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Asylbewerber in Frankfurt
 

Asylbewerber in Frankfurt

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So kann jeder Flüchtlingen helfen

Foto: wch
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Wer sich für Flüchtlinge engagieren möchte, ist den Hilfsorganisationen willkommen. Wir haben zusammengetragen, wo welche Art von Unterstützung benötigt wird und an wen man sich wenden kann.
Wer in Frankfurt Flüchtlingen helfen möchte, hat viele Möglichkeiten. Die Kleiderkammern der sozialen Träger, wie zum Beispiel der Caritas, sind auf Sachspenden angewiesen. Das können Textil-Spenden, aber auch Hygieneartikel sein, die unter den Flüchtlingen besonders benötigt werden. Unter der Telefonnummer 069-21233402 kann im Jugend- und Sozialamt eine Liste von Kleiderkammern in Frankfurt erfragt werden.

Es werden aber auch vermehrt ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht, die zum Beispiel Sport-Angebote oder Deutschunterricht für Flüchtlinge organisieren. Das „BüroAktiv“ ist eine Freiwilligenagentur, die Ehrenamtliche im Frankfurter Stadtgebiet vermittelt und koordiniert. Auch die AWO hat eine Freiwilligenagentur, bei der Ehrenamtliche bei verschiedenen Projekten mitwirken können. Eines davon ist das Projekt „Herzlich Ankommen“. Hier können Freiwillige in Erstaufnahmeeinrichtungen aktiv werden, Ausflüge organisieren oder Schwimmkurse geben.

Auch die Stadt Frankfurt bietet viele Anlaufstellen für Hilfe. Die Stellenbörse der Stadt für Ehrenamtliche bietet einen Überblick über offene Stellenangebote. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich über das städtische Spendentelefon über Spendenmöglichkeiten zu informieren. Unter der Telefonnummer 069/212-34398 erhalten Sie Informationen und bei Bedarf Ansprechpartner.

Eine weitere Anlaufstelle ist der Flüchtlingsrat Hessen. Die unabhängige Organisation setzt sich für die Rechte von Flüchtlingen und die Verbesserung ihrer Lebenssituation ein. Finanziert wird die Initiative durch Mitgliedbeiträge und Spenden.
Auch das neue Hilfsprojekt „Frankfurt hilft“ braucht Unterstützung. Die Initiative ist auf zwei Jahre angelegt und soll Flüchtlingen neben Unterstützung auch soziale Kontakte ermöglichen.

Das Project Shelter will in Frankfurt ein Zentrum eröffnen, das Flüchtlingen als Anlaufstelle dienen soll. Dort sollen Unterkünfte vermittelt werden, aber auch Möglichkeiten der Begegnung geschaffen werden. Das Projekt ist allerdings auf die finanzielle Unterstützung und die Räumlichkeiten der Stadt Frankfurt angewiesen. Bei einer offenen Petition kamen bereits über 8000 Stimmen zusammen. Auf Facebook kündigt die Initiative regelmäßig Demonstrationen und Aktionen an.

Allgemeine Infos zu Hilfsprojekten- und initiativen für Flüchtlinge in Deutschland gibt es hier.
31. August 2015
laz
 
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Anne Hofmann am 9.10.2016, 22:53 Uhr:
Vielen Dank an den Autor für die tollen Links und Tipps. Ich halte jedoch die unten geführten Diskussion hier nicht für passend. Das können die Herren doch sicher auch in anderen Foren oder persönlich ausdiskutieren. Wer sich informieren will, kommt sicherlich auch ohne diese Beiträge zurecht. Mann muss ewig scrollen, um die wertstiftenden Ergänzungen von Frau Hengsbach und Herr Kliehm zu lesen.
 
Der Leser am 3.9.2015, 14:45 Uhr:
Das ist die andere Seite der Polemik-Medaille, die uns auch nicht weiterhilft und das wissen Sie, Herr Grote, sehr genau. Denn genau solche Kommentare sind ebenso schädlich und lenken die Diskussion in völlig falsche Richtungen, wie wenn Herr Bader geifert.

