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Grundsteinlegung des Omniturms
 

Grundsteinlegung des Omniturms

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Neuer Schwung im Bankenviertel

Foto: Bild oben © Bernd Kammerer
Foto: Bild oben © Bernd Kammerer
Anfang 2019 soll der von Tishman Speyer errichtete,190 Meter hohe Omniturm Leben ins Bankenviertel bringen. Ausgefallen ist nicht nur die Architektur, auch die Mischnutzung aus Büros und Mietwohnungen ist es.
In unmittelbarer Nähe zum Japan Tower und dem Commerzbank-Turm entsteht bis Anfang 2019 in der Großen Gallusstraße eine neue architektonische „Ikone“ Frankfurts, wie es Wissenschaftsminister Boris Rhein am Dienstagabend bei der Grundsteinlegung des Omniturms nannte. In direkter Nachbarschaft zum TaunusTurm errichtet Tishman Speyer ein weiteres Hochhaus, das durch seine gemischte Nutzung in Frankfurt seines Gleichen sucht. Der 45 Stockwerke zählende Hybridturm wird auf 54.100 Quadratmetern Arbeiten, Wohnen und Leben vertikal vereinen. Die ersten beiden Etagen sollen öffentlich zugänglich sein, darüber entstehen bis etwa zur Mitte des Gebäudes Büros, dort wo die Etagen wie aus dem Quader herausgeschoben wirken, werden ungeförderte Mietwohnungen entstehen – über deren Preiskalkulation sich Rob Speyer, Präsident von Tishman Speyer, ebenso wie über das finanzielle Gesamtvolumen des Bauvorhabens beharrlich ausschweigt. Über der „Hüfte“ des Omniturm, wo sich der Quader leicht verjüngt sollen weitere Büroflächen untergebracht sein. Insgesamt vereint der Omniturm 44.000 Quadratmeter Fläche für Büros und 8.000 Quadratmeter für Wohnungen. Rund 150 Wohneinheiten sind geplant.

Für die spektakuläre Optik des Gebäudes zeichnet das aufstrebende, junge Architekturbüro Bjarke Ingels Group (BIG) verantwortlich. Schon als Bjarke Ingels erstmals Mitte der 90er-Jahre in Frankfurt war, staunte er über die, wie er sagt, „einzige Stadt Zentraleuropas, die eine Skyline mit zum Himmel strebenden Türmen hat“. Heute begeistert ihn an seinem Projekt, dass der Omniturm an „Frankfurts einziger Straßenkreuzung stehen wird, wo wirklich an jeder Ecke ein Hochhaus steht.“ Ingels habe eine Vorliebe für eine klare Formensprache und eine rechts simple Linienführung. Der Omniturm sei eine „Markante Silhouette in der Frankfurter Skyline, die anders aussieht, weil sie anders funktioniert.“ Sowohl am Sockel des Turms als auch in den ausgestellten Etagen mit den Wohnflächen bilden sich Terrassen, die einen Blick auf die umliegenden Straßen und Grünflächen bilden. Vor dem Gebäude soll es einen kleinen Platz geben.

„An dem Gebäude kann man ablesen, wie vorausschauend schon der Bebauungsplan von 2003 ist“, sagt Planungsdezernent Mike Josef (SPD). Durch die Einbindung von Wohnraum in das Bauvorhaben, habe Tishman Speyer seine Baufläche vergrößern dürfen. Schon in den Nullerjahren habe man darauf abgezielt, die Nutzung der Gebäude im Bankenviertel besser zu durchmischen. „Das wird zur Belebung des Bankenviertels beitragen“, ist sich Mike Josef sicher.
31. Mai 2017
Nicole Brevoord
 
Nicole Brevoord
Jahrgang 1974, Publizistin, seit 2005 beim JOURNAL FRANKFURT als Redakteurin u.a. für Politik, Stadtentwicklung, Flughafen, Kultur, Leute und Shopping zuständig – Mehr von Nicole Brevoord >>
 
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Fotogalerie: Omniturm
 

Leser-Kommentare

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Bembelfigur am 26.7.2017, 21:12 Uhr:
Belebung des Bankenviertels? Dass ich nicht lache. Das Konzept ist doch komplett überholt und geht an zahlreichen anderen Stellen in der Stadt-WinX/Kornmarktarkaden, etc. genau so wenig auf. Man kann keine feuchten Architektenträume künstlich mit Leben füllen wollen, wenn die Atmosphäre dafür fehlt. Lebendige Stadtviertel lassen sich auch mit noch so viel Kohle nicht künstlich herstellen, aber das begreifen die wahrscheinlich erst in 100 Jahren oder noch später.
Work-Life-Balance? My Ass!
 
 
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