Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Gesellschaft
Startseite Alle NachrichtenGesellschaft
Testlauf in Frankfurt und Utrecht
 

Testlauf in Frankfurt und Utrecht

0

Die DHL-Boten san mit dem Radel da

Foto: DHL
Foto: DHL
Seit Mittwoch läuft das Pilotprojekt von DHL Express: In Frankfurt und im niederländischen Utrecht werden zum Transport von Sendungen Lastenfahrräder, sogenannte Cubicles, eingesetzt. Das soll jährlich 16 Tonnen Kohlenstoffdioxid einsparen.
Nicht wundern, wenn der Paketbote nicht mehr wie gewohnt mit seinem großen Wagen vorfährt, sondern mit einem Lastenfahrrad mit Containerbox. Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt, dass DHL Express am Mittwoch in Frankfurt und in Utrecht in den Niederlanden gestartet hat. Bei dem Versuch soll getestet werden, ob die Verteilung der Sendungen in Innenstädten auf diese umweltfreundliche Art praktikabel ist. Die Fahrradkuriere mit den sogenannten DHL Cubicles werden in beiden Städten also immer auf den letzten Meilen bis zum Empfänger eingesetzt. Sollte sich diese Transportform bewähren, soll der Service künftig in weiteren deutschen und europäischen Städten angeboten werden.

In den Transportboxen ist Platz für bis zu 125 Kilogramm Sendungen. Mit den Rädern soll die Fahrzeit standardmäßiger Zustellfahrzeuge reduziert werden und somit sollen auch CO2-Emissionen vermieden werden. Jeder dieser City-Hubs soll bis zu zwei Zustellfahrzeuge ersetzen und so jährlich mehr als 16 Tonnen Kohlenstoffdioxid einsparen helfen.

Konkret läuft das so ab: Auf einem Anhänger, der an einen zentralen gesicherten Stützpunkt gebracht wird, können bis zu vier Behälter mit Express-Sendungen gelagert werden. Jeweils einen Container holen die Fahrradkuriere mit ihren Cubicycles ab und begeben sich in unmittelbarer Nähe in die Zustellung. Praktischerweise können sie dabei auch gleichzeitig Express-Sendungen beim Kunden abholen, was Zeit sparen soll.

"Fahrräder bieten bei der Express-Zustellung einige Vorteile: Sie können Verkehrsstaus umgehen und kommen im Vergleich zu Zustellfahrzeugen pro Stunde auf bis zu doppelt so viele Zustellstopps. Die Betriebskosten über die gesamte Nutzungsdauer sind deutlich geringer als die eines Transporters. Und was entscheidend ist: Sie verursachen keinerlei Emissionen“, sagt John Pearson, CEO von DHL Express Europe.
Das Cubicycle wurde in den Niederlanden entwickelt, verfügt über einen ergonomischen Sitz sowie einen kleinen Wendekreis und für die Geschwindigkeit und mehr Antrieb bei Steigungen sorgt eine elektrische Pedalunterstützung. Sie können mit einem GPS-System oder Transmitter für die Sendungsverfolgung ausgestattet werden. Über Sonnenkollektoren erzeugen sie ihren eigenen Strom für den Elektrobetrieb.
 
2. März 2017, 08.43 Uhr
nb
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Gesellschaft
 
 
Am Dienstagabend ist es im Stadtteil Oberrad zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen, die mit schweren Verletzungen endete. Auslöser soll der vermeintlich nicht eingehaltene Mindestabstand gewesen sein. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: red
 
 
Die Datenspende-App des Robert-Koch-Instituts sammelt Vitaldaten von Smartwatches und Fitnessarmbändern, um mögliche Coronavirus-Symptome früher zu erkennen. 50 000 Nutzerinnen und Nutzer haben sich bereits angemeldet. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Fitnish Media/Unsplash
 
 
In Zeiten der Corona-Pandemie müssen auch die hessischen Hochschulen ihren Lehr- und Prüfungsbetrieb anpassen. Wissenschaftsministerin Angela Dorn und die Hochschulpräsidentinnen und -präsidenten haben in einem Schreiben gemeinsame Leitlinien veröffentlicht. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: red
 
 
 
Am Dienstag wurden mehrere Wohnungen von mutmaßlichen Rechtsextremisten durchsucht. Dabei seien laut Innenministerium neben rechtsextremistischen Devotionalien auch Schuss- und Kriegswaffen sichergestellt worden. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Symbolbild © Bernd Kammerer
 
 
Mord an 22-Jährigen in Hofheim
0
Tatmotiv Eifersucht?
Etwa ein halbes Jahr nach dem Mord an einer jungen Frau auf einem Reiterhof nahe Hofheim im Taunus, klagt die Staatsanwaltschaft Frankfurt ihren 55-jährigen Ex-Freund an. Er soll das Beziehungsende nicht akzeptiert haben. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Harald Schröder
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1530