Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Politik
Startseite Alle NachrichtenPolitik
"Fraktion" fordert Aufnahme von 724 Flüchtingen
 

"Fraktion" fordert Aufnahme von 724 Flüchtingen

0

"Frankfurt bleibt bunt!"

Foto: Fraktion
Foto: Fraktion
Die "Fraktion" stellt Donnerstag bei der Stadtverordnetenversammlung den Antrag 724 Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen. Mit einer Aktion auf dem Römer wollen sie veranschaulichen, dass einer von tausend nicht viel ist.
Tausend weiße Männlein sind auf dem Plakat der "Fraktion" zu sehen. Einer ist bereits ausgemalt, die anderen sind leer. Passanten können sich bunte Stifte greifen und die restlichen 999 Männlein so gestalten, wie es ihnen gerade in den Sinn kommt. Mit Rock, bunt angemalt, mit Kopftuch: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die Aktion soll auf den Antrag “Humanitäre Hilfe für Geflüchtete” aufmerksam machen, den die Fraktion am Donnerstag dem Magistrat stellen will. Die Abgeordneten Herbert Förster (Piraten), Thomas Schmitt (FREIE WÄHLER) und Nico Wehnemann (Die PARTEI) fordern die Stadt dazu auf 724 Flüchtlinge aus einem griechischen Flüchtlingslager aufzunehmen.

Die Zahl 724 kommt wie folgt zustande: Eine geflüchtete Person kommt auf 1000 Einwohner Frankfurts. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, standen die drei Abgeordneten der Fraktion am Donnerstag auf dem Römer und ließen Passanten die Männlein auf dem Plakat gestalten. Das Plakat soll das Verhältnis von einem Flüchtling auf tausend Frankfurter anschaulich machen. “Das Plakat macht deutlich, wie wenig die Aufnahme einer Person ins Gewicht fällt”, sagt Herbert Förster, der Fraktionsvorsitzende. “Auf dem Plakat sind tausend Menschen zu sehen, die wir mit den Frankfurtern bunt ausmalen, um die Internationalität und das multikulturelle Selbstverständnis der Stadt zu unterstreichen.”
 
15. September 2016, 14.05 Uhr
tm
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Politik
 
 
Eine zeitlich begrenzte Erweiterung der hessischen Pflegeunterstützungsverordnung erlaubt es Ehrenamtlichen nun, sich Nachbarschaftshilfe im Rahmen der Corona-Pandemie finanziell honorieren zu lassen. – Weiterlesen >>
Text: David Hanfgarn / Foto: Pexels
 
 
Vergangenen Dienstag ist der hessische Polizeipräsident Udo Münch zurückgetreten. Nun steht sein Nachfolger fest. Zudem soll ein umfangreicher Maßnahmenkatalog zur Aufklärung der NSU 2.0-Affäre und zur Wiederherstellung des Vertrauens in die hessische Polizei beitragen. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: © HMdIS
 
 
Der Hessische Landtag fordert bezüglich der Drohschreiben konkrete Antworten von Innenminister Peter Beuth (CDU). In einer Sondersitzung werden mehrere Parteien Fragen an ihn richten. Am Dienstag sollen erneut Drohmails verschickt worden sein. – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: picture alliance/dpa/Arne Dedert
 
 
 
NSU 2.0-Affäre der hessischen Polizei
2
Eine ungeheuerliche Situation
Der hessische Polizeipräsident Udo Münch ist zurückgetreten. Damit wurden in der hessischen Polizei erste Konsequenzen auf personeller Ebene gezogen. Münch habe den Sachverhalt über die Drohbriefe während eines Gesprächs im März „nicht bewusst wahrgenommen.“ – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: picture alliance/dpa | Arne Dedert
 
 
Linke zu Flüchtlingsunterkunft Bonames
2
Keine Zukunftsperspektive?
Die Linke im Römer erhebt schwere Vorwürfe gegen Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU): Sie begegne den Bewohnerinnen und Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft Bonames mit „sozialer Kälte“. – Weiterlesen >>
Text: Ronja Merkel / Foto: Bernd Kammerer
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  205