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Löscharbeiten im Ostend
 

Löscharbeiten im Ostend

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„Blaues Wasser“ abgebrannt

Foto: Blaues Wasser Frankfurt
Foto: Blaues Wasser Frankfurt
Fast neun Stunden bekämpften rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr in der Nacht von Freitag auf Samstag einen Brand im Ostend. Für die Gastronomie „Blaues Wasser“, die den Flammen zum Opfer fiel, gab es keine Rettung mehr.
In der Nacht von Freitag auf Samstag brannte das Lokal „Blaues Wasser“ vollständig nieder. Laut der Frankfurter Feuerwehr soll der Brand von der Küche des Gastronomiebetriebs, die sich in einem Nebengebäude befindet, ausgegangen sein. Die genaue Brandursache sei jedoch weiterhin unklar, bestätigte ein Sprecher der Polizei Frankfurt am Montag. Kurz nach Eintreffen eines Löschfahrzeugs sei es zu einer Rauchgasdurchzündung gekommen. Dadurch sei „schlagartig“ ein Vollbrand entstanden, der auf das gesamte Gebäude sowie die mit einer Kunststoffplane überdachte Außenanlage übergriff. In den Zwischendecken des Gebäudes seien zudem mehrere Glutnester entstanden, die die Löscharbeiten erschwerten, so die Feuerwehr Frankfurt.

Rund 100 Feuerwehrfrauen und -männer hatten versucht, das Feuer zu löschen, wobei neun Freiwillige Feuerwehren und Sonderdienste die Berufsfeuerwehr unterstützten. Gegen 11.30 Uhr am Samstagvormittag konnte die Feuerwehr schließlich das Einsatzende im Ostend melden. Der Schaden soll sich auf mehrere hunderttausend Euro belaufen. Für die Löscharbeiten sei neben Hydranten auch ein Feuerlöschboot zum Einsatz gekommen, das das Löschwasser direkt aus dem Main pumpte. Nur eine Person sei mit einer Schnittverletzung leicht verletzt worden.

Die Gastronomie auf der Franziusstraße 35 im Ostend – ein ehemaliges Bordell-Gelände – war 2016 von Goran Petreski, Matthias Martinsohn, Rakesh Bhatnagar eröffnet worden. Martinsohn hatte zuvor den Cocoon-Club geführt, Goran Petreski das italienische Grill-Restaurant Vai Vai.

Gegenüber der Bild-Zeitung hatte Goran Petreski kritisiert, dass die Feuerwehr erst nach 25 Minuten eingetroffen sei, obwohl diese nur wenige hundert Meter entfernt eine Wache habe. Die Feuerwehr wies diese Vorwürfe in einer Stellungnahme am Sonntag zurück. Das Einsatzleitprogramm der Zentralen Leitstelle in Frankfurt dokumentiere „lückenlos und gerichtsverwertbar“ sämtliche Zeitstempel aller Einsätze, „beginnend mit dem ersten Klingeln des Notrufs, Annahme und Dauer des Gesprächs inklusive Gesprächsaufzeichnung, Alarmierung der nächstverfügbaren Einheiten, Ausrücken beziehungsweise Einsatzübernahme und das Eintreffen an der Einsatzstelle“, so die Feuerwehr Frankfurt in einer Stellungnahme vom Sonntag.

So habe man den Notrufeingang mit Aufnahme für 2.36 Uhr dokumentiert, die Alarmierung der laut Alarm- und Ausrückordnung vorgesehenen Einheiten um 2.37 Uhr und das Eintreffen des ersten Löschfahrzeug an der Einsatzstelle um 2.41 Uhr. Im Voraus habe Leitstelle in Frankfurt um 2.36 Uhr die Brandmeldung von der Feuerwehr-Leitstelle Offenbach erhalten, bei der der Notruf um 2.33 Uhr eingegangen war.
 
3. August 2020, 13.23 Uhr
jwe
 
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Leser-Kommentare

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Rainer Waansinn am 3.8.2020, 19:24 Uhr:
Ist es zu schwer zu recherchieren, wieviele Feuerwehrfrauen im Einsatz waren?
Die Bild-Zeitung zu zitieren "Gegenüber der Bild-Zeitung hatte Goran Petreski kritisiert..." ist dünn.
Und die (noch) wenigen (?) Feuerwehrfrauen könnten Sie schon etwas stärker in den Vordergrund stellen. Oder? Wie viele waren es denn?
Gruß RW
 
 
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