eMags
|
ePaper
|
Apps
|
Abo
|
Shop
Foto: Unsplash
Foto: Unsplash

Aufhebung der Präsenzpflicht an Schulen

Kritik für hessischen Sonderweg

Die Entscheidung des hessischen Corona-Kabinetts, die Präsenzpflicht in den Jahrgangsstufen 1-6 auszusetzen, ruft zahlreiche Kritik hervor. Die Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag, Janine Wissler, befürchtet Chaos an den Schulen.
Hessen entscheidet sich gegen den Bund-Länder-Beschluss und lässt die Schulen nicht grundsätzlich geschlossen. Besonders die für die Schulklassen 1-6 aufgehobene Präsenzpflicht wird kritisiert. „Das Versprechen, dass das Lernangebot für Kinder, die zu Hause bleiben gleichwertig ist mit dem Unterricht in der Schule, geht völlig an der Realität vorbei und weckt schon wieder Erwartungen bei den Eltern, die nicht erfüllt werden können“, so Stefan Wesselmann, der Landesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Hessen. Es sei kaum möglich, sagt Wesselmann, Kindern auf diesem Weg neue Inhalte beizubringen.

Auch ein Live-Stream aus dem Unterricht, wie ihn der Kultusminister als eine Möglichkeit für den „gleichwertigen“ Unterricht nannte, ist an den allermeisten Grundschulen kaum denkbar. Nach wie vor fehlte die technische Infrastruktur; die Verteilung der Notebooks an bedürftige Schüler:innen sei längst nicht abgeschlossen, an vielen Schulen seien die Notebooks noch nicht einmal angekommen, kritisiert die VBE.

Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hatte am Mittwoch auf Nachfrage gesagt, die Idee, den Unterricht live zu übertragen sei gut. Er räumte jedoch selbst ein, dass dies nicht an allen Schulen möglich sei.

Dass die Entscheidung über den Schulbesuch der Kinder in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 in die Verantwortung der Eltern gegeben wird, sorgt besonders für Kritik. „Das Ziel, Gesundheitsschutz und Bildungsgerechtigkeit unter einen Hut zu bringen, erreicht man nicht, indem der Unterrichtsbesuch ins Belieben der Eltern gestellt wird.“

Auch Janine Wissler, Vorsitzende der hessischen Linken, kritisiert dies in den sozialen Medien:




Als Lösung verweist der VBE Hessen auf das Wechselmodell, nach welchem im Mai für zwei Wochen die Viertklässler in geteilten Gruppen unterrichtet wurden.
 
7. Januar 2021, 12.40 Uhr
ez
 
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Gesellschaft
Die Corona-Pandemie hat auch Einfluss auf den Alkoholkonsum der Menschen. In Frankfurt haben 2020 deutlich mehr Betroffene eine Alkoholberatung in Anspruch genommen als vor der Pandemie. Dabei sind die Betroffenen nicht nur jünger, sondern suchen auch früher Hilfe.
Text: Laura Oehl / Foto: Symbolbild © Imago/Thomas Trutschel/photothek.de
 
 
 
 
 
 
 
Ältere Beiträge
 
 
 
 
6. August 2021
Journal Kultur-Tipps
Klassik / Oper/ Ballett
  • Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
    Kloster Eberbach | 17.00 Uhr
  • Candlelight Konzert
    Jahrhunderthalle | 18.30 Uhr
  • Musik/Ver/Dichtung
    Victoriapark | 19.00 Uhr
Kunst
  • Katastrophe
    DFF – Deutsches Filminstitut Filmmuseum | 10.00 Uhr
  • Menschsein
    Archäologisches Museum Frankfurt | 10.00 Uhr
  • Das Urbane im Peripheren
    Deutsches Architekturmuseum (DAM) | 12.00 Uhr
Theater / Literatur
  • Don Juan
    Die Dramatische Bühne im Grüneburgpark | 20.45 Uhr
  • Goethe!
    Stiftsruine Bad Hersfeld | 20.30 Uhr
  • Der nackte Wahnsinn
    Wasserburg | 20.15 Uhr
Kinder
  • Kinderwerkstatt
    Museum für Kommunikation | 14.00 Uhr
  • Der kleine Wikinger
    Niddapark | 16.00 Uhr
  • | Uhr
Kinder
  • Kinderwerkstatt
    Museum für Kommunikation | 14.00 Uhr
  • Von der Kuh zum Halloumi
    Dottenfelderhof | 17.00 Uhr
  • | Uhr
Pop / Rock / Jazz
  • The Slags
    Weseler Werft – Sommerwerft | 19.00 Uhr
  • Albertine Sarges
    Hafen 2 | 19.30 Uhr
  • Yvonne Mwale Trio
    Maximal | 19.00 Uhr