Es geht natürlich nicht darum, irgendwelche volkstümliche Auflagen zu machen. Es geht darum, den Asylis zu vermitteln, wie in Deutschland - buchstäblich - die Uhren ticken. Beispiel: wenn wir einen Termin bei der Ausländerbehörde für die Jungs ausmachen und den Jungs sagen, wir holen euch um 9 Uhr ab. Dann müssen wir sie teils um 9 Uhr erst mal wecken, weil sie's eben mit der Zeit nicht so genau nehmen. Und so etwas ist nun mal eine - nennen wir es - "Besonderheit" vieler Menschen aus bspw. afrikanischen Ländern. Und bevor jetzt beim Lesen irgendjemand der Kamm anschwillt: das ist nicht rassistisch oder diskriminierend. Sondern es ist halt einfach so bei den Jungs, weil sie's aus ihrer Heimat so gewohnt sind. Da kommt der Bus eben "gegen 10 Uhr". Oder auch erst um 13 Uhr. Oder auch mal gar nicht.

Wir (die Haupt- und Ehrenamtlichen bei Kirche, Asylkreisen usw), hier vor Ort können uns darauf einstellen. Wir sind halt um 8.30 Uhr da und wecken sie. Eine solche flexible Anpassung an die "besonderen Umstände" & Terminplanung zeigt aber - zu Recht - weder die Ausländerbehörde oder ein Arzt bei Terminen, noch der Bus beim Fahrplan oder ein zukünftiger Arbeitgeber bei der Stechuhr. Da zählt eben Pünktlichkeit.

Das Konzept von "Uhrzeit" ,"pünktlich" und "Termin" ist dagegen bei den meisten Westeuropäern, Amerikanern oder Asiaten durchaus bekannt und verstanden. Aber es sind genau solche Kleinigkeiten, die zumindest ich meine, wenn ich von "anpassen an Deutschland" spreche. Es ist am Ende zu ihrem eigenen Vorteil, solche Basics des Lebens in Deutschland zu lernen.
 
Lars Grote am 3.9.2015, 09:24 Uhr:
Was, bitte schön, möchte Herr Baden denn gerne sehn? Syrer und Nigerianer, die in Lederhosen rumlaufen oder auf dörfischen Volksfesten die Bierfässer anstechen? Was genau meinen Leute, wenn sie von Einwanderern verlangen,sich unserer Deutschen Kultur anzupassen.Müssen die dann einmal die Woche zwischen Pizza und Döner ein" Rippchen mit Kraut Demo-Essen" veranstalten? Unsere Kultur ist glücklicherweise schon so vermischt mit Kulturen anderer Völker, dass Integration eigentlich von selber funktioniert. Es kommt halt immer darauf an, wie sehr man sich durch andere Kulturen gestört fühlt. Aber Italienische,Spanische,Asiatische,Amerikanische etc. Wochen allerorten sind ja auch durchaus willkommen, denn "es schmeckt doch so gut".
 
Ronald M. Filkas am 2.9.2015, 15:46 Uhr:
Minderbemittelt sind Leute, die alle sachlichen Gegenargumente in den Wind schlagen, weil sie nicht lesen können oder wollen, die sich für das Volk und das gesunde Volksempfinden halten und dabei Hass und Zwietracht säen, nicht merken, wie tiefbraun sie sind und damit eine faschistische, menschenfeindliche Ideologie unterstützen!

Ich jedenfalls kündige ab sofort mein Abonnement der Online-Ausgabe des Journal Frankfurt, weil ich keine Lust mehr habe, tagtäglich hier irgendwo zum Teil auch gleich mehrere von dieter badens Ergüssen zu lesen. Nun kann er sich hier austoben, bis er es irgendwann hoffentlich so weit treibt, dass seine Kommentare gelöscht werden.
 
