Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Panorama
Startseite Alle NachrichtenPanorama
Notübernachtungsstätte am Eschenheimer Tor
 

Notübernachtungsstätte am Eschenheimer Tor

0

Ein geschützter Schlafplatz, ein Kaffee und ein Croissant

Foto: © Christian Rupp
Foto: © Christian Rupp
Bis zu 150 bedürftige Menschen können seit Donnerstag täglich ab 20 Uhr einen geschützten und beheizten Schlafplatz inklusive sanitärer Anlagen an der Station Eschenheimer Tor nutzen. Tagsüber wird die Stätte zudem in ein Café umgewandelt.
Zwar entfällt momentan die Übernachtungsmöglichkeit in der B-Ebene der Hauptwache aufgrund dringend notwendiger Brandschutzsanierungen. Dafür präsentierten die Stadträte Daniela Birkenfeld und Klaus Oesterling der Presse am Donnerstag die neue Notübernachtungsstätte in der B-Ebene der Station Eschenheimer Tor. „Für die Zeit der Sanierung hätten wir auf jeden Fall eine Alternative für die Winterübernachtung finden müssen“, sagt Oesterling. In diesem Fall könne man sogar von einer deutlichen Verbesserung für die Obdachlosen sprechen: 250.000 Euro wurden für den Umbau verwendet, die Toiletten wurden saniert, eine neue Licht- und Belüftungsanlage wurde eingebaut, die Wände wurden neu gestrichen. Decken und Schlafmatten sind erhältlich. Die Tische, die morgens ihren Dienst im Wintercafé leisten, lassen sich senkrecht zusammenklappen und können so als Trennwände zwischen den Schlafplätzen genutzt werden, um den Menschen mehr Privatsphäre zu sichern. Im Gegensatz zur Stätte an der Hauptwache, sind die Obdachlosen hier vor eventuellen Anfeindungen von Passanten geschützt. Sechs Personen des Frankfurter Vereins sorgen für die Nachtbetreuung, fünf für den Betrieb des Wintercafés und kontrollieren, wer hier Zugang erhält. Zudem sorgt die Bündelung von Übernachtungsmöglichkeit und Wintercafé an einem Standort für eine lückenlose Betreuung. So können die Menschen direkt nach dem Wecken kostenlos einen Kaffee und ein Croissant genießen.

Zusätzlich ist seit dem 1. Oktober wieder das Team vom Kältebus des Frankfurter Vereins jede Nacht auf rund 120 Kilometern unterwegs und weist obdachlose Menschen auf den Standortwechsel hin. Die Stadträte und alle sonstigen Beteiligten appellieren an die Bürgerinnen und Bürger sich unter der Nummer 431414 des Kältebus Teams oder der Notrufnummer 112 zu melden, falls Sie obdachlos lebende Menschen nachts an abgelegenen Orten beobachten.

Schade ist, dass die Räumlichkeit nicht auch in der wärmeren Jahreszeit genutzt werden kann. Dafür wird die gesamte Winteraktion erstmals von mehreren Video- und Textbeiträgen begleitet, um die Bürger zusätzlich über das Hilfesystem für obdachlose Menschen zu informieren.

Der erste Videobeitrag der Stadt ist bereits fertig.
2. November 2018
kal
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Panorama
 
 
Partnerschaft für Demokratie Offenbach
0
Was verbindet Offenbacher?
Die Partnerschaft für Demokratie Offenbach am Main sucht Projekte, die sich mit Fragen rund um das Thema „Was verbindet uns Offenbacherinnen und Offenbacher? Wer bin ich? Und wer sind wir?“ auseinandersetzen. – Weiterlesen >>
Text: tm / Foto: Harald Schröder
 
 
Aktion „Frankfurt Deine Kinder“
0
Lernen, was der tote Winkel bedeutet
Der tote Winkel von LKWs ist besonders für Kinder gefährlich. Immer wieder kommt es zu Unfällen. Am Dienstag findet auf dem Paulsplatz eine Aktion statt, um auf die Gefahren des toten Winkels aufmerksam zu machen. – Weiterlesen >>
Text: tm / Foto: Raus aus dem toten Winkel/Facebook
 
 
Initiative ernennt Zootier
0
Gibbon ist Zootier des Jahres 2019
Die Aktion Zootier des Jahres, eine Initiative von verschiedenen Zoo-Verbänden kürt jedes Jahr eine Tiergattung, die besonderer Aufmerksamkeit bedarf. Dieses Jahr fiel die Entscheidung zu Gunsten der kleinen Menschenaffen. – Weiterlesen >>
Text: tk / Foto: Sander Wehkamp/unsplash
 
 
 
Tödlicher Unfall an der Ostendstraße
0
Gedenktafel für Mustafa Alptuğ Sözen geplant
Der jugendliche Hanauer Mustafa Alptuğ Sözen starb an der S-Bahn-Station Ostendstraße, als er einen Mann retten wollte, der ins Gleisbett gestürzt war. Nun legt der Ortsbeirat 4 eine Vorlage für eine Gedenktafel vor. – Weiterlesen >>
Text: tm / Foto: Olivia Heider
 
 
Frankfurter Journalist der Fälschung verdächtigt
1
Falscher Islamismus-Experte
Der Frankfurter Journalist Shams Ul-Haq hat behauptet, in über 100 Moscheen die Radikalisierung von Muslimen aufgedeckt zu haben. Seine Angaben sind jedoch zu einem großen Teil widersprüchlich und vermutlich falsch. – Weiterlesen >>
Text: Ronja Merkel / Foto: Harald Schröder
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1463 

Twitter Activity