.
Den Ronald Filkas nehmen wir auch mit. Da kommt echt Spass auf.
 
Whizzbizz am 9.8.2019, 11:34 Uhr:
Von mir aus dürfte er auch ruhig wieder ein "öffentlicher Raum" werden. Aber diejenigen, die davon profitieren, sollten natürlich auch die Kosten mittragen.
 
Norbert Groß am 8.8.2019, 19:47 Uhr:
Ich lese hier schon wieder von "populistischenm Geschwätz", das kommt doch nur von euch 3 Oberhanseln. Seid Ihr überhaupt echte Frankfurter..? Der Spargel war, ist und bleibt ein Wahrzeichen von Frankfurt egal ob für die Öffentlichkeit zugelassen oder nicht. Wenn's rentabel für irgendwelche Finanzierungsgruppen ist dann sollen'se doch machen. Wenn's dann soweit ist (wäre) dann wärt Ihr 3 Äffchen bestimmt bei den Ersten die da hoch müssten.
 
C. R. am 8.8.2019, 18:14 Uhr:
Wenn ein Privatmensch das Ganze finanzieren will - bitte schön, warum auch nicht. Aber ich sehe nicht ein, warum Gelder aus einem öffentlichen Pott, den ich mit meinen Steuern mitbefülle, dafür hergenommen werden sollen. So ein Projekt gehört auf der To-Do-Liste von Frankfurt ganz nach unten. Denn weiter oben ist schon alles voll mit wichtigeren Dingen. Wenn alle Schlaglöcher gestopft, neue Radwege fertiggestellt, vergammelte Schulen und marode Brücken saniert wurden und danach noch Geld übrig ist (was ich eher nicht glaube, weil ständig über zu wenig Etat gejammert wird), erst DANN sollte man über solch ein oben genanntes Vorhaben nachdenken. Wenn der Turm weiterhin geschlossen bleibt, fehlt uns dann etwas? Haben wir in den letzten 20 Jahren ohne öffenen Turm irgendetwas vermisst? Ich würde sagen Nein. Und die damalige Schließung wegen Unwirtschaftlichkeit sagt ja auch schon einiges aus.
 
Michael Risse am 8.8.2019, 14:11 Uhr:
Geht das schon wieder los,mit dem populistischen Geschwätz ?! Will Peterle Feldmaus,der Grösste Oberbürgermeister Aller Zeiten (GRÖOAZ) (warum hat die wildgewordene Krankenschwester,Petra Darling Rouge,
den eigentlich nicht retroaktiv adoptiert?(sie war uns auch lieb,und vor allem teuer!) denn diese wandelnde Goetheplakette hatte auch immer so brilliante Ideen,die viel Geld kosteten.
Aus dem jetzt freigeschaufelten Grab:Funkturm für alle: Ich zitiere:"Die Deutsche Funkturm, ein Tochterunternehmen der Telekom und heutige Eigentümerin, möchte diese Kosten nicht alleine tragen und hofft auf öffentliche Gelder oder Kapital von Privatpersonen." Nix da! Aus mim "Adlerhorst"(also nicht Aus die Maus)
Der bleibt zu. Das ist ein reines Zweckgebäude. Es hat sich ja nix da oben halten können,wegen der Mörderbetriebskosten. Und so übertrieben die Typen vom Brandschutz unterwegs sind,das bekommen wir ja gerade unter die Nase gerieben:Millionen soll der Schwachsinn kosten. Gut so ! Milliarden wäre noch besser. Wir hams ja ! Die Leute sollen in den Taunus fahren,oder in die Lüneburger Heide.
 
Ansgar Schulz-Mittenzwei am 8.8.2019, 12:49 Uhr:
Warum umantelt die deutsche Funkturm nicht den TV Tower mit Wohnungen und Büros, ähnlich wie der Henniger Turm,nur rund. Das wüde alle Probleme bzgl. Brandschutz etc. lösen und Einnahmen generieren und- es würde noch mehr ein Wahrzeichen von Frankfurt werden als es jetzt schon ist. Vorausgesetzt ein spektakulärer Entwurf. Ansgar Schulz, Frankfurt
 
 
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