Der Leser am 2.9.2015, 14:08 Uhr:
Dieter Badens Kommentare haben zweifellos nicht die Qualität der Polemik eines Tucholskys. Trotzdem sind sie provozierende Argumentationen - wir reiben uns ja schließlich auch dran auf :-)

Was mir in der Tat fehlt, ist die Untermauerung durch sachliche Argumente und belegte Fakten. Aber auch da möchte ich mit dem Finger auf die Presse zeigen, die ja selbst die Rhetorik der "Flüchtlingswelle", der "Einwanderungsflut" und der "Migrantenschwemme" bemüht und so von BILD bis taz beim nicht-reflektierenden Leser vielleicht Ängste beschwört oder schürt. Daher möchte ich Dieter Baden und anderen "Leuten von der Straße" keinen Strick draus drehen, wenn bei ihnen dann tatsächlich ein Gefühl des Ertrinkens entsteht.
Da es hier im Artikel aber um Hilfe für Flüchtlinge geht, sollten wir uns auch genau darauf fokussieren - denn da kann jeder von uns durch Spende oder Ehrenamt unterstützen. Die Beantwortung der großen Fragen und die Lösung der großen Probleme müssen wir ohnehin der Politik überlassen.
 
Ronald M. Filkas am 2.9.2015, 09:17 Uhr:
dieter badens Kommentare Polemiken? Das ist ausgewachsener Fremden-, Minderheiten-, Islam- und Arbeitslosenhass, zudem Demagogie und Falschinformation, die auf seiner eigenen Falschinformation beruht, und in der Gesamttendenz tiefbraune Sch...!
 
Der Leser am 1.9.2015, 22:28 Uhr:
Auch wenn ich immer wieder gerne und amüsiert die Polemiken von Dieter Baden lese, bleiben sie halt am Ende eben nur Polemiken.

Wo ich ihm allerdings Recht gebe ist, dass zur Integration mehr gehört, als die Sprache sprechen. Eine gewisse Erwartungshaltung dürfen wir schon haben, dass sich die heutigen Flüchtlinge und morgigen Mitbürger dem Leben in Deutschland anpassen. Dazu gehört der Respekt und die Akzeptanz unserer Gesetze und generell die Befolgung der Dos und Don'ts in unserem Land. Das ist aber aus meiner Erfahrung für die meisten Neuankömmlinge selbstverständlich. Es gibt ohne Zweifel unter den Asylis einige, die eben hier nicht hinpassen, die auf der einen Seite gerne den Schutz und die Zuwendung in Anspruch nehmen, aber mehr oder minder öffentlich uns Ungläubige verfluchen und uns Böses wollen. Diesen Leuten werden wir auch nicht mit Liebe, Tanz und Verständnis begegnen und sie zum - aus unserer Sicht - Guten bekehren können, sondern diese müssen entsprechend den gängigen Wegen beobachtet und im Zweifel rechtzeitig des Landes verwiesen werden.

So sehr ich persönlich jede Initiative der Eingliederung und Hilfe gut finde, möchte ich doch Frau Hengsbach - aus eigener Erfahrung - nicht zu viel Hoffnung für ihre Werkstatt machen.
Das Letzte, was die Jungs, die zumindest ich in unserer Flüchtlings-Unterkunft kennengelernt habe und einmal die Woche zum Sprachunterricht treffe, interessiert sind Tanzworkshops und "transkulturelle Austausche". Nicht missverstehen, Frau Hengsbach, Ihr Engagement in allen Ehren, aber diese Initiative gehört leider zu den idealistischen Fantasiewölkchen, die an den tatsächlichen Bedarfen komplett vorbeigehen. Die Zeit der dort Engagierten wäre evtl. besser mit handfester Hilfe vor Ort und weniger mit Ausdruckstanz verbracht. Auch denke ich, dass es auf absehbare Zeit nix wird mit transkulturell. Wir sind heute multikulturell - und wenn's richtig gut läuft, können wir auf eine interkulturelle Gesellschaft hoffen.
 
Christa Hengsbach am 1.9.2015, 19:53 Uhr:
Hallo, da fehlt einiges! z.B. Interkulturelle Werkstatt e.V. Frankfurt am Main (facebook)

Die ?Interkulturelle Werkstatt? will in einer künstlerischen Zusammenarbeit und einem transkulturellen Austausch die Kommunikation zwischen Flüchtlingen/MigrantInnen und in Deutschland Geborene in Frankfurt am Main fördern.

