Cookies sind eine wichtige Ergänzung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
 

Scooter

0

Voll auf die Zwölf

Mit Songs wie „Hyper Hyper“, „Move your ass“ und „How Much Is the Fish?“ schrieben Scooter Musikgeschichte. Das Erfolgsrezept ist einfach: wummernde Beats, eine einfache Melodie, die man auch mit ein paar Promille mitgröhlen kann und Fantasiereime. Scooter waren am Montagabend zu Gast in der Jahrhunderthalle.
Die Band Scooter ist ein Phänomen. Fragt man im Umfeld nach, ob jemand die deutsche Band hört oder schon einmal auf einem Konzert war, erntet man nur fragende Blicke und heftiges Kopfschütteln. Und trotzdem kennt zumindest fast jeder eines der Lieder mit den Namen wie „Hyper Hyper“, „Move your ass“, „The Question Is What Is the Question?“ oder Maria (I Like It Loud)“. Oder man hat es schon einmal gehört.

Es gibt aber auch Fans der Techno-Eurodance-Kirmes-Band. Und diese pilgerten am Montagabend zur Jahrhunderthalle. Bereits im Bahnhof Höchst konnte man vereinzelt „Fire“ oder die bekannte Melodie aus „Maria (I Like It Loud) hören. Das musikalische Crescendo erreichte auf dem Vorplatz der Jahrhunderthalle seinen absoluten Höhepunkt. Jahrmarktsatmosphäre. Einige Fans hatten einen mobilen Grill mit Couch und Lautsprecher aufgebaut. Und was erstaunte, fast jede Altersschicht war zugegen. Einige ältere Herrschaften besuchten das Konzert mit Kind und Enkel, einige der „Älteren“ besuchten das Konzert ohne Anhang. Und feierten später genauso die Band ab, wie die jüngeren Fans. Vorglühen war angesagt, ein leichter Bier-Kräuterschnaps-Geruch lag in der Luft.



Drinnen sorgte die Vorband-DJs Jerome & Eric Chase für gute Laune und heizte die Menge ein. Bereits hier wurde aus der Lichtanlage ordentlich was rausgeholt. Was sollte dann wohl erst bei Scooter passieren? Nach gut 40 Minuten verließen Jerome & Eric Chase die Bühne, eine kurze Wartezeit und das Konzert von Scooter startete. Mit Lasern. Ganz viele Laser. Und sie waren überall. Wenn keine Laser zu sehen waren, wurde die Bühne von LED-Leuchten in grelles, weißes Licht getaucht. Und weil man nicht genug haben kann, wurden ab und an Feuerwerk abgefeuert. Ein Spektakel auf der Bühne, wummernde Bässe aus den Lautsprechern, nach mindestens drei Minuten wackelte man den Armen, mit dem Kopf oder mit den Händen. Was fehlte war eine Epilepsie-Warnung. Die wäre aber auch jetzt zu spät gewesen.

Musikalisch gesehen will man bei Scooter die Leute unterhalten und weniger mit Texten überzeugen. „Skibadee Skibadanger, I am the rearranger“ hat jetzt nicht wirklich den großen Anspruch. Egal. Die Bässe und die Lichter sorgten eh für eine zweistündige Achterbahnfahrt in der Jahrhunderthalle. Am Ende fühlte man sich blind, taub aber trotzdem glücklich.
28. März 2012
Gero Nimo
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Panorama
 
 
Kolumne von Ana Marija Milkovic
0
Winterreise
Unsere Kolumnistin lässt sich durch die Bunte inspirieren. Ja, es ist Liebe, schallt es vom Cover – Gerhard Schröder und seine Neue, megaglücklich. Und besser als jede Muse. – Weiterlesen >>
Text: Ana Marija Milkovic / Foto: Harald Schröder
 
 
Deutschlands zweitgrößter Porzellanhersteller, die traditionsreiche Höchster Porzellan-Manufaktur, hat nach Jahre langen Schwierigkeiten am Mittwoch beim Amtsgericht Frankfurt Insolvenz angemeldet. – Weiterlesen >>
Text: nb / Foto: nb
 
 
Mit bis zu 133 Kilometer pro Stunde fegte Orkan "Friederike" am Donnerstag durch Deutschland. Auch in Frankfurt musste die Feuerwehr ausrücken und sich um umgestürzte Bäume kümmern. Eine Person wurde leicht verletzt. – Weiterlesen >>
Text: nic / Foto: Feuerwehr Frankfurt
 
 
 
Ehemaliger Parkplatz an der Hauptbahnhof-Südseite
1
IntercityHotel schließt städtebauliche Lücke
Es tut sich derzeit sehr viel an der Südseite des Frankfurter Hauptbahnhofs. Auf dem einstigen Parkplatz entsteht nicht nur ein Fernbus-Bahnhof, sondern auch ein Hotel mit 400 Zimmern, das das Areal aufwerten soll. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Brevoord / Foto: CA Immo
 
 
Kulturdenkmal in der Innenstadt
0
Tief unter der Erde
Ein kleines blaues Schild weist in der Bleichstraße auf ein wertvolles Kulturdenkmal hin: die Kasematten. Unweit der Zeil liegt Frankfurts einziger unterirdischer Gewölbegang aus dem 17. Jahrhundert. Das Archäologische Museum bietet regelmäßig Führungen an. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Nadine Seliger / Foto: Nicole Nadine Seliger
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1398 
 
 

Twitter Activity