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FSV bekommt kein Zweitliga-Stadion
 

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FSV bekommt kein Zweitliga-Stadion

Ausgeträumt: Die Mannschaft des FSV Frankfurt hat vermutlich keine Chance auf das erhoffte Zweitliga-taugliche Stadion. Ihr bisheriger Spielort am Bornheimer Hang fasst nur 10.500 Besucher und ist somit nicht geeignet, als Austragungsort von Zweitligaspielen zu dienen. Minimum sind 12.000 Plätze wie im Stadion des Zweiligisten SV Wehen-Wiesbaden, für Frankfurt verlangt die Deutsche Fußball Liga sogar 15.000 Plätze. Ein Umbau des jetzigen Stadions mit Aufstockung der Kapazität ist jedoch laut Sportdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) nicht möglich, weil dadurch die Fluchtwege verstellt würden. Die erforderliche Anzahl an Sitzplätzen sei also nur durch einen Abriss und Neubau der Tribüne zu erreichen.


Einem Neubau stehen allerdings mehrere Hindernisse im Weg. Zum einen lägen die Kosten dafür um rund sechs Millionen Euro höher als die zugesicherte Investition der Stadt von 16,5 Millionen Euro. Des weiteren müssten bei einer entsprechenden Vergrößerung des Stadions die Sicherheits- und Brandschutzbestimmungen neu definiert werden, was mit zusätzlichen Kosten verbunden sein könnte. Außerdem fehlen Parkmöglichkeiten in direkter Umgebung des Spielorts. Die Tourismus und Congress GmbH wies darauf hin, dass die Fläche an der Eissporthalle nur zeitweilig nutzbar sei, da sie als Fest-, nicht als Parkplatz diene.


Die Deutsche Fußball Liga betonte zudem, dass es in Frankfurt ein voll funktionstüchtiges Stadion gebe, das für den Zweitliga-Spielbetrieb geeignet sei. Die Commerzbank-Arena sei nicht dem Erstligisten Eintracht Frankfurt vorbehalten. Gegen die Nutzung der Arena durch den Zweitligisten sprechen jedoch die hohe Stadionmiete, die voraussichtlich zu niedrige Auslastung bei rund 10.000 bis 15.000 Besuchern gegenüber 44.000 Plätzen und die hohen Kosten für das benötigte Sicherheitspersonal. Der Hauptsponsor des nach ihr benannten Stadions, die Frankfurter Volksbank, kämpft weiterhin für eine Umgestaltung des FSV-Spielorts, damit aus dem Bauwerk, in dessen Modernisierung bereits mehrere Millionen Euro geflossen sind, keine „Investitionsruine“ wird.


Foto: Magadan

 
16. August 2008, 17.08 Uhr
red
 
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