Wir wollen eine Begegnung und einen Austausch auf der kulturellen Ebene mit Musik,Tanz, Kunst, Film, Literatur und Theater. Dabei ist uns der biografische, transkulturelle Austausch von vorrangiger Bedeutung.

Die ?Interkulturelle Werkstatt? ist eine Kommunikationsmöglichkeit, um uns in
unseren verschiedenen kulturellen Ausdrucksformen kennen zu lernen und uns gegenseitig zu bereichern.

Viele Migranten kommen aus kollektiven Kulturen und Gesellschaften in denen das Erzählen, das Spielen, das Gestalten, der Gesang, das lebendige Feiern und viele andere kreative Ausdrucksformen wichtige Lebenselemente sind. Diese Ausdrucksformen verkümmern oft im Einwanderungsland oder finden nur in Migrationsgruppen, da wo man unter sich ist, ihren
Ausdruck.

Unsere Vorhaben

- Ausstellungen, Musikveranstaltungen, Theaterprojekte, Tanz-Bewegungs-Theater,

Szenisch-musikalische Lesungen, Filmvorführungen, die die Begegnung der unterschiedlichen Kulturen fördern.

Thomas-Mann-Straße 10, 60439 Frankfurt - und das Kirchencafé.

Wir laden herzlich ein zur Mitarbeit und Mitgliedschaft.
Der Jahresbeitrag beträgt: 30,- Euro.

Treffen von Mitgliedern-und Interessierten:

Jeden 2.Montag im Monat, 18 Uhr im Gemeindehaus der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde, Thomas Mann-Str. 10, 60439 Frankfurt

Interkulturelle Werkstatt e.V.

Telefon: 015123342668

Bankverbindung: IBAN: DE50 5019 0000 7100 5873 13 BIC: FFVBDEFF, Frankfurter Volksbank
 
Ronald M. Filkas am 1.9.2015, 19:34 Uhr:
P. S.: Die 50 Prozent Ausländeranteil, die dieter baden Frankfurt unterstellt, sind natürlich auch viel zu hoch gegriffen; in Wirklichkeit sind es nämlich nur etwa 30 Prozent (Stand 2013, Quelle: die offizielle Website der Stadt Frankfurt am Main)! Die Tatsache, dass er sich nicht selbst erkundigt, BEVOR er seinen fremdenfeindliche braunen Senf abgeben muss, zeigt, dass es ihm nur um Demagogie geht!
 
Ronald M. Filkas am 1.9.2015, 19:05 Uhr:
dieter baden, dieser ewige vorgebliche Gutmensch und Mahner! Wie bereits in einem anderen Kommentar gesagt: Ich würde an seiner Stelle langsam ans Auswandern denken. Ungarn beispielsweise ist zurzeit für Leute seiner Couleur empfehlenswert, und braune Gesinnungsgenossen findet er dort auch massenhaft, sogar in der Regierung! Und: Die machen tatsächlich (als einziges Land der EU!) etwas gegen Flüchtlinge!

Fatal ist mir das Lumpenpack,
Das, um die Herzen zu rühren,
Den Patriotismus trägt zur Schau
Mit allen seinen Geschwüren.

(Heinrich Heine aus: Deutschland. Ein Wintermärchen, Hamburg 1844)
 
dieter baden am 1.9.2015, 17:19 Uhr:
Viel Spass beim integrieren. Niemand hat definidert,was Integration bedeuten muß,nicht nur die Sprache. Es gibt keine Inetgration,außer etwas Sprache und teilweise unser Recht zu akzeptieren. Unsere Kultur bleibt denen fremd,wollen die meisten auch nicht,wir sind ja Ungläubige und leben den verhassten westlichen Lebensstil.
Aber genauso wie Richter ja schon teilweise die Scharia berücksichtigen können WIR uns doch anpassen..wir lieben Sie ja alle,bis auf ein paar Extreme.
Witzig: Unsere Politiker müssten ja die meisten EU-Staaten als rechtsextreme Fremdenhasser bezeichnen..oder? Wieso können ganze Nationen sagen: die wollen wir nicht...und hier darf es niemand sagen.
Ach ja..wir sind ja die Weltretter ,ein Volk der Gutmenschen
 
