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Foto: Symbolbild © Unsplash/Gabe Pierce
Foto: Symbolbild © Unsplash/Gabe Pierce

Corona-Trauerparade

Beschwingt trauern

Den Verstorbenen gedenken und gemeinsam das Leben feiern – unter diesem Motto findet am Donnerstag Frankfurts erste Trauerparade statt. Mit Musik und bunt gestalteten Fähnchen ziehen die Teilnehmenden von der Hauptwache zum Hauptfriedhof.
Nach den Herausforderungen der Corona-Pandemie soll ein Zeichen der Verbundenheit gesetzt werden: Am Donnerstag findet in Frankfurt erstmalig eine sogenannte Corona-Trauerparade statt. Dabei sind alle dazu eingeladen, gemeinsam durch die Stadt zu ziehen und dabei sowohl den Verlusten zu gedenken, als auch das Leben zu feiern.

Angelehnt ist die Parade an ein Konzept, das es bereits in vielen Kulturen und Ländern gibt. In Frankfurt orientiert sich die Parade an den Stil der New Orleans-Tradition und wird von Elodie Kalb vom Institut für Ethnologie an der Goethe Universität Frankfurt, Heidi Müller vom Trauerzentrum Frankfurt, und Willi P. Heuse von der Heuse Akademie initiiert. Es gehe darum, Hoffnung, Mut und Zuversicht zu vermitteln, wie die Veranstalter:innen mitteilen. „Rituale mit partizipativem Ansatz helfen dabei, Belastungen zu reduzieren und das Erlebte zu teilen und so gemeinsam zu tragen.“

Angeführt von der Band „All that Jazz“ führt die rund zweistündige Parade am Donnerstag, 16. September, von der Hauptwache zum Hauptfriedhof. Start ist 17 Uhr. Bereits vorab wurden weiße Fähnchen ausgegeben, die kreativ gestaltet werden konnten. Letztere sollen bei der Parade mitgeführt und am Ende in die eigens dafür bereitgestellte Fläche am Eingang des Hauptfriedhofs in den Rasen gesteckt werden. Dort sollen sie zur Ansicht bis zum Sonntag, 19. September, bleiben.
 
15. September 2021, 12.36 Uhr
sie
 
 
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