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Inside Polizei: Kaffeesatzlesen unerwünscht

undercover Seien Sie ehrlich! Ihr Wissen über die Polizeiarbeit holen Sie sich doch aus dem Freitags- oder Sonntagskrimi oder Sie nehmen den TV-Trash „KDD“ und „Cobra 11“ für bare Münze. Als Highlight können Sie dann in den meisten Filmen noch ein besonders ekelhaftes Requisit sehen, das sich seit der Zeit der schwarz-weiß Krimi-Serien „Der Kommissar“ und „Stahlnetz“ hartnäckig hält: die ungespülte Kaffeetasse.



Der Film-Kommissar ist immer in Eile, so dass er seine Tasse nicht spült. Oder: Ein brabbelnder Automat steht in der Ecke und produziert eine saure schwarze Plörre. Die steht dann bevorzugt drei oder vier Stunden auf der glühenden Heizplatte. Das ist nicht nur wegen der CO2-Bilanz bedenklich. Unser Polizeipräsident als ausschließlicher Tee-Trinker würde sicher nicht behaupten, dass es im großen Polizeipräsidium an der Adickesallee solche Ecken nicht gibt. Doch die meisten Polizisten, die dort arbeiten, haben aber Lust auf echten Kaffeegenuss. Ein moderner Automat für Espresso, Caffé Latte oder Latte Macchiato steht in der Kaffeebar des Casinos. Zunehmend mehr Kriminalbeamte und Schutzpolizisten haben in ihren Büros Espressomaschinen aufgestellt und produzieren nebenher wohlschmeckende Miniaturen mit echter Crema. Fieser Kaffeesatz hat in der Polizeiarbeit also keine Chance, Kaffeesatzlesen erst recht nicht. Ein Kollege importiert sogar seinen Kaffee per Ryanair aus Rom. Und Spülmaschinen haben wir jetzt auch! Zurück zu „Cobra 11“: Glauben Sie mir, die fliegenden und dabei explodierenden Autos, die Sie dort zu sehen bekommen, sind ein Märchen. Wer schon beim Kaffee lügt…

 
15. September 2009, 12.31 Uhr
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