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HR-Journalistin ausgezeichnet
 
HR-Journalistin ausgezeichnet
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Kurt-Magnus-Preis für Hadija Haruna
Foto: hr/ Bettina Volke, Michael Meudt
Foto: hr/ Bettina Volke, Michael Meudt
Die Frankfurter HR-Journalistin Hadija Haruna hat den Kurt-Magnus-Preis der ARD 2015 erhalten. Die Jury honorierte vor allem ihre innovativen Ideen, mit denen sie schwierige Themen zugänglich mache. Haruna arbeitet für You FM.
HR-Journalistin Hadija Haruna hat allen Grund zum Jubeln: Die 34-Jährige hat am Mittwoch den Kurt-Magnus-Preis der ARD 2015 erhalten. Haruna arbeitet als Redakteurin für You FM und wurde von der Jury für „ihre fantasievollen und innovativen Zugänge, mit denen sie dem jungen Radio-Publikum schwierige historische oder aktuelle Themen zugänglich macht“ geehrt. Sie erstellte etwa eine Serie über die Entstehung des Nahostkonflikts. Anhand eines Zeitstrahls lässt sich das Geschehen in Bildern, Videos und Texten nachvollziehen. Anlässlich des zehnten Jahrestages der Katastrophe vom 11. September 2011 vermittelte sie außerdem in einer Sondersendung, was genau geschah. Unter anderem wurden dabei auf Facebook Posts veröffentlicht, die die Katastrophe noch einmal erklärten und aufbereiteten. Zusätzlich setzte die Jury Harunas investigative Recherche zu einer Gruppe Rechtsextremer in den Vordergrund.

Hadija Haruna stammt aus Frankfurt, studierte an der Goethe-Universität Politologie, Afrikanistik, Volkswirtschaftslehre und Soziologie und besuchte danach die Berliner Journalistenschule. Seit 2009 arbeitet sie für die Hörfunkwelle You FM, seit Anfang 2015 auch für das Programm „Der Tag“ von hr2-kultur. Auch wenn die Journalistin für den „Tagesspiegel“ in Berlin und das Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung schreibt, sei ihre Leidenschaft der Hörfunk: „Ich mag Töne und den Klang von Stimmen, die unsere Worte und Gedanken formen. Stimmen sind die besten Gefühlsvermittler“, erklärte sie.

Der Kurt-Magnus-Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr zum 53. Mal verliehen. Neben der HR-Journalistin wurden auch Benedikt Strunz (NDR), Michael Bartlewski (BR), Daniel Schlipf (WDR) und Jan Christian Kröger (MDR) ausgezeichnet.
1. April 2015
Nina Pfeifer
 
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