Martin Kliehm am 1.9.2015, 16:29 Uhr:
Was fehlt: Hinweise auf die Online-WG- und Jobbörsen für Flüchtlinge:
www.fluechtlinge-willkommen.de/
www.workeer.de/
 
Der Leser am 1.9.2015, 15:25 Uhr:
Extrem Links wie extrem Rechts haben in der Flüchtlingsfrage natürlich unrecht. Genauso schlimm wie der rechte Protest "alle raus" gegen Flüchtlinge ist die linke Psychose "alle rein".

Ohne Frage besteht das Recht auf Asyl für jeden gemäß Asyl-Definition Verfolgten. Genauso hat jeder das Recht, sich zu wünschen, für ein besseres Leben in ein reicheres Land zu ziehen. Dass diesem Wunsch aus Sicht des Ziellandes nicht immer entsprochen werden kann, hat Frau Merkel völlig zu Recht klargestellt.

Wir müssen begreifen, dass politische wie wirtschaftliche Flüchtlinge zu uns kommen wollen und werden. Dass wir - im Gegensatz zum Beispiel zu Polen - bei Asylberechtigten nicht unterscheiden nach Religion, Herkunftsland, Hautfarbe, Alter oder Bildungsgrad, versteht sich gemäß der Asyl-Definition von selbst. Dass wir bei (Wirtschafts-)Migranten sehr wohl sagen dürfen, welche Talente, Berufe und Fähigkeiten wir benötigen und nach Deutschland lassen, sollte sich auch von selbst verstehen.

Ins Chaos wird die gegenwärtige Flüchtlings-Situation mittelfristig eskalieren, wenn wir es nicht schaffen, die Menschen "sofort" nach Ankunft zu integrieren. Das geht los mit der Vermittlung westeuropäischer Basics wie z.B. Gleichstellung von Frauen, keine Diskrimierung von Homosexuellen, Schutz von Kindern, friedliche Koexistenz von Religionen - alles nicht unbedingt selbstverständlich in vielen Herkunftsländern.

Es geht aber weiter mit der wichtigsten Voraussetzung für ein Leben in Deutschland: die deutsche Sprache beherrschen. Sonst driften diese Menschen nach Duldung/Erteilung des Asylstatus ganz schnell in die Sozialhilfe und städtische Ghettos ab.

Meine größte Sorge sind nicht die älteren Flüchtlinge. Hier haben viele einen Beruf gelernt und müssen "nur noch" die deutsche Sprache lernen, um integriert und arbeitsfähig zu werden.

Auch nicht die kleinen Kinder - diese kommen in die Schule und haben in wenigen Monaten Deutsch gelernt und dann noch viel Zeit, um sich zu überlegen, was sie später mal lernen/studieren wollen.

Sorge macht mir eine große Gruppe der Flüchtlinge: die jungen Männer zwischen 16 und 25. Diese haben aufgrund der Situation zu Hause in den letzten Jahren wenig bis keine Schule mehr besucht. Keine Ausbildung gemacht. Und kommen jetzt voller Energie, Testosteron aber ohne Sprachkenntnisse oder (Aus-)Bildung in ein fremdes Land, in dem sie für mehrere Monate zum Nichtstun verdammt sind. Diese Menschen mit Bleibe-Chance in Deutschland müssen wir schnellstmöglich die nötigen Sprach- und beruflichen Fähigkeiten beibringen. Dann sind sie wirklich als die vielbeschworenen Fachkräfte für die Demographie wertvoll.

Wenn nicht, kanalisiert sich die überschüssige Energie in Frust, Gewalt und den Versuch, das Taschengeld aufzubessern (dessen Hälfte in der Regel immer am Monatsanfang zur Familie nach Hause geschickt wird). Die Konsequenz: Zeitvertreib mit Alkohol und Drogen, Taschengeld-aufbessern mit Diebstahl, Drogen-Dealen und - leider auch das - Prostitution. Wer bis zu diesem Punkt abgerutscht ist, ist für Deutschland praktisch verloren.

