Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Panorama
Startseite Alle NachrichtenPanorama
Maria Magdalena Ludewig von Welle ins Meer gezogen
 

Maria Magdalena Ludewig von Welle ins Meer gezogen

1

Kuratorin der Wiesbaden Biennale tödlich verunglückt

Foto: Staatstheater Wiesbaden
Foto: Staatstheater Wiesbaden
Die Kuratorin der Wiesbaden Biennale, Maria Magdalena Ludewig, ist auf Fuerteventura ums Leben gekommen. Die 36-Jährige wurde auf einem Felsvorsprung von einer Welle erfasst und in den Atlantik gezogen.
Maria Magdalena Ludewig, Kuratorin und Leiterin der Wiesbaden Biennale, ist am 31. Dezember auf Fuerteventura ums Leben gekommen. Das teilte das Staatstheater Wiesbaden am Freitag mit. Die 36-Jährige wurde auf einem Felsvorsprung von einer Welle gepackt und ins offene Meer gezogen. Ein Rettungshubschrauber konnte die junge Frau nur noch tot aus dem Atlantik bergen.

„Alle Mitarbeiter des Hessischen Staatstheaters sind unfassbar traurig über diesen unersetzbaren Verlust“, heißt es in einer Mitteilung des Staatstheaters. „Maria Magdalena hat mit unbändiger Kraft, Energie und Phantasie zwei Wiesbaden Biennalen gemeinsam mit Martin Hammer geleitet und kuratiert, sie hat uns befeuert, begeistert, über alle Grenzen getrieben und ist gleichzeitig immer der gute Geist all ihrer Künstler*innen gewesen. Sie hat Spuren in uns allen hinterlassen, die unauslöschlich sind.“

Maria Magdalena Ludewig, wurde 1982 in Lübeck geboren. Sie studierte Philosophie in Hamburg und Berlin sowie Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Als freie Produzentin und Regisseurin war sie unter anderem am Hamburger Schauspielhaus und an den Sophiensaelen Berlin tätig. Seit 2014 war sie gemeinsam mit Martin Hammer mit der Leitung der Wiesbaden Biennale betraut. Im vergangenen Jahr sorgte die Biennale überregional für große Aufmerksamkeit. Insbesondere eine vier Meter hohe, goldene Statue des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, die in der Wiesbadener Innenstadt aufgestellt wurde, sorgte für teils massive Kritik.

„‚This ist Not Europe‘ und ‚Bad News‘ hießen ihre, unsere Biennalen. Diese Nachricht ist die traurigste ‚Bad News‘, die wir versenden können“, schreiben die Kolleginnen und Kollegen von Maria Magdalena Ludewig zum Abschied. „Die christliche, frohe Botschaft, die auch dahintersteht, ist jedes Menschenleben ist einzigartig. Wir enden hier. Wir leben weiter. Maria Magdalena Ludewigs Leben wird einzigartig, vollkommen und unvergesslich sein. Sie ist vorgegangen. Auch wenn sie viel zu früh von uns gegangen ist.“
4. Januar 2019
rom
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Jörg Spamer am 5.1.2019, 14:05 Uhr:
Tolle Powerfrau. Ein großer Verlust. Jörg Spamer
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Panorama
 
 
Opernplatzfest vom 26.6.-5.7.
0
Vor der Alten Oper wird gefeiert
Das Opernplatzfest ist jedes Jahr aufs Neue eine Hommage an einen der schönsten Plätze Frankfurts. In diesem Jahr lädt es die Frankfurterinnen und Frankfurter vom 26.6.-5.7. wieder zum Genießen ein. – Weiterlesen >>
Text: red / Foto: Nicole Brevoord
 
 
Wohin im Sommer?
0
Bye-bye Winterblues
In Frankfurt ist der Sommer angekommen. Wo lässt es sich bei diesen heißen Temperaturen am besten aushalten, wenn das Wetter wärmer und die Straßen voller werden? Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt. – Weiterlesen >>
Text: red / Foto: Dirk Ostermeier
 
 
Wassereinbruch im Einkaufszentrum
0
Es regnet im MyZeil
Am vergangenen Samstag hat es im Einkaufszentrum MyZeil einen Wassereinbruch gegeben. Videos, die zeigen, wie die Regenmassen den Boden überfluteten, gingen in den sozialen Netzwerken viral. – Weiterlesen >>
Text: hes / Foto: Bernd Kammerer
 
 
 
Hans-Dieter Hillmoth geht in den Ruhestand
0
FFH-Chef verabschiedet sich nach 30 Jahren
Hans-Dieter Hillmoth ist seit 30 Jahren Geschäftsführer des Radiosenders FFH. Ende Juni geht er mit 66 Jahren in den Ruhestand. Dem JOURNAL FRANKFURT hat er vorher verraten, was er am meisten vermissen wird und warum er selbst privat kein Radio hört. – Weiterlesen >>
Text: Elena Zompi / Foto: Facebook/Hans-Dieter Hillmoth
 
 
Fünf Jahre kostenfreie Sprechstunde
0
Versorgung für alle
Vor fünf Jahren starteten Medizinstudierende der Goethe-Uni ein Projekt, das all denjenigen hilft, die nicht krankenversichert sind. Über 900 Menschen konnten dadurch bereits kostenlos medizinisch versorgt werden. – Weiterlesen >>
Text: ffm/ez / Foto: unsplash
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1480