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Foto: Türkisches Filmfestival Frankfurt
Foto: Türkisches Filmfestival Frankfurt

22. Türkisches Filmfestival

Sechs Tage Kino für interkulturellen Austausch

Das Türkische Filmfestival findet in diesem Jahr bereits zum 22. Mal statt. Vom 26. Juni bis 1. Juli werden mehr als 30 Filme in türkischer Sprache in Frankfurt und Umgebung gezeigt, um für Unterhaltung aber auch interkulturellen Austausch zu sorgen.
Das Türkische Filmfestival geht in die 22. Runde: Unter dem Motto „Erhebe deine Stimme – Mutige Filme, die unsere Welt braucht“, zeigen Kinos in und um Frankfurt vom 26. Juni bis 1. Juli eine Vielzahl an türkischsprachigen Filmen. Ausgestrahlt werden diese mit deutschen oder englischen Untertiteln im Filmforum Höchst, Cinestar Metropolis und im Deutschen Filmmuseum (DFF) sowie in Kinos in Rodgau, Offenbach, Rödermark, Dietzenbach und Mühlheim. „Wir möchten nicht unter uns bleiben“, sagt Festivalleiter Hüseyin Sıtkı. „Mit dem Festival möchten wir die multikulturelle Gesellschaft in Frankfurt verbinden und so einen Beitrag für ein friedliches Zusammenleben schaffen.“ So werden für das Türkische Filmfestival auch Schulen, die JVA Preungesheim sowie erstmals Seniorenheime zum Kino.

„Seit 22 Jahren bietet das Türkische Filmfestival inhaltsvolle Werke, die zum Nachdenken anregen“, sagt Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner (Bündnis 90/Die Grünen). Ihrer Einschätzung nach leben über 50 000 türkischstämmige Menschen in Frankfurt, daher sei das Filmfestival auch ein Zeichen für kulturelle Anerkennung. „Die türkische Kultur ist eines der großen Mosaiksteinchen in der Region. Die Sprache und die Kultur gehören hierher.“ Daher wünscht sich die Stadtverordnetenvorsteherin, dass auch nicht-türkischstämmige Menschen zahlreich das Festival besuchen.

Insgesamt präsentiert das Festival über 30 Werke, bestehend aus Kurz-, Spiel- und Dokumentarfilmen. Auftakt für das Festival macht am Abend vom 26. Juni das Drama „Rabiye Kurnaz gegen Georg W. Bush“ im Filmforum Höchst. Die deutsche Produktion erzählt von Recht und Willkür: Rabiye Kurnaz, eine deutsch-türkische Hausfrau aus Bremen, will ihren Sohn aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo befreien, nachdem er dort irrtümlicherweise gefangen gehalten wird. Weitere Themen der Festivalfilme sind unter anderem Generationenkonflikte, Frauenrechte, Drogen, Freundschaft sowie Treue und Betrug.

Beim Türkischen Filmfestival gibt es aber mehr als nur Filme: Auch Konzerte, Podiumsdiskussionen, Stand-up-Shows und Interviews stehen auf dem Plan. Außerdem gibt es während der Festivalwoche insgesamt drei große Veranstaltungen: Am 26. Juni findet die Eröffnungsgala statt, an der Ehrenpreise verliehen werden. Am zweiten Tag folgt der Eröffnungsabend mit der Bekanntgabe der Gewinner des Dokumentarfilmwettbewerbs sowie des binationalen studentischen Kurzfilmwettbewerbs. Ein Highlight soll es auch am letzten Tag geben, wenn die Preisverleihung in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“, „Beste Kamera“, „Bestes Drehbuch“, „Beste Musik“, „Beste weibliche Hauptdarstellerin“ und „Bester männlicher Hauptdarsteller“ stattfindet.

Das gesamte Programm sowie weiterführende Informationen sind auf der Website des Türkischen Filmfestivals zu finden.
 
20. Juni 2022, 12.22 Uhr
vis
 
 
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