Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Gesellschaft
Startseite Alle NachrichtenGesellschaft
Kanadisches Unternehmen stellt Pläne vor
 

Kanadisches Unternehmen stellt Pläne vor

2

Multifunktionsarena soll am Flughafen entstehen

Foto: Animation: Thomas Keßler
Foto: Animation: Thomas Keßler
Schon lange wird über den Bau einer Multifunktionsarena am Kaiserlei diskutiert, doch es scheint einfach nicht zu klappen. Jetzt gibt es Pläne eines kanadischen Investors für eine Arena an einem anderen Standort.
Ein kanadischer Investor soll für 300 Millionen Euro eine Multifunktionsarena planen, so berichtete es gestern die FAZ. Diese soll allerdings nicht am Kaiserlei, sondern am Frankfurt Flughafen entstehen. 23 000 Zuschauerinnen und Zuschauer sollen darin Platz finden, damit wäre die Halle, die den Namen „The Dome“ tragen soll, die größte ihrer Art in Europa. Zu dem Gebäudekomplex sollen außerdem auch ein Hotel und ein weiteres Gebäude namens „Forum“ zählen. Entstehen soll es auf dem Gelände südlich des Gebäudes „The Squaire“. Wenn alles optimal laufe, könne die Arena schon 2023 fertig sein, sagte Felix Scheuerpflug, der zu der Gruppe der Investoren und Entwickler gehört, gegenüber der FAZ.

Nach Angaben der FAZ soll die Multifunktionsarena den Planungen zufolge die B43 auf einer Länge von knapp 100 Metern überspannen. Diese Überbauung sei mit der für eine Genehmigung zuständigen Landesbehörde „andiskutiert“ worden. Die Bundesstraße müsse allenfalls kurzzeitig gesperrt werden während der Bauuarbeiten.

Hinter den Plänen steckt das kanadische Unternehmen Katz Group, das nach eigenen Angaben zu den größten Unternehmen Kanadas gehört. Es investiert in Sport, Unterhaltung und Immobilienprojekte. Der Katz Group, mit Hauptsitz in der kanadischen Stadt Edmonton, gehört unter anderem die Edmonto, Oilers, ein Spitzenteam der Eishockey-Liga NHL.

Keine Fortschritte am Kaiserlei

Seit bereits zehn Jahren wird der Bau einer Multifunktionsarena am Kaiserlei diskutiert. Dort soll eine Halle für bis zu 13 000 Zuschauerinnen und Zuschauer entstehen. Sportveranstaltungen, etwa Eishockey oder Basketball würden in dieser neuen Halle hauptsächlich stattfinden, da die Fraport Skyliners und die Löwen als Hauptnutzer für die Arena vorgesehen sind, aber auch kulturelle Großveranstaltungen wie Konzerte könnten in der neuen Arena am Verkehrskreuz Kaiserlei stattfinden. Vieles spricht dafür, doch die Stadt Frankfurt zögert. Dabei hätte die Arena große wirtschaftliche Vorteile, wie eine Studie zeigt. Vertreterinnen und Vertreter der Frankfurter Wirtschaft sprechen sich für die Errichtung aus und auch Skyliners und Löwen betonen die Notwendigkeit der Arena. Mitte Mai fand eine Gesprächsrunde Pro Multifunktionsarena in der Mercedes-Benz-Arena am Kaiserlei statt. Mit dabei waren Sportdezernent Markus Frank, Jörg Schaub, Geschäftsführer Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain e. V., Bernd Breiter, Geschäftsführer BigCityBeats GmbH, Andreas Stracke, Gesellschafter Löwen Frankfurt und Gunnar Wöbke, geschäftsführender Gesellschafter Fraport Skyliners. Schon dort kam die Frage nach einem anderen Standort auf, doch Frank betonte, der Kaiserlei sei eine „1-A-Location“.
 
13. Juni 2019, 12.24 Uhr
ez
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Uwe Looschen am 14.6.2019, 08:30 Uhr:
Was haben wir nicht schon über Multifunktionsarenen gehört, wo welche gebaut werden sollten:
- im Europaviertel mit Musical
- am Kaiserleikreisel
- am Eissportstadion
- auf dem Bügelbrett am Flughafen, als es The Square noch nicht gab
- und jetzt neben dem Square der nächste Versuch
Alle Versuche sind bisher an der Politik gescheitert. Es ist in FFM schwer, etwas großartiges monumentales zu schaffen. Wahrscheinlich wird auch dieses Projekt aus irgend welchen fadenscheinigen Gründen wieder eingestampft. Alles dauert in FFM viiiiiiel zu lange.
Überal unisono zu sehen: Es gibt in der Politik keine Macher mehr
 
Karl-Heinz Sternberg am 13.6.2019, 16:54 Uhr:
Es ist doch frustrierend, wie langsam die Mühlen in Frankfurt mahlen. No sense of urgency. Frustrierend.
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Gesellschaft
 
 
Um Eindämmungsmaßnahmen bei einem größeren Ausbruch regional zu steuern, hat das Land Hessen am Mittwoch ein Präventions- und Eskalationskonzept vorgestellt. Die enge Abstimmung zwischen unterschiedlichen Zuständigkeitsstellen spielt dabei eine tragende Rolle. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Unsplash
 
 
Ada-Kantine in Bockenheim
0
Solidarisches Mittagessen
Mit einem solidarischen System will die Ada-Kantine in Bockenheim Bedürftigen ein gutes Mittagessen servieren. Überraschenderweise erfuhr das Projekt gerade durch die Corona-Krise einen Aufwind. Am Samstag findet die offizielle Eröffnung statt. – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: Eleonora Herder
 
 
Am Wochenende wurde in Bockenheim ein Mann beobachtet, der nach einem lautstarken Streit eine bewusstlos wirkende Frau weggetragen haben soll. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Pexels
 
 
 
Hilfe für Menschen mit Immunkrankheiten
0
Plasmavita ruft zur Blutplasma-Spende auf
In der Corona-Krise ist die Bereitschaft zum Blutplasma spenden zurückgegangen. Doch die Spenden werden dringend benötigt. Das Unternehmen für medizinischen Bedarf Plasmavita ruft die Frankfurterinnen und Frankfurter deshalb zum Spenden auf. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Unsplash
 
 
An Tag vier und fünf ging es im Lübcke-Prozess um die Widersprüche des zweiten Geständnisses von Stephan Ernst. Den „Knoten im Kopf“, wie Oberstaatsanwalt Dieter Killmer es nannte, konnte auch diese Vernehmung nicht lösen. – Weiterlesen >>
Text: Elena Zompi / Foto: picture alliance/dpa/epa-Pool | Ronald Wittek
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1547