Das heißt wir brauchen vor allem Bildung, Bildung, Bildung. Und hier können Freiwillige gut ansetzen und in den Asylheimen mit Deutsch-Nachhilfe wenigstens einen Tropfen auf den heißen Stein geben.
 
dieter baden am 1.9.2015, 15:14 Uhr:
Die 50 % bezogen sich auf Frankfurt,sorry..Man sieht es ja hier auch mit allen Begleiterscheinungen.
Aber,eine Frage der Zeit,wann es in Deutschland 50%sind. Von dem euphorisch gemeldetem Geburtenrekod wurde natürlich nicht berichtet,wieviel davon Migrationshintergrund haben. Aber,das weiss man ja. In der Stadt ist es nicht zu übersehen.#
WAS MICH ANKOTZT:
Jeder ,der nicht eiverstanden ist mit der Politik,aus auch guten ,berechtigten Gründen und Fakten,
ist ein HASSER und EXTREMER.
Damit machen es sich die Linken,Grünen und Politiker natürlich sehr einfach. Man braucht sich nicht mit den Problemen und negativen Folgen auseinandersetzen. Das ist kein demokratisches Verhalten.Anstatt zu argumentieren,wird hier mit dummen Sprüchen gearbeitet. Das ist auch GUTE NACHT, DEUTSCHLAN.
In 100..spätestens 200Jahren sind Deutsche eine Minderheit,dann geben die Gutmenschen Ruhe. Nur wird es auch keinen Staat mehr geben,der finanziell in dr Lage ist die WELT zu retten..wie er es jetzt ja versucht.
TRÄUMT WEITER!
 
Ronald M. Filkas am 1.9.2015, 13:51 Uhr:
Danke für den ausführlichen Kommentar! Ein Zitat von Kurt Tucholsky als Ergänzung, das so aktuell wie nur zu seiner Entstehung ist (wann ist er eigentlich mal nicht aktuell?):

Ja, wir lieben dieses Land.

Und nun will ich euch mal etwas sagen:

Es ist ja nicht wahr, daß jene, die sich ?national? nennen und nichts sind als bürgerlich-militaristisch, dieses Land und seine Sprache für sich gepachtet haben. Weder der Regierungsvertreter im Gehrock, noch der Oberstudienrat, noch die Herren und Damen des Stahlhelms allein sind Deutschland. Wir sind auch noch da.

Sie reißen den Mund auf und rufen: »Im Namen Deutschlands ? !« [Heute: ?Wir sind das Volk!? oder, wie dieter baden gern: ?Gute Nacht, Deutschland!? Einschub vom Kommentator] Sie rufen: »Wir lieben dieses Land, nur wir lieben es.« Es ist nicht wahr.

(Aus dem Text ?Heimat?, erschienen in ?Deutschland, Deutschland über alles? 1929 (!). Zum Titel sagt er übrigens: ?Aus Scherz hat dieses Buch den Titel ?Deutschland, Deutschland über alles? bekommen, jenen törichten Vers eines großmäuligen Gedichts.? Leider wird das Content-Management-System des Journals die Anführungszeichen vermutlich fürchterlich verhackstückeln.)
 
am 1.9.2015, 01:23 Uhr:
Wie fast alle rechtspopulistischen Rattenfänger handhabt es auch Dieter Baden. Erst eine eindeutig falsche Aussage in den Raum stellen, dann darauf aufbauend in abstruser Logik neue Unwahrheiten folgern.

Wie ganz leicht zu 'ergoogeln': Im Jahr 2014 hatten rund 16,4 Millionen Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Auf Basis des Mikrozensus 2014 entsprach dies einem Anteil von 20,3 % an der Gesamtbevölkerung, Quelle: Statistisches Bundesamt.
Also 16, 4 Millionen Menschen und nicht, wie vom Schreiberling D.B. gelogen 41 Millionen Menschen.

