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Foto: Nicole Breevord
Foto: Nicole Breevord

Klimaneutralität bis 2035

Stadtverordnete einigen sich auf Klimaschutzpaket

Bis zum Jahr 2035 soll Frankfurt klimaneutral werden. Dafür haben die Stadtverordneten am Donnerstag das Klimaschutzpaket der Koalition beschlossen. Mit 19 Grundsatzbeschlüssen soll der Klimaschutz künftig in den Mittelpunkt gerückt werden.
Bis 2035 soll die gesamte Stadt klimaneutral werden, in der Stadtverwaltung will man das schon bis 2030 erreichen. Das hat die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag beschlossen. Schon im März hatte die Koalition dafür ein Klimaschutzpaket mit 19 Grundsatzbeschlüssen vorgelegt. Damit sollen die Treibhausgasemissionen gesenkt und der Klimaschutz in den Mittelpunkt gerückt werden. Einer der Beschlüsse fordert auch, dass noch im ersten Halbjahr mit den Klimaschutzmaßnahmen begonnen wird. Dafür soll der Magistrat alle erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen.

Darüber hinaus sieht der Klimaschutzplan etwa die Gründung eines Klimabeirats vor, der die Stadtpolitik und -verwaltung über geeignete Klimaschutz-Maßnahmen berät und bei der Umsetzung der Ziele unterstützt. Außerdem wird der Magistrat dazu aufgefordert, bei Investitionen den Klimaschutz oder die Klimawandelanpassung zu priorisieren. Zudem soll ein Spendenportal eingerichtet werden, um Menschen und Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich mit privaten Spenden an der Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen zu beteiligen. So habe jeder Mensch die Möglichkeit, Verantwortung für den Klimaschutz zu übernehmen, heißt es in dem beschlossenen Antrag.

Gemeinsam mit dem Klimabeirat soll zudem ein geeignetes Format entwickelt werden, über das sich Interessierte in regelmäßigen Abständen über die Fortschritte im Klimaschutz informieren und an der Weiterentwicklung der Maßnahmen beteiligen können. Außerdem sollen die einzelnen Klimaschutzmaßnahmen der Stadt regelmäßig auf ihre Wirksamkeit überprüft werden, um möglichst effizient Treibhausgasemissionen senken zu können. In dem Paket wird auch die energetische Sanierung von Gebäuden, die Umstellung auf klimafreundliche Heizungsanlagen sowie die Installation von Photovoltaikanlagen gefordert.

Wie die Koalition bereits in ihrem Antrag erklärte, haben etwa lange Dürrezeiten dazu geführt, dass der Stadtwald großflächig geschädigt ist und möglicherweise absterben könnte. Auch das Hochwasser in den nordöstlichen Stadtteilen im Juni 2021 mache deutlich, wie wichtig es sei, nun jegliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Stadt klimaneutral zu machen.
 
13. Mai 2022, 12.42 Uhr
sfk
 
 
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