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Magistrat verabschiedet Konzept
 

Magistrat verabschiedet Konzept

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Dem Kulturticket einen Schritt näher

Foto: nb
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Der Magistrat hat am heutigen Freitag endlich das Kultur- und Freizeitticket beschlossen. Bereits vor der Sommerpause hatten Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) ein erstes Konzept in den Magistrat eingebracht.
Das Kultur- und Freizeitticket, das Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren kostenlosen Eintritt in die nicht-städtischen Museen und in den Frankfurter Zoo bietet, ist nun vom Magistrat verabschiedet worden. Nun muss dieses noch von der Stadtverordnetenversammlung genehmigt werden. Geschieht dies, kann das Ticket ab Anfang des nächsten Jahres online oder zusammen mit dem Frankfurt-Pass vor Ort in den Sozialrathäusern beantragt werden. Der Eintritt für junge Besucherinnen und Besucher in alle städtischen Museen ist bereits seit 2017 frei. „Auf diesen Beschluss haben wir lange hingearbeitet, wir können jetzt in die technische Umsetzungsphase gehen“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Das Kultur- und Freizeitticket, kurz KuFTi, kann von Frankfurter Kindern und Jugendlichen aus Haushalten mit einem Einkommen unter 4500 Euro netto sowie von Kita-Kindern und Frankfurter Schülerinnen und Schülern kostenlos bestellt werden, für alle anderen Familien wird ein Ticketpreis von jährlich 29 Euro erhoben. Die Stadt rechnet mit 10 000 bis 20 000 Antragstellern bis 2021. Die ausfallenden Eintrittsgelder werden den Museen in voller Höhe von der Stadt ersetzt. Durch die Nutzung der bewährten Infrastrukturen etwa der bereits bestehenden Museumsufercard, können dabei Zeit und Kosten gespart werden.

Das Kulturdezernat war am 28. Februar dieses Jahres von der Stadtverordnetenversammlung mit der Erstellung eines konkreten Konzepts beauftragt worden. In den Folgemonaten hatte das Dezernat verschiedene Varianten für die technische Umsetzung und die finanziellen Abwicklung der Eintrittserstattung für die nicht-städtischen Häuser geprüft und vor der Sommerpause ein Konzept für die Umsetzung vorgestellt.
 
1. November 2019, 13.53 Uhr
ffm/hes
 
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