Newsletter
|
ePaper
|
Apps
|
Abo
|
Shop
|
Jobs

European Design School eröffnet

Es gibt FH-Studiengänge in Mainz und Wiesbaden und Darmstadt, es gibt eine Hochschule für Gestaltung in Offenbach, Texterlehrgänge und Mediengestalter-Fortbildungen – braucht es da noch eine European School of Design? Ja, meinen die beiden Werber Ralph Thamm und Wildermuth und sind sich auch nicht zu schade, ihr in harten Agenturjahren angehäuftes Vermögen für die Idee aufs Spiel zu setzen. Überhaupt: die Idee. Die soll künftig im Mittelpunkt der Ausbildung stehen. "Erst kommen die Ideen und erst wenn die stimmen, dann geht es an die Umsetzung", sagt Wildermuth. Die Schule, die noch nicht als solche staatlich anerkannt ist, sitzt in der Hamburger Allee in einem geradezu idealen Umfeld von Unternehmen der Werbebranche. . Die jetzigen Studierenden sind noch höhere Semester, die von anderen Schulen an die neuentstandene in der Hamburger Allee gewechselt sind.

Dort sollen sie das Werberhandwerk von der Pike auf lernen, das heißt auch: in die Druckerei und ran an die Maschinen. Oder eine abgewandelte Polizeiuniform ausleihen, einen Abschleppdienst organisieren und einen Tag in Sachsenhausen für das Foto zu einer (fiktiven) Kampagne für Tesa verbringen. Viel Zeit fürs Privatleben bleibt da wohl nicht mehr, denn wie Wildermuth verrät: "Es fließen auch schon mal Tränen." Müsse aber so sein. Und den Studierenden würde es Spaß machen, dass sie so gefordert würden.

Mit der Schule wollen die beiden Werber langfristig auch den Standort Frankfurt stärken, der zwar immer noch die höchsten Umsätze in der Werbebranche in Deutschland generiere, vom kreativen Potential jedoch mächtig an Berlin und Hamburg verloren habe. Die Dozenten der Schule kommen aber nicht nur aus Frankfurt und auch nicht nur aus Deutschland. "Wir haben einen internationalen Anspruch", heißt es vollmundig. Ob der auch die Schüler und deren Eltern überzeugt (die Studiengebühren von immerhin 2500 Euro im Semester berappen müssen), muss sich noch zeigen. In der Werbewelt habe die Schule aber schon jetzt ein gutes Renommee. "Unser Ziel ist es, dass unsere Abgänger sofort einen Job bekommen", sagt Thamm. Bis dahin müssen einige Tränen fließen: die Ausbildung dauert insgesamt sechs Semester.

 
4. April 2008, 08.01 Uhr
Nils Bremer
 
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Stadtleben
Das Stalburg Theater im Frankfurter Nordend steht vor dem Aus. Gründer Michael Herl sprach mit dem JOURNAL über die schwierige Situation nach Corona.
Text: Katja Thorwarth / Foto: Theaterraum im Stalburg Theater © Dirk Ostermeier
 
 
 
 
 
 
 
Ältere Beiträge
 
 
 
 
23. April 2024
Journal Tagestipps
Pop / Rock / Jazz
  • Dianne Reeves und hr-Bigband
    Alte Oper | 20.00 Uhr
  • The Paperboys
    Colos-Saal | 20.00 Uhr
  • Bantu Continua Uhuru Consciousness
    Brotfabrik | 20.00 Uhr
Theater / Literatur
  • Bärbel Schäfer
    Kulturzentrum Englische Kirche | 19.00 Uhr
  • Acht Orte Acht Autoren
    Deutsches Architekturmuseum (DAM) | 18.00 Uhr
  • Keiner hat gesagt, dass Du ausziehen sollst
    Stalburg Theater | 20.00 Uhr
Kunst
  • Alice Springs. Retrospektive
    Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim | 18.00 Uhr
  • Alicia Viebrock
    Bärbel Grässlin | 10.00 Uhr
  • Anita Esfandiari
    Heussenstamm. Raum für Kunst und Stadt | 19.00 Uhr
Kinder
  • Der Räuber Hotzenplotz
    Bürgerhaus Sprendlingen | 10.00 Uhr
  • Schirn Studio. Die Kunstwerkstatt
    Schirn Kunsthalle Frankfurt | 16.00 Uhr
  • Taschen aus Leder
    Deutsches Ledermuseum | 09.00 Uhr
und sonst
  • Rosemarie Nitribitt – Auf den Spuren der Frankfurter Edelhure "Das Original"
    Frankfurter Stadtevents | 18.00 Uhr
  • Tuesday Night Skating
    Hafenpark | 20.30 Uhr
  • Resilienz: Wie wir in Krisen handlungsfähig und zuversichtlich bleiben
    Evangelische Akademie Frankfurt | 19.00 Uhr
Freie Stellen