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Testlauf in Frankfurt und Utrecht
 

Testlauf in Frankfurt und Utrecht

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Die DHL-Boten san mit dem Radel da

Foto: DHL
Foto: DHL
Seit Mittwoch läuft das Pilotprojekt von DHL Express: In Frankfurt und im niederländischen Utrecht werden zum Transport von Sendungen Lastenfahrräder, sogenannte Cubicles, eingesetzt. Das soll jährlich 16 Tonnen Kohlenstoffdioxid einsparen.
Nicht wundern, wenn der Paketbote nicht mehr wie gewohnt mit seinem großen Wagen vorfährt, sondern mit einem Lastenfahrrad mit Containerbox. Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt, dass DHL Express am Mittwoch in Frankfurt und in Utrecht in den Niederlanden gestartet hat. Bei dem Versuch soll getestet werden, ob die Verteilung der Sendungen in Innenstädten auf diese umweltfreundliche Art praktikabel ist. Die Fahrradkuriere mit den sogenannten DHL Cubicles werden in beiden Städten also immer auf den letzten Meilen bis zum Empfänger eingesetzt. Sollte sich diese Transportform bewähren, soll der Service künftig in weiteren deutschen und europäischen Städten angeboten werden.

In den Transportboxen ist Platz für bis zu 125 Kilogramm Sendungen. Mit den Rädern soll die Fahrzeit standardmäßiger Zustellfahrzeuge reduziert werden und somit sollen auch CO2-Emissionen vermieden werden. Jeder dieser City-Hubs soll bis zu zwei Zustellfahrzeuge ersetzen und so jährlich mehr als 16 Tonnen Kohlenstoffdioxid einsparen helfen.

Konkret läuft das so ab: Auf einem Anhänger, der an einen zentralen gesicherten Stützpunkt gebracht wird, können bis zu vier Behälter mit Express-Sendungen gelagert werden. Jeweils einen Container holen die Fahrradkuriere mit ihren Cubicycles ab und begeben sich in unmittelbarer Nähe in die Zustellung. Praktischerweise können sie dabei auch gleichzeitig Express-Sendungen beim Kunden abholen, was Zeit sparen soll.

"Fahrräder bieten bei der Express-Zustellung einige Vorteile: Sie können Verkehrsstaus umgehen und kommen im Vergleich zu Zustellfahrzeugen pro Stunde auf bis zu doppelt so viele Zustellstopps. Die Betriebskosten über die gesamte Nutzungsdauer sind deutlich geringer als die eines Transporters. Und was entscheidend ist: Sie verursachen keinerlei Emissionen“, sagt John Pearson, CEO von DHL Express Europe.
Das Cubicycle wurde in den Niederlanden entwickelt, verfügt über einen ergonomischen Sitz sowie einen kleinen Wendekreis und für die Geschwindigkeit und mehr Antrieb bei Steigungen sorgt eine elektrische Pedalunterstützung. Sie können mit einem GPS-System oder Transmitter für die Sendungsverfolgung ausgestattet werden. Über Sonnenkollektoren erzeugen sie ihren eigenen Strom für den Elektrobetrieb.
 
2. März 2017, 08.43 Uhr
nb
 
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