Von diesen 20,3 % beteiligen sich sehr viele derjenigen, denen es mittlerweile gut geht, an der freiwilligen Hilfe für Flüchtlinge.
Leider ist es aber nur wenige, denen es hier gut geht und die daher helfen können.
Häufig stehen sie -als Asylbewerber etwa- unter staatlich verordnetem Arbeitsverbot, sind monatlich von Ausreisebefehlen und Abschiebehaft bedroht oder dürfen sich nur in einem engen Umfeld bewegen, die Deutsch-Unterrichte sind viel zu selten und nicht intensiv genug usw.usw. Und wenn es ihnen mit oft zwei oder drei Jobs relativ zu früher !! "gut" geht, unterstützen sie oft ihre Großfamilien die noch dort leben, von wo sie flüchten mussten.

Dabei sind die Flüchtlinge, gleich ob aus wirtschaftlicher (Überlebens-) Not oder aus Gründen politischer Verfolgung der Deutschen große und vielleicht letzte Chance, und das in vielerlei Beziehung.

Begrüßen wir heute die Flüchtlinge mit offenen Armen und vor allem offenen Herzen, stellen Ihnen ordentlichen Wohnraum und am Anfang ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung und lehren sie schnell und gründlich die deutsche Sprache und bilden sie weiter und aus, dann können wir mittel- und langfristig schier unlösbar geglaubte deutsche Probleme von Rentensicherung bis zur Demographie-Entwicklung lösen.

Nicht nur dass die Menschen hier im täglichen Umgang (den wir statt Stacheldrahtverhau und Abschirmung dringend bräuchten, aber die Nazi-Horden lassen das nicht zu und der Staat reagiert selten lasch) endlich Toleranz lernen:
Wir brauchen die Bunte Republik Deutschland auch wirtschaftlich!
Oder sachlich ausgedrückt: Eine klassische WIN ? WIN ? Situation.

Angesichts der tatsächlichen (Pack, das die Flüchtlingsheime angreift) und der geistigen Brandstifter (zum Beispiel rechtslastige Leser-Kommentare mit Ausländerhass zumindest zwischen den Zeilen) kann sich kein Deutscher mehr verstecken (nichts sehen, hören und sprechen), sondern muss Farbe bekennen.
"Schweigen ist feige, Reden ist Gold" (Zitat MMW).
Entweder weltoffen und menschlich oder rückwärtsgewandt und rechts außen. Das kann zu einer Klärung wichtiger Sachverhalte und Grundüberzeugungen in Deutschland führen: Hoffentlich 80% Menschen und nur 20% rechtes Pack und Gesindel.

Leider fällt mir zu manchem Kommentar nur ein Text von Udo Lindenberg ein, der schon 1984 erschien und heute leider aktueller denn je ist:
"Nein, sie brauchen keinen Führer
nein, sie können's jetzt auch alleine
nein, sie brauchen ihn nicht mehr
diese neuen Nazi-Schweine
und keine braune Uniform
die Klamotten sind jetzt bunt
doch die gleiche kalte Kotze
schwappt ihnen wieder aus dem Mund
..."
 
Ronald M. Filkas am 31.8.2015, 16:04 Uhr:
Egal, wie hoch der tatsächliche Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund auch sein mag (dieter baden übertreibt da gern!), Leute (von Menschen mag man da gar nicht mehr sprechen!) wie er sind zum Glück (noch) in der Minderheit, und auch wenn man Sigmar Gabriel und die SPD nicht (mehr) mag, so kann man ihm nur zustimmen, solche Leute als Pack zu bezeichnen!
 
dieter baden am 31.8.2015, 13:48 Uhr:
Es kann doch keinen Mangel an Hilfswilligen geben...oder?
Wäre merkwürdig. Die 50% Menschen mit Migrationshintergrund ,von denen ja viele auch Flüchtlinge oder Asylanten waren,müssten sich doch als erste melden um ihren Leidensgenossen zu helfen? Oder melden sich da nur wenige? Wäre interssant zu wissen..nur das erfährt man wohl nicht.
Dann die vielen Grünen und Linken,die ja unbegrenzte Zuwanderung wollen...die nehmen doch sicher auch Flüchtlinge privat auf? Nicht? Komisch
 
 
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