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Osthafen-Festival am Wochenende
 

Osthafen-Festival am Wochenende

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Livemusik mit Hafenflair

Foto: Björn Friedrich
Foto: Björn Friedrich
Am 11. und 12. August lädt der Osthafen zum Sommerfest mit Strandfeeling. Zwischen Hafenbecken und Beach-Area können Besucher einen der größten Binnenhäfen Deutschlands von einer anderen Seite kennenlernen.
Alle zwei Jahre wird der Hafen in Frankfurts Osten zum Schauplatz eines Sommerfests für die ganze Familie. Bei der letzten Ausgabe 2016 feierten mehr als 220.000 Besucher an der Kaimauer zwischen Lindleystraße und Schwedlersee. „Wir wollen die Bedeutung des Osthafens in der Bevölkerung verankern“, sagte Stadtrat Markus Frank zu den Zielen des Festivals, das vom städtischen Hafenbetreiber, der Managementgesellschaft für Hafen und Markt (HFM) organisiert wird. Seit 150 Jahren werden im Osthafen jährlich Millionen Tonnen an Gütern umgesetzt und verladen, Frank spricht von mehr als 8.000 Blaumann-Arbeitsplätzen – der Hafen zählt damit zu den zehn größten Binnenhäfen des Landes. „Wir wollen alles dafür tun, dass der Hafen eine ebenso lange Zukunft hat“, sagte Frank. Das Festival am 11. und 12. August soll ein Schritt auf diesem Weg sein. Finanziert wird es durch Sponsoren, die Standvermietung an Gastronomen und einem Zuschuss der HFM. Wegen einer Baustelle auf dem Hafengelände stehen in diesem nur etwa 20.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.



© Salome Roessler

Tagsüber bietet das Osthafen-Festival ein abwechslungsreiches Programm aus Spiel, Spaß und Sport – sowohl an Land, als auch auf dem Wasser. Besucher können Schiffe besichtigen, einer Autobergung zusehen, an einer Hafenrundfahrt teilnehmen oder sich beim Wassersport auf dem Main ausprobieren. Ein Schwerpunkt liegt auf den Angeboten für Kinder: So sticht das Schiff der Hafenpiraten in See, an Land ist ein großer Spielbereich aufgebaut. Wer es ruhiger mag, kann in den Liegestühlen in der Beach Area entspannen, den Tag dank einer Kooperation mit der East Garage nutzen, um einen Oldtimer auszuleihen, oder im Kontorhaus die Ausstellung „Frankfurt ahoi! 100 Jahre Osthafen 1912 – 2012“ besuchen, die zeigt, dass die Geschichte der Stadt untrennbar mit der des Hafens verbunden ist.



© Salome Roessler

Abends verwandelt sich die Location in ein ausgelassenes Musikfestival mit 56 Acts, darunter 47 Live-Bands und einer Club Area mit verschiedenen DJs. Auf den vier Bühnen singt etwa die Hip-Hop-Band Culcha Candela als Hauptact, der Reggaekünstler Afrob und die Frankfurter Musiker Gastone. Auch der Singer-Songwriter Tom Gregory, die Popband Konterfei und die ehemaligen Straßenmusiker von Roadstring Army haben zugesagt. Das Journal Frankfurt ist mit einer Club-Area vertreten, auf der am Samstagabend bei der 27up-Party gefeiert wird und am Sonntag bei der Kinderdisco "Little Disco".„Die Qualität des Musikprogramms sucht in Frankfurt ihresgleichen – und das ganze bei freiem Eintritt“, sagte Frank bei der Vorstellung des größtenteils kostenlosen Programms. Nur für einzelne Rundfahrten auf dem Wasser wird eine Gebühr verlangt.

Das JOURNAL FRANKFURT bietet an beiden Tagen Führungen durch den Osthafen an. Im Mittelpunkt der Spezial-Touren zum Festival stehen die Geschichte und die Bedeutung einer der größten Binnenhäfen Deutschlands.

>> Osthafen-Festival, 11.8., 14-1.30 Uhr, 12.8., 12-23 Uhr, Eintritt frei (bis auf einzelne Angebote), das komplette Programm gibt es auf der Website der Veranstaltung
10. August 2018
Nicole Nadine Seliger
 
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Fotogalerie:
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Leser-Kommentare

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Sebastian Gavajda am 12.8.2018, 12:43 Uhr:
War gestern Abend ziemlich enttäuschend. Bereits als wir um 20:30 Uhr eintrafen ging nichts mehr. Alle Eingänge dicht, nur raus, keiner rein. Was glauben die Veranstalter denn wie es an einem schönen frankfurter Samstagabend im Sommer abläuft? Um 20:30 kommt keiner mehr rein? Was für eine Fehlplanung! Dann muss man eben ein richtig dimensioniertes Areal für eine solche Veranstaltung wählen.
 
 
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