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Foto: Hessischer Gründerpreis
Foto: Hessischer Gründerpreis

Hessischer Gründerpreis

Drei Frankfurter Unternehmen ausgezeichnet

Unter den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern des Hessischen Gründerpreises sind drei Unternehmen aus der Mainmetropole. Zwei von ihnen positionieren sich auch auf dem Siegertreppchen.
Am Mittwochabend, dem 3. November, wurde zum 19. Mal der Hessische Gründerpreis (HGP21) verliehen. Bei der Gala-Preisverleihung wurden jeweils drei Unternehmen in den vier Kategorien „Gründung aus der Hochschule“, „Gesellschaftliche Wirkung“, „Innovative Geschäftsidee“ und „Zukunftsfähige Nachfolge“ auf der Bühne der Frankfurter Sparkasse geehrt. Den Gründerpreis erhielten die drei Frankfurter Unternehmen Enviria Energy Holding, Grafik Idee Textilwerbung und das Würdezentrum Frankfurt. Das Würdezentrum Frankfurt holte sich zudem den ersten Platz in der Kategorie „Gesellschaftliche Wirkung“, das Unternehmen Grafik Idee Textilwerbung positioniert sich in der Rubrik „Zukunftsfähige Nachfolge“ auf der Eins.

Enviria Energy Holding setzt auf erneuerbare Energien

Enviria hat seinen Sitz auf der Mainzer Landstraße und ist ein Start-up-Unternehmen, das im Bereich der erneuerbaren Energiequellen tätig ist. „Durch das Netzwerk das wir schaffen, wollen wir Unternehmen den Zugang zu erneuerbaren Energien ermöglichen“, sagt Dominik Huber, Marketing Communications Manager bei Enviria. Dadurch vereinfache man den Konzernen die Energiewende, so Huber. „Gerade Unternehmen verbrauchen sehr viel Strom und wir möchten passende Lösungen anbieten und bestehende Hürden abbauen. Das Thema Nachhaltigkeit betrifft jeden, nicht nur private Haushalte“. Zu Envirias Mitgliedern zählen Menschen aus dem Bankwesen, dem International Business oder auch aus dem Bauingenieurwesen und der Elektrotechnik.

Grafik Idee Textilwerbung fokussiert sich auf eine nachhaltige Textilwirtschaft

Das Höchster Unternehmen Grafik Idee Textilwerbung bedruckt und bestickt seit 1987 Textilien – sei es für Vereine, den Sporthandel, für die Industrie oder auch Werbeagenturen und Mode-Labels. Das Unternehmen besteht zwar schon seit mehr als 20 Jahren, Innovationen kamen jedoch erst mit der neuen Spitze Sebastian Borst. „Textildruckereien werden meist familienintern weitergeführt; anders ist es in meinem Fall“, sagt Borst. Er habe selbst 17 Jahre lang als Angestellter bei Grafik Idee Textilwerbung gearbeitet, bevor er zum Geschäftsführer ernannt wurde. „Als ehemaliger Angestellter weiß ich, was Angestellte wollen – dementsprechend haben wir das Unternehmen optimiert und cooler gemacht“, sagt Borst. Seine Mitarbeiter und er arbeiteten auf dem höchsten Standard und setzten die nachhaltige Produktion an erste Stelle. Seit diesem Jahr ist das Unternehmen zudem mit dem Global Organic Textile Standard zertifiziert – ein weltweit führender Standard für die faire Verarbeitung von Textilien aus zertifiziert biologisch erzeugten Naturfasern.

Das Würdezentrum Frankfurt möchte einen würdevollen Abschied ermöglichen

Das Würdezentrum in Sachsenhausen wurde im Sommer 2016 gegründet und besteht aus Palliativmedizinerinnen und -medizinern sowie palliativen Pflegekräften, die schwerstkranke Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten wollen. „Für viele Menschen ist es eine Herausforderung mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert zu werden. Wir möchten gesellschaftliche Hilfe anbieten, damit Menschen lernen mit dem Thema besser umzugehen“, sagt Mitbegründer Ingmar Hornke. Das Würdezentrum wolle Menschen Wege zur Handlungsfähigkeit zeigen und sie dazu animieren, eine gemeinsame Verantwortungsübernahme anzusteuern. „Wir möchten uns an der allgemeinen Sorgekultur beteiligen und diese weiter auskultivieren", so Hornke. Zudem betont der Mitbegründer, dass das Würdezentrum, das erste gemeinnützige Unternehmen ist, das als Preisträger beim Hessischen Gründerpreis hervorgeht. „Es geht uns, anders als vielen anderen Start-ups, nicht um finanziellen, sondern um gesellschaftlichen Gewinn. Wir möchten demnächst eine Stiftung beziehungsweise einen Förderverein gründen und laden alle Menschen zum Mitmachen ein“, sagt Ingmar Hornke.

Der Hessische Gründerpreis wird von der Kiz Sinnova GmbH in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Wirtschaftsministerium veranstaltet und findet jährlich in einer anderen hessischen Region statt. Auch der Schauplatz für die Preisverleihung im Jahr 2022 stehe bereits fest: Frankfurts Wirtschaftsdezernentin, Stephanie Wüst (FDP), hat den „HGP-Staffelstab“ an Kai Lorenz Wittrock weitergegeben. Er ist Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Kassel; dem Austragungsort für den HGP22.
 
11. November 2021, 12.33 Uhr
sfk
 
 
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