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Grüne Direktkandidaten mit der SPD?

Die Abgeordneten Sarah Sorge, Marcus Bocklet und Omid Nouripour sind aufgestellt. Am kommenden Freitag bestimmen die Grünen die Kandidaten für den Landtag und den Bundestag. Die Partei stellt sich auf einen Konkurrenzkampf mit den Sozialdemokraten ein. Europaabgeordnete und Journalkolumnist Daniel Cohn-Bendit (Grüne, Foto) äußert sich im einem Interview im aktuellen Heft und sieht das einzelne Antreten bei den Direktmandaten als eine falsche Taktik an. Die CDU sei zu stark und einen Erfolg könne man besser erreichen: „Wenn SPD und Grüne in Frankfurt schlau wären, würden sie ein Bündnis eingehen: ein Bezirk für die Grünen, ein Bezirk für die SPD. Nur so könnten sie der CDU die Mandate in Frankfurt abjagen.“ Welche Kandidaten bei der Kreismitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen gewählt werden sollten, sei im Prinzip egal, da diese durch die Stimmenspaltung im linken Lager sowieso keine Chance hätten, so Cohn-Bendit.

Bastian Bergerhoff vom Vorstand der Grünen sieht dies jedoch anders. „Das ist nicht unser Konzept. Die Frage ist ja: Wie profiliere ich mich vor den Wahlen? Wir würden die Wähler verwirren, indem wir indirekt für die SPD werben, weil wir in einigen Bezirken nicht antreten.“ Die Partei möchte ihre Ziele überall vertreten. Die Zahl der Direktmandate hänge auch nur von den Zweitstimmen ab, habe jedoch keine Auswirkungen auf die Gesamtzahl der Sitze im Landtag. Es wäre ein Argument, wolle man die Wahl eines CDU-Abgeordneten unbedingt verhindern. Dies sei jedoch nicht so. Das Ziel sei in erster Linie eine Regierungsmehrheit unter Beteiligung der Grünen.

Die Aussichten stehen dazu gut. Die Grünen haben im vergangenen Jahr bei den Wählern auch ein recht gutes Bild hinterlassen – weder Wortbrüche noch parteiinterne Rebellion.
Bei der Kreismitgliederversammlung im Haus Gutleut stellen sich deshalb mit einer Ausnahme die selben Landtagsbewerber zur Wahl vor wie vor einem Jahr. Stadtverordnete Evanthia Triantafillidou bewirbt sich anstelle von Frankfurts Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg für den Wahlkreis 36. Dieser umfasst die Bezirke Gutleut, Gallus, Innenstadt, Westend, Dornbusch, Eschersheim und Ginnheim. Ansonsten hat sich an der Aufstellung nichts geändert, es gingen bisher auch keine Meldungen von Gegenkandidaten der früheren Bewerber ein. Im Wahlkreis 34 (Westen) ist Stadtverordnete Martina Feldmayer die Kandidatin; im Wahlkreis 35 (Nordwesten) wird sich wiederum Manuel Stock, der auch im Landesvorstand sitzt aufstellen lassen. Im Wahlkreis 37 (Süden) steht Sarah Sorge, Landesvizepräsidentin, im Wahlkreis 38 (Nordend, Bornheim) Marcus Bocklet und im Wahlkreis 39 (Nordwesten) Helmut Ulshöfer bereit zur Wahl.
 
25. November 2008, 11.37 Uhr
red
 
 
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