Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
Verliebt - verlobt - verheiratet
 

Verliebt - verlobt - verheiratet

0

Im Theatrallala das Wirtschaftswunder erleben

Thomas Bäppler-Wolf feiert sein Regiedebüt mit einer Musikrevue. Im Theatrallalla heißt das Motto derzeit „Verliebt – verlobt – verheiratet“. Geboten wird ein heiteres Stück gespickt mit Schlagern aus Wirtschaftswunderzeiten.
„Die Leute sind begeistert und haben Tränen in den Augen“, sagt Bäppi und freut sich, dass sein Stück „Verliebt – verlobt – verheiratet“ so gut beim Publikum ankommt. Denn der Travestiekünstler spielt nicht nur mit – gewandet in einer dekorativen Kittelschürze mit einer Turmfrisur, die Marge Simpson zu Ehre gereichen würde – nein, Bäppi hat auch noch Regie geführt. Das Resultat: „Ein Kultknaller!“, wie Bäppi es nennt. Auf jeden Fall hat das Publikum bei der Liebesgeschichte auf der Bühne viel zu gucken, zu lachen und mitzusingen. „Von den Gläsern über den Schrank, den Gummibaum bis zum Henninger Bier – alles was auf der Bühne steht, stammt aus den 50ern“, sagt Bäppler, der eine Menge Recherche betrieben hat. „Die gute alte Zeit kommt immer an, so wie auch alte Filme nie aus der Mode kommen.“

Noch bis zum 6. Juli spielt Bäppi die zickige Rita Stemke, deren Tochter (Eva Völl) ausgerechnet mit dem Sohnemann Erwin (Pierre Humphrey) der verhassten Nachbarn (Rüdiger Schade und Ute Ehrenfels), die ein Radiogeschäft betreiben, anbändelt. Ob das junge Pärchen es schafft, die seit Generationen befeuerte Familienfehde zu schlichten? Der Titel des Schwanks lässt es vermuten. „Das ist ein Stück, in das Du reingehst und einfach Spaß hast. Es gab Zuschauer, die meinten, sie hätten bei mir noch nie etwas Besseres gesehen.“ Als Inspiration für die Charaktere nutzte Bäppi übrigens eine reale Vorlage: seine Eltern. „Mein Vater hat beim Hessischen Rundfunk gearbeitet und der hat auch zu Hause noch seine Schürze getragen und meine Mutter, die kannte ich fast nur in der Kittelschürze.“

Bestimmt haben die Eltern auch gern die Schlager gehört, die Bäppi mit seinen vier mitunter tanzenden Schauspielkollegen zum Besten gibt: „Mit 17 hat man noch Träume“, Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, „Sugar Sugar Baby“, „Tipitypso beim Calypso“, „Azurro“, „Zwei kleine Italiener“, „Ich will nen Cowboy als Mann“ und die „Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe“ sind ebenso dabei wie auch „Schuld war nur der Bossa Nova“. „Das Publikum klatscht und singt mit, manche fühlen sich in die Jugend zurückversetzt, das ist echt schön anzusehen“, sagt der Regisseur. „Eine bisschen Lokalkolorit gibt es natürlich auch, das wollen die Leute ja bei uns sehen und lustig muss es sein.“ Bis zum 6. Juli ist die Wirtschaftswunderkomödie noch im Theatrallalla in der Friedberger Landstraße zu sehen, um 20 Uhr außer sonntags, da beginnt das Stück bereits um 18 Uhr. Tickets kosten zwischen 23,30 und 34,20 Euro.

Und weil Thomas Bäppler-Wolf eine rastlose Seele ist, arbeitet er natürlich auch schon an seiner großen „Bäppi and Friends“-Show im Hanauer Amphitheater. Wie auch bei seiner „20 Jahre Bäppi“-Jubiläumsshow im vergangenen Jahr wird er am 26. Juni ab 19.45 Uhr unter dem Titel „Anything could happen“ showerprobte musikalische Freunde und Wegbegleiter begrüßen, wie Karin Pagmar, Franca Morgano, Gaines Hall, Jascha Habek und Daniela Zueras. Der Clou, Bäppi selbst wird nicht in alle Abläufe eingeweiht sein, so ist nicht nur er für Überraschungen gut, er wird auch selbst überrascht werden. Wer dabei sein will, Tickets gibt’s für 33,20 Euro.
23. Juni 2014
Nicole Brevoord
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Zukunft des Caricatura Museums weiterhin unklar
0
Zu früh gefreut
Am Freitag deutete Jan Gerchow eine baldige Selbstständigkeit des Caricatura Museums an. Das Kulturdezernat widerspricht dieser Ankündigung jedoch. Offenbar möchte der Direktor des Historischen Museums eine schnelle Entscheidung von Kulturdezernentin Ina Hartwig erzwingen. – Weiterlesen >>
Text: rom / Foto: Britta Frenz
 
 
„Moderne am Main“ im Museum Angewandte Kunst
0
Als Frankfurt sich neu erfand
Zwischen 1919 und 1933 erlebte Frankfurt einen nie dagewesenen Auf- und Umbruch. Aus den Trümmern des Ersten Weltkriegs erschuf sich eine baulich, gestalterisch und kulturell moderne Großstadt, wie das Museum Angewandte Kunst in einer neuen Ausstellung zeigt. – Weiterlesen >>
Text: Isabel Hempen / Foto: Museum Angewandte Kunst
 
 
Neue Leiterin des Kulturamts
0
Sybille Linke übernimmt im Februar
Die neue Kulturamtsleiterin Sybille Linke wird ihren Posten Anfang Februar antreten. Dies wurde am Donnerstagnachmittag im Kulturausschuss bekanntgegeben. Die 58-Jährige verantwortete zuletzt den Fachbereich Kultur der Stadt Würzburg. – Weiterlesen >>
Text: rom/tm / Foto: privat
 
 
 
Schlüsselposition in der konzeptuellen Fotografie
0
Cindy Sherman erhält Max-Beckmann-Preis
Die Fotografin und bildende Künstlerin Cindy Sherman wird von der Stadt Frankfurt zur Preisträgerin des Max-Beckmann-Preises ernannt. Sie nehme eine Schlüsselposition in der konzeptuellen Fotografie ein, heißt es in der Begründung. – Weiterlesen >>
Text: tm / Foto: picture alliance / REUTERS/ HERWIG PRAMMER
 
 
Eine Show bringt die Beatles zurück auf die Bühne
0
Please, Mr. Postman – The Beatles Show
Beatles-Fans aufgepasst: Am 26. Januar kommt der unverwechselbare Sound der legendären Band mit einer großen Live-Show in die Jahrhunderthalle. Das JOURNAL FRANKFURT verlost 3x2 Karten für die Veranstaltung. – Weiterlesen >>
Text: hes / Foto: Jahrhunderthalle Frankfurt
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  640 

Twitter Activity