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Foto: Bernd Kammerer
Foto: Bernd Kammerer

Moses Pelham bekommt Goethe-Plakette

"Wir sind eins"

Moses Pelham hat am Montag von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) im Kaisersaal des Römers die Goethe-Plakette überreicht bekommen. Zum Festakt sang sogar der HR-Kinderchor einen Song von Moses P.
"Ich weiß nicht, ob meine Geschichte in einer anderen Stadt möglich gewesen wäre", sagt Moses Pelham, als er am Montag die Goethe-Plakette entgegennimmt - der bedeutendste Preis, den die Stadt zu vergeben hat. So war auch die Stimmung im Saal feierlich und bewegt. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), der Pelham die Goethe-Plakette verlieh, unterstrich die Bedeutung, die der Rapper und Musiker für die Stadt habe. "Sie sind ein Künstler, der Menschen mit Musik und Text berührt. Und Sie sind jemand, der Geschichten und Kunst mit der Stadt verbindet", so Feldmann. Pelham habe viel für Frankfurt gemacht mit seinen "direkten, authentischen Texten, der vielschichtigen Musik und dem mitreißenden Sound". Besonders in seiner Zeit als Jugendhausleiter habe die Musik von Pelham für Feldmann eine zentrale Rolle gespielt. "Ihre Musik drückt ein Lebensgefühl aus, das Jugendlichen wichtig ist", so Feldmann. "Die Verleihung der Goethe-Plakette ist das mindeste was wir Ihnen schuldig sind."

Der Musiker kam am Montag gemeinsam mit seiner Mutter Hannelore Pelham und Yvonne Setlur zur Festlichkeit. Der 1971 in Frankfurt geborene Sohn des US-amerikanischen Bluesmusikers Moe Pelham hat mit dem Debüt-Album seiner mit Thomas Hofmann gegründeten Gruppe "Rödelheim Hartreim Projekt" Musikgeschichte geschrieben. Das Album "Direkt aus Rödelheim" erschien 1994. Im Laufe seiner Karriere entdeckte er Künstler wie Sabrina Setlur und Xaiver Naidoo.

"Es muß von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll" - ein Goethe-Zitat, das nicht nur auf dem aktuellen Album des Musikers eine zentrale Rolle spielt, sondern auch an diesem Tag häufig zitiert wurde. "Vielleicht sind diese Wort auch Gesetz, weswegen ich heute hier stehe", sagt Pelham in seiner Dankesrede. Gleich wie naiv oder pathetisch das sei. Sichtlich bewegt nahm er die Plakette entgegen, wie auch vor ihm schon "Dichter, Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten des kulturellen Lebens". Nun steht Pelham in einer Reihe mit Thomas Mann, Albert Schweitzer oder Max Horkheimer.

Mit seinem Werk habe Pelham, so Feldmann, seiner Heimatstadt Frankfurt ein musikalisches Denkmal gesetzt "und sich auf lyrisch anspruchsvolle Weise mit sozialer Gerechtigkeit, Vielfalt und Heimatverbundenheit auseinandergesetzt." Als Dankeschön dafür sang der HR-Kinderchor "Wir sind eins". Zuvor bedankte sich auch Pelham bei der Stadt Frankfurt mit den Worten: "Ein Hoch auf unsere Stadt Frankfurt am Main, die mich heute erneut beschenkte."

 
6. November 2017, 18.36 Uhr
Tamara Marszalkowski
 
Tamara Marszalkowski
Theaterredakteurin. Jahrgang 1987, Studium der Kunstgeschichte, Ethnologie und Pädagogik in Frankfurt, seit 2015 beim Journal Frankfurt. – Mehr von Tamara Marszalkowski >>
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