Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
 

Normative Ordnung

0

Drei Tage Amt für Umbruchsbewältigung

Die Chance mit bekannten Wissenschaftlern und Professoren in Dialog zu treten bekommt man nicht alle Tage. Jetzt aber, bei einem Projekt in den Räumen des Presse- und Informationsamts am Römerberg
Im Rahmen des Kunstprojektes „Demonstrationen. Vom Werden normativer Umbrüche.“ hat die Goethe-Universität zusammen mit dem Frankfurter Kunstverein eine Idee realisiert: Das Amt für Umbruchsbewältigung. Es wird für drei Tage existieren und in dieser Zeit Platz im Presseamt der Stadt finden. In sogenannten „Bürgersprechstunden“ wird Interessenten die Möglichkeit geboten, mit Wissenschaftlern und Professoren internationalen Bekanntheitsgrades über all die Fragen zu sprechen, die unsere beschleunigte Gesellschaft mit ihren Krisen und Umbrüchen aufwirft. Die Kuratorin der Ausstellung, Fanti Baum, äußert sich zum Ablauf: „Alle Interessierten können sich im Kunstverein, wo es auch eine Art Wartebereich geben wird, eine Nummer ziehen. Vor der Beratung gibt es also einen Vorlauf, der Amtsstrukturen abruft.“ Rund 40 Experten stehen den Besuchern für Gespräche zur Verfügung. Peter Siller, Geschäftsführer des Exzellenzclusters „Formation of Normative Orders“ an der Goethe-Universität ist überzeugt, dass nicht nur die Bürger von den Sprechstunden profitieren: „Auch die Wissenschaft bekommt Impulse und Anregungen dadurch, dass sie ihre Räume verlässt und sich für ein solches Format öffnet.“

Das Amt für Umbruchbewältigung ist aber nur ein kleiner Teil des ganzen Projekts. Die bereits eröffnete Ausstellung und der Performance-Teil zeigen Werke von rund 40 internationalen Künstlern, die sich mit Demonstrationen auseinandersetzen. Holger Kube Ventura, Direktor des Frankfurter Kunstvereins sagt: „Die Ausstellung möchte den Wandel der kommunikativen Auseinandersetzung um normative Ordnungen im öffentlichen Raum sowohl aus zeitgenössischer als auch aus historisch-ideengeschichtlicher Perspektive in den Blick nehmen.“

Geöffnet ist die Ausstellung vom 20.Januar bis zum 25. März: dienstags, donnerstags und freitags von 11 Uhr bis 19 Uhr, mittwochs von 11 Uhr bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 Uhr bis 19 Uhr. Eintritt sechs Euro, ermäßigt vier Euro.

Das Amt für Umbruchbewältigung wird seine Tore vom 27.Januar bis zum 29. Januar öffnen. Freitag 21 Uhr bis 23 Uhr, Samstag von 15 Uhr bis 19 Uhr und Sonntag von 16 Uhr bis 19 Uhr.
 
24. Januar 2012, 10.13 Uhr
Annika Schlendermann
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Zeitzeugnisse der Fotografin Anna Meuer
0
Der Krise ein Gesicht geben
Schnappschüsse kann jeder. Wenn die Frankfurter Fotografin Anna Meuer einmal im Monat ein von Sarah Wilkens betextetes, immer spezielles Motiv per Mail verschickt, nennen die beiden Frauen das „SchnussSchapp“. Was immer sie uns damit sagen wollen. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: © Alice Meuer
 
 
Frankfurter Buchmesse 2020
0
Buchmesse im Corona-Format
Seit Mittwoch ist es offiziell: Die Frankfurter Buchmesse soll im Oktober trotz der Corona-Krise stattfinden. Doch schon jetzt lässt sich erahnen, dass es in diesem Jahr in den Messehallen anders zugehen wird als sonst. – Weiterlesen >>
Text: Christoph Schröder / Foto: Alexander Heimann/© Buchmesse Frankfurt
 
 
Messe unter Corona-Auflagen
0
Buchmesse 2020 findet statt
Die Buchmesse 2020 wird im Oktober stattfinden. Das hat der Aufsichtsrat des Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft (BBG) am Dienstag entschieden. Die Stadt bereitet sich auf eine ihrer wichtigsten Messen im Corona-Format vor. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Alexander Heimann/© Buchmesse Frankfurt
 
 
 
Die Dr. Marschner Stiftung hat zum zweiten Mal einen Ausstellungspreis für kuratorische Leistung vergeben. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an die Ausstellung „Making van Gogh. Geschichte einer deutschen Liebe“ des Städel Museums. Der Preis ist mir 25 000 Euro dotiert. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: © Städel Museum/Norbert Miguletz
 
 
Independent-Festival „komma rum“
0
Livestream vom Eschersheimer Wasserturm
Vergangenes Jahr hat das Independent-Festival „komma rum“ seine Premiere am Eschersheimer Wasserturm gefeiert. Aufgrund der Corona-Krise sind auch hier die Veranstalter gezwungen, in den digitalen Raum auszuweichen: Der Livestream findet am 30. Mai statt. – Weiterlesen >>
Text: Sina Eichhorn / Foto: komma rum-Festival
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  691