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Lieber heute als morgen
 

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Michel Friedman fordert Erweiterung des jüdischen Museums

Der Frankfurter Rechtsanwalt und Publizist Michel Friedman spricht sich im Journal Frankfurt für eine zügige Erweiterung des Jüdischen Museums aus. "Es ist allerhöchste Zeit", sagt er.
"Das Jüdische Museum hätte schon lange erweitert werden müssen", sagt Michel Friedman im Gespräch mit dem Journal Frankfurt. "Es ist allerhöchste Zeit. Umso mehr eine Dauerausstellung über Anne Frank auf ihr Zuhause wartet." Jüdische Geschichte sei in Frankfurt immer auch Stadtgeschichte. "Im Jüdischen Museum spielt die Geschichte des Holocausts eine untergeordnete Rolle. Die jüdische Identität wird nicht von Hitler bestimmt, sondern von einer jahrtausende alten Kultur und Religion." Dieser Geschichte solle die Stadt größeren Raum geben. Ein Gelände sei mit dem Parkplatz hinter dem Museum bereits gefunden, der Anbau wird seit gut fünf Jahren diskutiert. Passiert ist freilich bisher wenig. Das Kulturdezernat kündigt immerhin an, dass die Erweiterung bis 2015 abgeschlossen sein soll.
 
16. April 2012, 11.29 Uhr
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Leser-Kommentare

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dieter am 16.4.2012, 14:26 Uhr:
Ich denke es gibt genug Gedenkstätten und Museen für jüdische Bürger und andere,die vielleicht daran interessiert sind.
Frankfurt hat auch andere finanzielle Herausforderungen für Dinge,die den Bürgern ein Nutzen bringen.
 
 
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