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Foto: Dirk Ostermeier
Foto: Dirk Ostermeier

5 Fragen an Angela Kropp

"Mein Label steht für Respekt, Toleranz und Menschlichkeit"

Mit ihrem lokalen Label FRANKFURTliebe stattet Angela Kropp Frankfurter aus, die das weltoffene, urbane Lebensgefühl ihrer Stadt nach außen tragen wollen. Uns hat sie verraten, was sie an Frankfurt so liebt und weitergeben möchte.
JOURNAL FRANKFURT: Ihr Label heißt FRANKFURTliebe. Was bedeutet Frankfurt für Sie persönlich?
Angela Kropp: Frankfurt ist meine Heimatstadt. Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Ich habe nicht nur meine Kindheit, sondern auch meine gesamte Schulzeit und Jugend hier verbracht und habe danach ebenso in Frankfurt gearbeitet. Frankfurt ist mein zu Hause. Meine Familie und Freunde leben hier. Es liegt also nicht fern, dass ich ein Label namens FRANKFURTliebe gegründet habe.

Sabrina Setlur, Bernd Reisig und Radost Bokel – sie alle tragen FRANKFURTliebe. Wofür steht Ihr Label?
Mein Label steht für Respekt, Toleranz und Menschlichkeit. Es geht darum, die Liebe zur eigenen Stadt nach außen zu tragen und auch zeigen zu dürfen, dass man sich zu Hause fühlt und sich mit seiner Stadt identifiziert. Ich habe bereits über 300 Frankfurter Köpfe im FRANKFURTliebe-Shirt vor der Kamera gehabt und bin froh, dass ich so viele Frankfurter – auch Künstler – für das Label begeistern konnte. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass man darauf schon fast gewartet hat, sein Statement präsentieren zu können. FRANKFURTliebe ist nicht nur ein Wort oder ein
Logo, sondern es steckt eben auch Liebe und Respekt in der Kampagne.

Sie sind auch Fotografin. Was möchten Sie mit Ihren Bildern ausdrücken und vermitteln?
Ich fotografiere schon seit über 10 Jahren unsere Lieblingsstadt und meine Bilder sollen Heimatgefühl und Liebe vermitteln. Ich verkaufe und vermiete neuerdings auch mit „ArtKonzept“ meine großflächigen Fotografien unter Acrylglas und statte viele Firmen und Büros damit aus. Mit meinen Bildern möchte ich einfach die Schönheit der Momente und der Orte auch für andere erneut zum Leben erwecken.

Sie als Frankfurt-Liebhaberin kennen sicher auch jede Ecke und jeden Winkel der Stadt. Was sind Ihre liebsten Plätze in Frankfurt?
Eine sehr, sehr schwierige Frage, denn es gibt viele Orte und Plätze, die für mich besonders sind. Zum Beispiel gehe ich sehr gerne in den Günthersburgpark. Im Sommer mit der Picknickdecke mit Freunden oder manchmal gehe ich einfach nur spazieren, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Ich liebe unsere Skyline und bin gerne am Main, gehe gerne gut essen. Am liebsten mit Skyline-Blick wie zum Beispiel im Flemmings Restaurant. Frankfurt hat so viele schöne Ecken. Letztendlich ist es aber entscheidend, mit wem man zusammen ist, denn mit den richtigen Menschen kann jeder Ort schöner werden.

Was haben Sie weiteres für die Zukunft geplant?
Ich möchte weiterhin die Frankfurter mit meinem Label erfreuen. Ich möchte Emotionen erwecken, mit meinen Bildern begeistern. Ich freue mich über neue Kontakte und Kooperationen. Ich liebe Brainstorming und neue Projekte, möchte aber auch wieder mehr Zeit der Fotografie und dadurch verbundenen Shootings und Kreativität widmen. Das kam leider in der letzten Zeit durch die FRANKFURTliebe etwas kurz. Und ich freue mich darauf, mir im neuen Jahr auch mal privat mehr Zeit zu schenken. Ich bin durch meine Jobs momentan sehr eingebunden. Und letzten Endes kann man nur funktionieren, wenn man die richtige Mischung zwischen Arbeit und Privatleben schafft.

Am heutigen Freitag öffnet Angela Kropps neuer Pop-Up-Store im Einkaufszentrum MyZeil.
 
23. November 2018, 11.00 Uhr
Martina Schumacher
 
Martina Schumacher
Jahrgang 1991, Studium der Germanistik an der Goethe-Universität, seit 2016 beim Journal Frankfurt – Mehr von Martina Schumacher >>
 
 
Fotogalerie:
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