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Foto: (v.l.) Vorstand der Zech Hochbau AG Frank Thiesen, Architekt Björn Bischoff, Geschäftsführer Martin Menger, Gesundheitsdezernent Stefan Majer u.a. Foto: varisano
Foto: (v.l.) Vorstand der Zech Hochbau AG Frank Thiesen, Architekt Björn Bischoff, Geschäftsführer Martin Menger, Gesundheitsdezernent Stefan Majer u.a. Foto: varisano

Höchst

Klinikum zieht in den nachhaltigen Neubau

Am Samstag öffnet der Neubau des varisano Klinikums in Höchst seine Türen. Besonderes Merkmal ist seine Passivbauweise, die energetisch sehr nachhaltig sein soll. Das Gebäude verfügt zudem über einen Hubschrauberlandeplatz und Medizintechnik im Wert von 30 Millionen Euro.
Am kommenden Wochenende steht der Umzug in den Neubau des varisano Klinikums in Höchst an. Laut Pressemitteilung treten dann rund 1600 Mitarbeiter aus Medizin, Pflege und Administrationen ihren Dienst an. Der neue Gebäudekomplex wurde im Sommer vergangenen Jahres für seine energetisch nachhaltige Bauweise mit dem Passivhaussiegel ausgezeichnet – als erstes Krankenhausgebäude weltweit. Darüber hinaus soll der Neubau, in dem beinahe alle stationären Bereiche eingegliedert sind, den Patientinnen und Patienten eine Maximalversorgung mit moderner Technik anbieten.

Das moderne Klinikgebäude, das für fast 700 Betten Platz bieten soll, verfügt laut Mitteilung über Medizintechnik im Wert von 30 Millionen Euro. Unter anderem können Patienten in einem neuen OP-Trakt behandelt werden, der zehn Säle sowie einen Hybrid-OP für schonende, minimal-invasive Eingriffe umfasst. Zu den Neuerungen gehört auch ein Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach der neuen Klinik. „Der Klinikneubau ist ein Quantensprung für alle und schafft eine erstklassige Arbeitsumgebung sowie allerbeste medizinische und bauliche Bedingungen“, sagt Martin Menger, der Vorsitzende der Geschäftsführung der varisano Kliniken Frankfurt-Main-Taunus.

In den Patientenzimmern solle, so die Mitteilung weiter, die Temperatur konstant 22 Grad betragen. Wie Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Bündnis 90/Die Grünen) sagt, können die Fenster geöffnet werden. Das sei aber wegen der integrierten Innenlüftung nur in bestimmten Situationen nötig. Eine weitere Besonderheit ist das sogenannte „Höchster Zimmer“, das von den Pflegekräften mitentwickelt wurde. Ein höheres Achsmaß ermögliche, das hintere Bett bei Bedarf aus dem Zimmer zu schieben, ohne den vorderen Bettnachbarn zu stören.

Augenmerk auf werdende Familien und ältere Patienten

Der dritte Stock ist für werdende Eltern und Kinder reserviert. Vier Kreissäle, einer davon mit Gebärdewanne, stehen für die jährlich knapp 2300 Geburten zur Verfügung. Laut Mitteilung soll ein spezieller Dachspielplatz für Kinder das Angebot abrunden. Auf ältere, zum Teil demente Patienten, werde ebenfalls geachtet. Übergroße Raumnummern, regionale Zimmer- und Flurnamen sowie Bildmotive wie etwa die Zeil sollen die Orientierung erleichtern.

Den Patienten soll trotz der Größe des Neubaus ein Gefühl von Geborgenheit gegeben werden, heißt es in einer Mitteilung. Zu diesem Zweck wurden die Wände der 160 Meter langen Erschließungshalle sowie Stationen nach dem Konzept der „Heilenden Kunst“ gestaltet. Strukturen und Details vor allem aus der Pflanzenwelt sollen die Patienten beruhigen und Stress reduzieren.
Weitere Informationen zum Neubau sind online hier oder hier erhältlich.
 
24. Januar 2023, 12.44 Uhr
tig
 
 
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