Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Panorama
Startseite Alle NachrichtenPanorama
Ehrenplakette der Stadt Frankfurt
 

Ehrenplakette der Stadt Frankfurt

2

Bruder Paulus wurde von Feldmann ausgezeichnet

Foto: Salome Roessler
Foto: Salome Roessler
Für sein soziales Engagement und Wirken wurde der medial viel beachtete Leiter des Kapuzinerklosters, Bruder Paulus (Terwitte), von Oberbürgermeister Peter Feldmann mit der Ehrenplakette ausgezeichnet.
Oberbürgermeister Peter Feldmann hat am Freitag feierlich die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main an Paulus Terwitte – auch bekannt unter seinem Ordensnamen Bruder Paulus – verliehen, auch wenn diese Würdigung in der Bevölkerung nicht nur auf Gegenliebe gestoßen ist. Der Ordensmann und katholische Seelsorger ist Leiter des Kapuzinerklosters und für sein Engagement in der Obdachlosenarbeit bekannt. „Sie sind mehr als würdig, mit der Ehrenplakette ausgezeichnet zu werden“, wertschätzte Feldmann Bruder Paulus im Kaisersaal des Römers. Die Auszeichnung wird an Persönlichkeiten vergeben, die sich neben anderem auf sozialem, kommunalpolitischem und kulturellem Gebiet um Frankfurt verdient gemacht und so zu höherem Ansehen der Stadt beigetragen haben.

Paulus Terwitte ist eine der prägenden Persönlichkeiten des Ordens. Er kam 1998 als Leiter – in der Ordenssprache Guardian – nach Frankfurt. Nach Unterbrechungen übt er seit 2010 diese Funktion wieder aus. Der Orden mit seinem Kloster in der Liebfrauenkirche nahe der Hauptwache verfügt über eine lange Tradition in der Obdachlosenarbeit in der Stadt. Seit 1992 betreibt er den „Franziskustreff“, der Menschen auf der Straße ein Frühstück, Aufenthalt im Warmen, Sozialberatung und viele praktische Hilfen bietet. Bruder Paulus führte die Einrichtung bis 2015 und ist seit 2013 Leiter der gleichnamigen Stiftung. Zusätzlich hat er sich als Seelsorger mit seiner Medienarbeit zu sozialen, politischen, wirtschaftlichen und religiösen Themen einen Namen gemacht.

„Sie stärken das Bewusstsein obdachloser Menschen für ihre eigene Stärke. Es ist nicht Mitleid, was die Menschen brauchen, sondern Ermutigung“, sagte Feldmann. Bürgerschaftliches Engagement habe Frankfurt zu dem gemacht, was es heute ist. Es gebe Ehrenamtliche in allen Bereichen der Gesellschaft. „Das ist die Solidarität unserer Großstadt!“, sagte der Oberbürgermeister und fügte an Bruder Paulus gewandt hinzu: „Ihr Engagement schärft den Blick für dieses kostbare gesellschaftliche Gut – das Miteinander!“ „Sie haben Frankfurt in einem Interview als ‚sozial warm‘ beschrieben. Das sehe ich genauso.“

Feldmann würdigte zusätzlich das seelsorgerische Wirken des Ordensmannes. „Mit Menschen sprechen, über Werte, über das Miteinander, das ist Ihre Berufung. Nicht nur als Beichtvater, sondern als Mensch, der mitten in Frankfurt die Vielschichtigkeit der Großstadt erlebt“, sagte der Oberbürgermeister. Dabei ging er auf die deutschlandweite Bekanntheit des Geehrten ein: „Sie, lieber Bruder Paulus, und Ihre Taten wirken über die Stadtgrenzen hinaus“ sagte Feldmann. Er forderte Paulus Terwitte auf, die Stadt weiterhin mit seinem Wirken zu bereichern: „Sehr viele Menschen zählen auf Sie und wir zählen auf Sie!“
12. Februar 2018
kus/nb
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Thomas B. Reichert am 12.2.2018, 16:58 Uhr:
Zitat "Der Ordensmann und katholische Seelsorger ist Leiter des Kapuzinerklosters und für sein Engagement in der Obdachlosenarbeit bekannt."
Ja, ich erinnere mich:Bruder Paulus hat die Stadtpolizei auf Eisenbahn-Reiner gehetzt. www.fnp.de/lokales/frankfurt/Moench-loeste-Wirbel-um-Eisenbahn-Reiner-aus;art675,2251942
Wirklich tolle Obdachlosenarbeit.

Nur noch einmal zur Erinnerung: Bruder Paulus profitiert von dem Blutgeld, dem blutigen Geld unserer Ahnen. Religionen basieren nicht auf Glauben oder Aberglauben - sie sind logisch konstruierte Irrlehren.
 
Götz Wörner am 12.2.2018, 14:41 Uhr:
Paulus schrieb an die Apatschen:
Ihr sollt nicht nach der Predigt klatschen.

Paulus schrieb an die Komantschen:
Erst kommt die Taufe, dann das Plantschen.

Paulus schrieb den Irokesen:
Euch schreib ich nichts, lernt erst mal lesen.

Robert Gernhardt
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Panorama
 
 
Zeit fürs Rotlintstraßenfest
0
Am Samstag kommt Tarek Al-Wazir ins Nordend
Das nun schon 35. Rotlintstraßenfest steht am Samstag an. Gefeiert wird mit einem bunten Bühnenprogramm, mit Flohmarktständen und viel grüner Politikprominenz, unter anderem mit Tarek Al-Wazir. – Weiterlesen >>
Text: nb / Foto: © Bernd Kammerer
 
 
Eine schwarze Nacht im Bahnhofsviertel
0
ROSALIE: Ein Comic über Frankfurts polarisierendste Ecke
Das berüchtigte Bahnhofsviertel inspiriert Michael Götz und Daniel Hartlaub zu einem Comic Noir. 2019 soll "ROSALIE" fertig sein, erste Einblicke in das Projekt erhält man schon jetzt im Yok Yok-Kiosk an der Münchener Straße. – Weiterlesen >>
Text: Ilona Youssef / Foto: Ilona Youssef
 
 
Bombenentschärfung am Kaiserleikreisel
0
1500 Offenbacher mussten ihre Wohnungen verlassen
Am Donnerstagnachmittag wurde bei Bauarbeiten am Kaiserlei-Kreisel ein Blindgänger gefunden, der abends entschärft wurde. Rund 1500 Anwohner mussten evakuiert werden. – Weiterlesen >>
Text: nb / Foto: Kampfmittelräumdienst (Archivaufnahme)
 
 
 
In der Nacht zum Donnerstag brannte in Fechenheim ein Auto der Marke Mercedes-Benz. Der Brand griff zwar nicht erheblich an andere Fahrzeuge über, doch Anwohner erlitten Atemwegsreizungen. Der entstandene Schaden ist hoch. – Weiterlesen >>
Text: vh / Foto: nil
 
 
Rabe Socke, Pettersson und Findus:
2
Vom Frankfurter Ostend auf die große Leinwand
Die Frankfurter Produktionsfirma Chimney animiert Kinofilmfiguren wie Rabe Socke oder Pettersson und Findus. In einem Großbaumbüro im Ostend werden diese Charaktere gerade lebendig. – Weiterlesen >>
Text: ffm/Pelin Abuzahra / Foto: Stadt Frankfurt
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1440 

Twitter Activity