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Kultur
 

Jüdisches Museum

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Wiedereröffnung verzögert sich

Foto: Staab Architekten
Foto: Staab Architekten
Die für Frühjahr 2020 angesetzte Wiedereröffnung des Jüdischen Museums verzögert sich. Durch unerwartet aufwändige Arbeiten am Altbau und Schwierigkeiten, Baufirmen zu finden, müsse der Termin verschoben werden.
Das Jüdische Museum wird später fertig, als bisher angenommen. Wie das Kulturdezernat mitteilte, sei der für Frühjahr angesetzte Eröffnungstermin nicht zu halten. Als Grund für die Verzögerungen gab das Kulturdezernat an, dass die Bausubstanz im Rothschild-Palais, dem Altbau des Museums, in schlechterem Zustand sei, als ursprünglich angenommen. Es seien zum Beispiel Dachgauben undicht gewesen, wodurch einige verdeckte Deckenbalken feucht und vom Pilz befallen wurden. Eine Erneuerung im historischen Baustil sei zudem sehr zeitaufwendig.

Auch die derzeit gute Auftragslage für Baufirmen, mache dem Museum zu schaffen: Für die aufwendige Sanierung des denkmalgeschützten Rothschild-Palais und den komplexen Neubau kämen ohnehin nur wenige Baufirmen in Frage, die derartige Maßnahmen durchführen könnten – diese Firmen hätten jedoch zur Zeit volle Auftragsbücher und seien schwer zu bekommen, so das Kulturdezernat.

Das Jüdische Museum plant nun mit einer Neueröffnung in der zweiten Jahreshälfte 2020. In Teilen des Rothschild-Palais werde bereits die neue Dauerausstellung eingebaut. Es werde außerdem im kommenden Jahr zahlreiche Veranstaltungen geben, um die Wiedereröffnung einzuläuten. Das Jüdische Museum ist seit Sommer 2015 wegen Umbauarbeiten geschlossen. Neben der Renovierung des Rothschild-Palais, in dem das Museum seit 1988 beheimatet ist, entsteht direkt neben dem Palais ein Neubau. Dieser soll Platz für Wechselausstellungen und eine Bibliothek bieten. Die Arbeiten sollten ursprünglich 2018 abgeschlossen sein, verzögerten sich in der Vergangenheit aber immer wieder.
 
12. Dezember 2019, 12.59 Uhr
nre
 
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