Schweighöfer sorgt für Ausnahmezustand

Der „Schlussmacher“ war da

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Kreischende Teenies, dichtes Gedränge und Blitzlichtgewitter vor dem Cinestar Metropolis. Ein riesen Rummel um Matthias Schweighöfer, der zur Premiere seines neuen Films mal wieder die Mainmetropole beehrte.

mim /

Punkt 19.30 Uhr ging es los: Die Fotografen reckten Köpfe und Kameras, Fernsehteams checkten noch mal schnell den Ton und die jungen Mädels, die bereits seit Stunden vor dem Metropolis-Kino ausharrten, waren kaum noch zu halten, als Matthias Schweighöfer Kaugummi kauend mit den Händen in den Hosentaschen lässig den roten Teppich vor dem Metropolis-Kino an der Eschenheimer Anlage betrat.

Wieder einmal war der Berliner Jungstar in unserer kleinen Metropole zu Gast, um seinen neuesten Film „Schlussmacher“ zu präsentieren, der zu großen Teilen in Frankfurt spielt. „Ich liebe diese Stadt einfach. Warum, das kann ich nicht mal genau sagen. Ich find’s hier einfach geil!“, antwortete der Grinsemann jedem Journalisten, der ihn fragte, warum er denn nach „What a Man“ auch seinen zweiten Film „Der Schlussmacher“ zum Teil in Frankfurt gedreht habe. Außerdem, so fügt Schweighöfer hinzu, sei die Stadt einfach ein toller Partner, wenn es ums Filmemachen geht. Mal abgesehen davon hat die Hessische Filmförderung die Produktion unterstützt.

Geduldig verteilte Schweighöfer Autogramme und ließ sich mit Fans ablichten. Den Journalisten gegenüber jedoch wirkte er etwas angestrengt. „Das mit euch ist echt Arbeit“, sagte Schweighöfer zur Journalistenmeute, in der jeder auf einen Satz von ihm hoffte. Weit weniger Rummel gab es um Milan Peschel, der bereits in Schweighöfers erstem Film mit an Bord war und nun auch in „Schlussmacher“ wieder eine tragende Rolle einnimmt. „Schlussmacher“ handelt von Trennungsagent Paul Voigt (Matthias Schweighöfer), der Leuten gegen eine Gebühr mitteilt, dass ihr Partner sich von ihnen trennen möchte. Einer davon ist der von Milan Peschel gespielte Toto, der sich, vor Liebeskummer beinahe sterbend, an Pauls Fersen heftet und diesen von Fall zu Fall von Berlin über Brandenburg und Frankfurt bis hin nach Nordhessen begleitet. Toto erklärt Paul dann im Laufe des Films, dass die Lieben eben nichts für Feiglinge ist. Die beiden werden dicke Freunde und natürlich gibt’s dann auch für den „Schlussmacher“, mit dem selbst Schluss gemacht wurde, noch ein romantisches Happy End.

Dafür, dass man das Hessische am Film auch endlich mal hört, sorgen Henni Nachtsheim und Gerd Knebel von Badesalz mit ihrem kurzen Gastauftritt als leicht überforderte Conciergen. „Ei, Guuudeee. Ich hab den Film noch gar nicht gesehen. Ich habe keine Ahnung, wie die das jetzt zusammengeschnitten haben. Ich lasse mich einfach überraschen“, sagte Gerd Knebel.

Und auch wenn der Film, der am 10. Januar in die Kinos kommt, vielleicht kein dramaturgisch hochtrabendes Meisterwerk mit unglaublich viel Tiefgang ist, ist er doch ganz nett gemacht und hält auf jeden Fall den einen oder anderen Lacher und viele tolle Frankfurt-Bilder bereit.


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