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HR2-Kulturlunch

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Norwegen – Land der Fjorde und der Trolle

Foto: ACT/Jørn Sternersen
Foto: ACT/Jørn Sternersen
Vergnügliche musikalisch-literarische Matineen bietet das Kulturradio HR2 neun Mal im Jahr an. Die Veranstaltung am kommenden Sonntag stimmt auf das Gastland der Buchmesse ein. Mit dem exklusiven Programm „Norwegen – Land der Fjorde und der Trolle“.
Wann immer die HR-Bigband Gäste aus dem hohen Norden begrüßen konnte, etwa Rebekka Bakken mit den Jazzern aus Frankfurt auftrat, fühlte sich ein Ensemble-Mitglied besonders wohl und wie zu Hause. Denn Posaunist Christian Jaksjø, seit 2003 Mitglied der HR-Bigband, ist in Oslo geboren, hat dort Familie und pendelt so oft wie möglich zwischen den Ländern.

Am Mittwoch öffnet die Frankfurter Buchmesse ihre Pforten. Fünf Tage lang wird die Buchschau für reichlich Schlagzeilen sorgen. Und sie wird begleitet von nicht wenigen Veranstaltungen in der Stadt, in denen auch die unterschiedlichsten Schlaglichter auf die Kultur des diesjährigen Ehrengastes der Buchmesse gerichtet werden. Zum Beispiel mit dem „NORSK Festival für norwegische Musik, Literatur und Performance“ im Künstlerhaus Mousonturm.

Schon zwei Tage vorher findet im HR-Sendesaal wieder ein HR2-Kulturlunch statt, der diesmal unter dem Motto „Norwegen – Land der Fjorde und der Trolle“ auf die Buchmesse einstimmt. Christian Jaksjø hat dafür ein wunderbares Ensemble zusammengestellt. Mit ihm auf der Bühne stehen seine Bigband-Kollegen Oliver Leicht (Holzblasinstrumente) und Hans Glawischnig (Bass), dazu kommen noch Tamar Halperin (Tasteninstrumente), Sava Stoianov (Trompete) und Pål Hausken (Schlagzeug). Als Sängerin konnte mit Solveig Slettahjell eine Topsolistin verpflichtet werden.

Genauso exklusiv wie die Besetzung ist das Repertoire, das dem Land der Fjorde und Trolle gerecht werden soll. Jaksjø, der in Trondheim, Oslo und New Hampshire seine Instrumente (darunter auch das Euphonium), Improvisation und Komposition studierte, hat nicht nur Stücke von Edvard Grieg arrangiert und somit auf den vielleicht bekanntesten Klassik-Komponisten des Landes zurückgegriffen, sondern setzt auch auf traditionelle Folk- und Jazzmotive etwa von Arild Andersen. Nicht nur in „Solveigs Lied“ kommt Hendrik Ibsen gesungen zu Gehör, auch in den Textpassagen, so einer Szene aus dem 2. Akt der Bühnenfassung von „Peer Gynt“, ist der Dramatiker neben Ausschnitten aus norwegischen Märchen, Erzählungen und Romanen Teil der Rezitative, gesprochen von Schauspieler Siemen Rühaak. Der Vormittag wird moderiert von Bianca Schwarz.

>> Norwegen – Land der Fjorde und der Trolle, Frankfurt, HR-Sendesaal, 13.10, 11 Uhr, Eintritt: 24 Euro ohne Lunch
 
9. Oktober 2019
Detlef Kinsler
 
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