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Eintracht Frankfurt

Krise vorbei?

Es geht wieder bergauf: Das Derby gegen Mainz 05 konnten Eintracht Frankfurt mit einem 2:1-Sieg für sich entscheiden. Der Strafstoß, der zum Heimsieg führte, war für viele jedoch umstritten.
Nach einer 4:0-Niederlage gegen Hoffenheim und einer 1:4-Klatsche gegen die Bayern konnte das Team von Trainer Michael Skibbe einen 2:1-Sieg gegen die Mainzer mitnehmen. Mit einer überraschenden Aufstellung – Skibbe ließ Stürmer Ioannis Amanatidis von Anfang an spielen – setzten die Frankfurter ihre Gegner schon zu Beginn der Partie früh unter Druck. In der ersten Hälfte erhöhten die Adlerträger mit zunehmender Spieldauer das Tempo. Bereits in der 28. Minute hatte Halil Altintop die Chance zum 1:0. Doch sein Schuss ging nur knapp am Tor vorbei. Sieben Minuten später gelang es Marco Russ, den Führungstreffer zu erzielen. Der Verteidiger nutzte die Verwirrtheit der Mainzer aus, die den Ball nicht aus dem eigenen Sechszehner bekommen hatten und verwandelte das Leder im linken Eck. Doch die Führung war nicht von langer Dauer. Nach einem unnötigen Foul von Altintop am Mainzer Marcel Risse pfiff der Schiedsrichter einen Strafstoß für die Gäste. André Schürrle besiegte Torwart Oka Nikolov und das Derby ging mit einem 1:1-Unentschieden in die Halbzeitpause.

Der Türke Altintop wurde für sein Foul bestraft und Alexander Meier ersetzte ihn in der zweiten Halbzeit. Zu Skibbes Bedauern musste er auch auf Keeper Nikolov verzichten, der sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers den linken Fuß verletzt hatte. Der Mazedonier wird 6 Wochen ausfallen. Für ihn kam Ralf Fährmann ins Tor und sorgte dafür, dass das Eintracht-Tor sauber blieb. Nach dem Seitenwechsel kamen die Mainzer jedoch immer mehr in die Partie und machten es den Frankfurtern schwer, das Unentschieden zu halten. In der 55. Minute näherte sich Mittelfeldspieler Risse dem Tor der Eintracht. Doch sein Angriff blieb erfolglos.

In der zweiten Hälfte gab es leider auf beiden Seiten wenige Torraumszenen. Trotz der Defensivausfälle von Maik Franz und Chris konnten die Adlerträger viele Zweikämpfe für sich entscheiden und hatten die gegnerischen Stürmer im Griff. Der wenig aktive Amanatidis wurde in der 69. Minute gegen Caio ausgewechselt.

Die große Wende im Spiel kam dann kurz vor Schluss. In der 84. Minute ging der Mainzer Verteidiger Jan Kirchhoff im eigenen Strafraum mit der Hand an den Ball. Ein Elfter war die Folge und Torjäger Gekas schoss das Leder in den rechten Winkel. Damit steigerte der Grieche sein Torkonto auf 13 Treffer. Der Strafstoßverursacher Kirchhoff bestritt, dass es ein Handspiel war. Wie viele seiner Teamkollegen ärgerte sich auch der Mainzer Trainer Thomas Tuchel über die Entscheidung des Unparteiischen Florian Meyer. Über das Handspiel könnte man streiten. Doch es half alles nichts, das Tor zählte und die Eintracht gewann mit 2:1 das spannende Rhein-Main-Derby.
 
6. Dezember 2010, 09.23 Uhr
Temor Sitez
 
 
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