Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Gesellschaft
Startseite Alle NachrichtenGesellschaft
Demo für Toleranz - Parade der Kulturen
 

Demo für Toleranz - Parade der Kulturen

0

Frankfurt ist bunt und das ist gut so

Foto: nb
Foto: nb
Am Samstag zieht die Parade der Kulturen wieder durch die Stadt, um ein Zeichen für ein offenes, vielfältiges, solidarisches und respektvolles Miteinander in Frankfurt zu setzen.
Rund 2000 Menschen werden bei der Parade der Kulturen am Samstag mitlaufen, 46 Gruppen haben sich für das farbenfrohe Event angemeldet. Zum elften Mal findet die 2003 erstmals abgehaltene, vom Frankfurter Jugendring initiierte Demonstration für eine vielseitige Stadt statt. „Es handelt sich dabei um eine freundliche, friedliche Demo für ein offenes Frankfurt“, erklärt Christian Telschow, stellvertretender Vorsitzender. „Kulturelle Vielfalt ist in Frankfurt selbstverständlich. Und die aktuelle politische Lage, wo wieder rechtspopulistische Parolen geäußert werden, macht die Parade so wichtig“. Bereits 2003 habe es diese Problematik gegeben, damals habe man den Parolen der NPD und der Republikaner etwas entgegnen wollen.

Die teilnehmenden Frankfurter Gruppen werden Tänze und Kleidung aus den jeweiligen Ländern präsentieren. Mit dabei sind PERMIF, die Vereinigung der Indonesischen Organisationen, das Georgische Kulturforum, die Deutsche Jugend aus Russland, ein Tanzensemble aus Vietnam, der Chinesische Kulturverein Jasminblüten, der peking-Oper-Club, ein polynesischer Verein und eine Folkloregruppen aus Bolivien, Venezuela und Polen. Am Samstag werden sie alle, nach der Auftaktkundgebung am Römerberg um 11 Uhr, gegen 11.30 Uhr am Mainkai in Startposition gehen und um 12 Uhr geht der Zug mit einer neuen Wegführung los. Über den Untermainkai zum Willy-Brandt-Platz über die Kaiserstraße und den Roßmarkt zur Hauptwache, von dort zum eschenheimer Tor und zur Bleichstraße und an der Kurt-Schumacherstraße entlang der Konstablerwache wieder zurück zum Ausgangspunkt. Um 14.30 Uhr dürfte die Parade selbst zu Ende sein, das fest aber geht weiter. Insgesamt 14 Gruppen treten auf der Bühne am Römerberg auf und am Mainufer wird zwischen 11 und 18 Uhr von den teilnehmenden Vereinen ein kostenloses Kinder- und Jugendprogramm mit Rutschen, Seifenblasen und Kinderschminken angeboten. Aus organisatorischen Gründen wird es in diesem Jahr anders als sonst keinen Markt der Kulturen geben.

Schirmherrinnen der elften Parade der Kulturen, mit der gegen Diskriminierung jeder Art und für kulturelle Teilhabe ein Zeichen gesetzt werden soll, sind die Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) und die Integrationsdezernentin Sylvia Weber (SPD).

V.l.n.r. Ketut Flügel (PERMIF - Vereinigung der Indonesischen Organisationen in Frankfurt a.M. & Umgebung e.V.), Na Heitmüller-Li (Chinesischer Kulturverein Jasminblüten Frankfurt/Main), Stephanie Schneider Vargas (Yanacona - kolumbianischer Kulturverein) und Elisabeth Krupp (Gruppe Perù)
 
12. Juni 2018, 14.00 Uhr
nb
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Gesellschaft
 
 
Ada-Kantine in Bockenheim
0
Solidarisches Mittagessen
Mit einem solidarischen System will die Ada-Kantine in Bockenheim Bedürftigen ein gutes Mittagessen servieren. Überraschenderweise erfuhr das Projekt gerade durch die Corona-Krise einen Aufwind. Am Samstag findet die offizielle Eröffnung statt. – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: Eleonora Herder
 
 
Am Wochenende wurde in Bockenheim ein Mann beobachtet, der nach einem lautstarken Streit eine bewusstlos wirkende Frau weggetragen haben soll. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Pexels
 
 
Hilfe für Menschen mit Immunkrankheiten
0
Plasmavita ruft zur Blutplasma-Spende auf
In der Corona-Krise ist die Bereitschaft zum Blutplasma spenden zurückgegangen. Doch die Spenden werden dringend benötigt. Das Unternehmen für medizinischen Bedarf Plasmavita ruft die Frankfurterinnen und Frankfurter deshalb zum Spenden auf. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Unsplash
 
 
 
An Tag vier und fünf ging es im Lübcke-Prozess um die Widersprüche des zweiten Geständnisses von Stephan Ernst. Den „Knoten im Kopf“, wie Oberstaatsanwalt Dieter Killmer es nannte, konnte auch diese Vernehmung nicht lösen. – Weiterlesen >>
Text: Elena Zompi / Foto: picture alliance/dpa/epa-Pool | Ronald Wittek
 
 
Aktion von Frauenreferat und Frauendezernat
0
Plakatkampagne informiert über häusliche Gewalt
Im Jahr 2019 waren in Frankfurt 1200 Frauen von häuslicher Gewalt betroffen, die Dunkelziffer ausgenommen. Um auch auf der Straße auf das Thema aufmerksam zu machen, haben Frauenreferat und Frauendezernat eine Plakatkampagne gestartet, die betroffene Frauen informiert. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Frauenreferat Frankfurt
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1547