Newsletter
|
ePaper
|
Apps
|
Abo
|
Shop
|
Jobs
Foto: Stadt Frankfurt/Heike Lyding
Foto: Stadt Frankfurt/Heike Lyding

Ein neues Dach für Turm des Rathauses

Reminiszenz an den „Langen Franz“

Der große, nördliche Turm des Rathauses soll ein neues Dach bekommen und damit wieder an seine Erscheinung vor dem Zweiten Weltkrieg erinnern. Seit vergangenem Montag hängt ein Banner am Römer, welches Bürgerinnen und Bürger um ihre Unterstützung bittet.
Wissen Sie, wer der „Lange Franz“ ist? Wenn nicht, seien Sie beruhigt, denn so geht es mittlerweile den meisten Frankfurterinnen und Frankfurtern. Gemeint ist damit der große, nördliche Rathausturm. Vor dem Zweiten Weltkrieg war er zu seiner Bauzeit das zweithöchste Gebäude Frankfurts und dementsprechend bekannt. Im Krieg verlor er sein langes Dach und das errichtete Notdach fiel deutlich kleiner aus – damit geriet der Spitzname in Vergessenheit. Nun soll der „Lange Franz“ ein neues Dach bekommen. Um für diesen Zweck Spenden zu sammeln, haben Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Christoph Mäckler vom gleichnamigen Architekturbüro an der sogenannten „Seufzerbrücke“ des Rathauses ein großes Banner angebracht, das die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger auf das fehlende Dach des Langen Franz aufmerksam machen soll und um Unterstützung bittet.

Oberbürgermeister Feldmann stellt das Vorhaben in die Tradition der neuen Altstadt: „Menschen wollen Orte der Identifikation und des Stolzes auf ihr Frankfurt.“ Zugleich stellte er aber auch klar, dass man die Vergangenheit nicht vergessen werde und dies auch nicht wolle. „Der Lange Franz ist ein Opfer des Krieges, den Deutschland zu verantworten hat. Was wir wollen ist, die Geschichte und Stadtbaukunst unserer Stadt besser erlebbar zu machen“, so Feldmann.

Seit vergangenem Jahr sammelt der Neue Brückenbauverein Frankfurt Spenden, um das Dach des Rathausturmes zu rekonstruieren und dem „Langen Franz“ seine markante Spitze zurückzugeben. 125 000 Euro sind bislang zusammengekommen, doch das reicht nicht aus. Ziel der Spendenkampagne sei es, insgesamt eine Million Euro zu sammeln. Was dann noch fehle, soll mit Hilfe der Stadt aufgebracht werden. Insgesamt soll die Rekonstruktion etwa 2,5 Millionen Euro kosten.

Zu den Unterstützern der Spendenkampagne zählen viele bekannte Persönlichkeiten, darunter neben Oberbürgermeister Feldmann und Architekt Mäckler auch CDU-Politikerin Petra Roth, Eintracht-Präsident Peter Fischer, Künstler Bäppi La Belle, Stadthistoriker Björn Wissenbach, Primus-Linien-Chefin Marie Nauheimer, Brezelbub Wölfi alias Wolfgang Holzer und Künstler Mirek Macke.
 
4. Juni 2019, 11.14 Uhr
ez
 
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Stadtleben
Die Stadt berichtet über erste Erfolge beim Taubencontainer im Frankfurter Gallus. Daran gibt es allerdings Zweifel aus dem Ortsbeirat.
Text: Till Geginat / Foto: Eine Kamera soll im Container angebracht werden – ob die Tauben bei Big Brother mitmachen wollen, bleibt abzuwarten © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Ben Kilb
 
 
 
 
 
 
 
Ältere Beiträge
 
 
 
 
19. Juni 2024
Journal Tagestipps
Pop / Rock / Jazz
  • Escape The Fate
    Nachtleben | 20.00 Uhr
  • As in Hell
    Zoom | 20.00 Uhr
  • Jazz Jam Session
    Jazzkeller | 21.00 Uhr
Klassik / Oper/ Ballett
  • Geneva Lewis
    Casals Forum | 19.15 Uhr
  • Soul Chain
    Staatstheater Mainz | 19.30 Uhr
  • Akkordeon-Ensemble Frankfurt
    St. Thomas | 19.30 Uhr
Theater / Literatur
  • Sonne / Luft
    Schauspiel Frankfurt | 20.00 Uhr
  • Shout Aloud
    Bockenheimer Depot | 20.00 Uhr
  • Aris Fioretos
    Literaturhaus Frankfurt | 19.30 Uhr
Kunst
  • Selma Selman
    Schirn Kunsthalle Frankfurt | 19.00 Uhr
  • Neue Stimmen: Deutsches Kino seit 2000
    DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum | 11.00 Uhr
  • Andrea Grützner
    Schierke Seinecke | 15.00 Uhr
Kinder
  • Der gestiefelte Kater
    Amphitheater/Schloss Philippsruhe | 15.00 Uhr
  • Ronja Räubertochter
    Wasserburg | 10.00 Uhr
  • TechnoThek
    Bibliothekszentrum Nordweststadt | 15.00 Uhr
und sonst
  • Sunset X Skyline-Tour
    Primus-Linie | 21.30 Uhr
  • Die Gegenwart des Exils – Friedman fragt: Gesicht zeigen?!
    Deutsches Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek | 19.00 Uhr
  • Kindertransporte aus Frankfurt am Main – Lebenswege von geretteten Kindern
    Hochbunker | 19.00 Uhr
Freie Stellen