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Foto: Symbolbild © Unsplash/Mat Napo
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Corona-Schutzimpfungen

Frankfurt vergibt kurzfristige Termine für Astrazeneca-Impfung

Impfberechtigte ab 60 Jahren können sich an den kommenden beiden Wochenenden kurzfristig mit dem Astrazeneca-Vakzin gegen das Coronavirus impfen lassen. Über eine neue Nachrück-Plattform können auch andere Impfberechtigte ab sofort schneller an einen Termin kommen.
Das Frankfurter Impfzentrum bietet an den kommenden beiden Wochenenden, dem 17. und 18. April sowie dem 24. und 25. April, kurzfristige Impfungen mit dem Astrazeneca-Vakzin an. Impfwillige ab 60 Jahren können sich über das Online-Portal Terminland für die Impfungen anmelden. Dort wird auch direkt der Termin für die zweite Impfung vereinbart. „Dieser ist nicht verschiebbar, daher ist es wichtig, dass dieser Termin auch eingehalten werden kann“, heißt es vonseiten der Stadt. Die Impfung sei der sicherste Schutz vor einer Corona-Infektion und der beste Weg zur Überwindung der Pandemie, sagte Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Bündnis 90/Die Grünen) am Freitag.

Damit die Impfungen weiter voranschreiten können, brauche es neben mehr Impfstoffen „eine Erweiterung der Impfberechtigung auf weitere Prioritätsgruppen, aber auch eine größere Bereitschaft bei den Menschen, sich mit allen zugelassenen Impfstoffen impfen zu lassen“, so Majer. Nach Angaben der Stadt finden im Frankfurter Impfzentrum in der Festhalle aktuell bis zu 3000 Impfungen am Tag statt. Diese Zahl solle weiterhin kontinuierlich gesteigert werden; insgesamt seien dort bis zu 4000 Impfungen am Tag möglich. Seit Beginn der Corona-Schutzimpfungen wurden in Frankfurt mehr als 180 000 Impfungen durchgeführt – 45 000 Erst- und Zweitimpfungen in Senioren- und Pflegeheimen sowie etwa 100 000 Erst- und 40 000 Zweitimpfungen in der Festhalle.

Weil derzeit häufig Impftermine nicht eingehalten werden, bleiben im Impfzentrum immer wieder Dosen übrig. Um diese nicht zu verschwenden und mit dem Impfen voranzukommen, haben das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Frankfurter Gesundheitsamt die Nachrück-Plattform „Impfbrücke Frankfurt“ eingerichtet. Dort können sich ab sofort alle Impfberechtigten der ersten beiden Priorisierungsgruppen registrieren. Bleiben im Impfzentrum Dosen übrig, sollen die registrierten Personen kurzfristig per SMS benachrichtigt und innerhalb einer Stunde im Impfzentrum geimpft werden können. Die übrig gebliebenen Impfdosen werden unter allen auf der Plattform registrierten Personen verlost. „Jede Impfung zählt“, sagt Dierk Dallwitz, Geschäftsführer des DRK Frankfurt. „Unser Team steht bereit, um täglich die geplante Höchstzahl an Impfungen durchzuführen.“
 
16. April 2021, 16.12 Uhr
loe
 
 
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