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Jazzstipendium für Electrolyte

Mittwochabend war es wieder so weit: Kulturdezernent Felix Semmelroth vergab vorm Preisträgerkonzert in der Romanfabrik das mit 7500 Euro dotierte Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt. Die Gewinner 2014: Electrolyte.
Es ist das vielleicht geheimnisumwittertste Konzert der Jazz-Saison. Die Musiker schicken ihre CDs ein, die Jury bekommt sie anonymisiert zu hören, die Bands wissen nicht wer die Juroren sind und die Zuschauer erfahren erst, wer die Gewinner sind, wenn Professor Semmelroth seine Laudatio hält. In diesem Jahr entscheiden sich Jonas Lohse von der Jazz-Initiative, Musikjournalist Ulrich Olshausen und der Jazz-Redakteur des Hessischen Rundfunks, Guenter Hottmann für das Quartett Electrolyte wegen ihrer “intrikaten Kompositionen, ihrem ausgeprägten Soundgefüge und dem Mut zur Dissonanz“ wie der Laudator dem Publikum vermittelte. Auf der Bühne dann bekannte Gesichter, denn neben den beiden Neulingen Alberto Menendez (Saxophon) und Bastian Ruppert (Gitarre) standen da Yuriy Sych (Keyboards) und Martin Standke (Drums), um sich die Hände schütteln zu lassen. Denn die 7500 Euro werden von der Stadt überwiesen, kein Scheck, keine Trophäe, nur fünf Männer in einer Reihe, Sych und Standke hatte die „Hilfestellung“ schon vor sechs Jahren bekommen: mit dem Contrast Quartet. Und Schlagzeuger Standke war dann 2009 in der Band der Preisträgerin Natalya Karmazin. Während beim Contrast Quartet der akustische Flügel den Stil der Band spätromantisch/klassisch prägte, setzt der gebürtige Ukrainer Sych bei Electrolyte auf Keyboards für ein musikalisches Update des Jazz-Fusionsounds der Siebziger und Achtziger, da sie allerdings al Top-Solisten und erfahrene Ensemblespieler mit ureigener Note auf die Bühne bringen. Die Musiker wollen das Geld für eine CD-Produktion nutzen und freuen sich, dass sie als noch junge Band so früh eine so positive Rückkopplung auf ihre Musik erfahren haben. Denn das spornt an.
8. Mai 2014
Detlef Kinsler
 
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