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Fridays For Future

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Digitaler Klimastreik am Freitag

Foto: #NetzstreikFürsKlima/ Videostandbild Youtube
Foto: #NetzstreikFürsKlima/ Videostandbild Youtube
Fridays for Future und viele weitere Organisationen veranstalten am kommenden Freitag den dritten weltweiten Klimastreik – dieses Mal allerdings nicht gemeinsam auf den Straßen, sondern per Livestream im Internet.
Am Freitag findet zum dritten Mal die weltweite Klimaschutz-Demonstration der Fridays for Future-Bewegung statt; aufgrund der Corona-Pandemie allerdings erstmals rein virtuell per Livestream. Die Bewegung habe sich vor kurzem dazu entschlossen, vorerst keine Demonstrationen auf der Straße abzuhalten, erklärt die Kimasschutz-Bewegung. Stattdessen werde für den 24. April ein hessenweiter Netzstreik organisiert, welcher eine digitale Demoroute und ein entsprechendes Demoprogramm enthalte. Gegen 17 Uhr beginnt auf der Videoplattform Youtube mit den Ortsgruppen aus Darmstadt, Limburg, dem Rhein- und Main-Taunus-Kreis sowie Wiesbaden ein gemeinsamer Livestream, bei dem Gespräche geführt werden und musiziert wird. Weltweit werden mehrere Millionen Teilnehmende erwartet.

Fridays for Future hat sich mit den Sozial-, Umwelt- und Klimaschutz-Organisationen Attac, Greenpeace, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der gemeinnützigen Organisation Avaaz, Campact, die Klima Allianz Deutschland, dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), Naturfreunde Deutschlands, Together for Future, WWF, die Naturschutzjugend (NAJU), BUND Jugend, Naturfreunde Jugend und WWF Jugend zu einem größeren Unterstützerbündnis unter dem Hashtag „#NetzstreikFürsKlima“ zusammengetan. „Die Corona-Pandemie zeigt uns: Um Krisen zu bewältigen, ist es entscheidend, auf die Wissenschaft zu hören, solidarisch zusammenzustehen und entschlossen zu handeln. Genau das gilt auch für die Klimakrise“, so das Unterstützerbündnis.

Joelle Sander von Fridays for Future findet zur Gegenüberstellung von Klima- und Corona-Krise kritische Worte: „Es ist unglaublich ernüchternd zu sehen, welche politischen Maßnahmen innerhalb weniger Wochen durchgesetzt werden können, wenn es um ein lebensbedrohliches Virus geht. Wenn es jedoch zur Klimakrise kommt, kann man ein Jahr streiken und trotzdem geht alles nur schleichend voran“, so die Aktivistin. Politik und der Großteil der Menschheit behandelten diese Krise als sei sie keine, die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels seien lachhaft im Vergleich zu den Corona-Maßnahmen.

Als Vorabaktion hatte das Unterstützerbündnis eine Video-Collage gestaltet, die aus einzelnen Bildern von Personen mit Plakaten den Schriftzug „24. April #NetzstreikFürsKlima“ ergibt.
 
22. April 2020, 12.59 Uhr
jwe
 
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