Peter Reichwein, Kriminalhauptkomissar und Ex-CDU-Stadtverordneter, hat nun doch gestanden. Er gab zu, Informationen aus einem Ermittlungsverfahren gegen einen Bekannten weitergegeben zu haben.
red /
Der Polizist und ehemalige Stadtverordnete Peter Reichwein gab nun am heutigen Mittwoch vor der 12. Strafkammer des Frankfurter Landgerichts zu, Details aus dem internen polizeilichen Informationssystem an den Kaufmann Bassam B. weitergegeben zu haben (wir berichteten). Seit 2007 erhielt der ebenfalls wegen Bestechung vor Gericht stehende Kaufmann wiederholt Auskünfte zu den Ermittlungen. Dafür bezahlte er Reichwein drei Reisen in arabische Länder. Die Informationen, die er an den gebürtigen Jordanier weitergab, seien jedoch „nichts sicherheitsrelevant“ gewesen, sagte Reichwein vor dem Richter.