Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
Letzter Schliff für Ausstellungsräume
 

Letzter Schliff für Ausstellungsräume

0

Bildungsstätte Anne Frank sammelt über 20.000 Euro Spenden

Über ein Jahr lang wurden die Räume der Bildungsstätte Anne Frank in der Hansaallee umgebaut. Nun fehlt noch der letzte Schliff. Für den versteigerte Kulturdezernentin Ina Hartwig Bilder – mit Erfolg.
„Ein paar Stühle wären noch schön!” Mit einem Augenzwinkern eröffnete Direktor Meron Mendel am vergangenen Samstag den Spendenabend, mit dessen Hilfe den neuen Ausstellungsräumen in der Hansaallee „der letzte Schliff” gegeben werden soll. Gerührt zeigte sich Trude Simonsohn, Schirmfrau der Bildungsstätte, vom Antlitz der Räume nach einem Jahr umfassender Umbauarbeiten: „Als Freundin des Hauses kehre ich wie zu einer Familie zurück“, sagte die Ehrenbürgerin der Stadt Frankfurt.

Kuratorin Deborah Krieg gab einen Einblick in die als Lernlabor konzipierte Dauerausstellung „Anne Frank. Morgen mehr“, die am 12.6. seine Tore für das Publikum öffnet und vor allem auf Interaktion setzt: Jugendliche sollen verstehen, dass Geschichte weiter wirkt, in der Gegenwart stattfindet. Mit neuartigen digitalen Lernmethoden wird nicht nur Anne Franks berühmtes Tagebuch erlebbar gemacht, sondern auch, was es bedeutet, als junger Mensch heute unter Verfolgung und Diskriminierung zu leiden.



Anschließend hatten die Besucher die Möglichkeit, die Bildungsstätte auch finanziell zu unterstützen. In einer kurzweiligen Kunstauktion ließen sich Werke ersteigern, die renommierte Fotografen und Künstler dem Haus zur Verfügung gestellt hatten – unter ihnen Anne Imhof, Parastou Forouhar, Barbara Klemm, Wolfgang Tillmans und Jeronimo Voss. Als Auktionatorin trat die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig auf. 22.240 Euro hat der Spendenabend für das neue Lernlabor bisher eingebracht, immer noch gehen Spenden bei der Bildungsstätte ein. Direktor Mendel zeigte sich mit dem Ergebnis des Abends zufrieden: „Das bürgerschaftliche Engagement Frankfurts, gerade auch für unser Haus, ist und bleibt bemerkenswert.“
 
18. April 2018, 17.57 Uhr
jf
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Nach Tarq Bowen, Hattie Erawan und Robert J. Hunter ist Tigisti am Montag der vierte Gast im noch neuen Online-Talkformat „9 PM Artists Talk“ auf Instagram. Die Reihe ist ein Kooperation von Gregor Praml („The LOKAL Listener“) und Christian Richter („Sugar Mama Sessions“). – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: © Tigisti
 
 
„Unikuva“ von Bändi: „Bestes Weltmusikalbum 2020“
0
Viel Raum für Sehnsucht und Träume
Zu gerne hätte die Frankfurter Band Bändi am 28. Januar in der Fabrik gespielt. Das wurde auf April verschoben. Ihr zweites Album „Unikuva“ wurde derweil als „Bestes Weltmusikalbum 2020“ gekürt. Sängerin Kristina Debelius und Drummer Thomas Salzmann im Gespräch. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: Bernadette Fink
 
 
Nach 40 Jahren sieht Harald Metz keine Zukunft mehr für das Berger Kino. Schuld daran ist nicht nur Corona. Vor allem die Streaming-Dienste sieht Metz als Gefahr. Für Christopher Bausch, Geschäftsführer der Arthouse Kinos, ist das Kino aber noch lange nicht tot. – Weiterlesen >>
Text: Laura Oehl / Foto: Harald Schröder
 
 
 
Stephan Köhr zwischen E- und U-Musik
0
Lebenslange Liebe
Stephan Köhr ist Fagottist im Orchester der Oper Frankfurt. Den Lockdown nutzte der Seulberger für die Produktion der zweiten CD seines Projektes „Eskalation“ und stellt sein für viele weniger bekanntes Instrument in einen komplett anderen Kontext. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: Katrin Köhr
 
 
Filmverleiherin Julia Peters stellt am Dienstagabend in einer Online-Diskussion ihre Produktion „Generation Wealth“ vor. Sie wird im Rahmen der Reihe „Böll Kino“ gezeigt. – Weiterlesen >>
Text: Gregor Ries / Foto: Jip Verleih
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  713