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Frankfurter Gründerpreis
 

Frankfurter Gründerpreis

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Mit smarten Möbeln zum Erfolg

Foto: Wirtschaftsförderung Frankfurt
Foto: Wirtschaftsförderung Frankfurt
Am Montagabend wurde der diesjährige Frankfurter Gründerpreis verliehen. Das Start-up „Raumvonwert“ konnte sich gegen insgesamt 25 Bewerber:innen durchsetzen und den mit 12 500 Euro dotierten ersten Platz belegen. Der Sonderpreis ging an das Modelabel Zemuye.
Am Montagabend wurde im Kaisersaal des Römers der Frankfurter Gründerpreis 2020 verliehen. Als Sieger des Abends ging das Start-up „Raumvonwert“ hervor, welches die Jury mit seinen smarten, platzsparenden Möbeln, wie etwa einer klappbaren Treppe, überzeugte. Das Trio um Katja Becker, Lukas Wagner und Bastian Amberg konnte sich neben insgesamt 25 Bewerber:innen durchsetzen und erhält nun ein Preisgeld in Höhe von 12 500 Euro. Den zweiten Platz verlieh die 14-köpfige Jury an das Architekturbüro Lithium Designers. Das Unternehmen von Gründer Alamir Mohsen stellt Fassadenknoten per 3D-Druck her und wurde besonders für seine innovative Technik gelobt und erhält 10 000 Euro. Den dritten Platz teilen sich die Gründerinnen Christina Schwab und Marlen Richter des Unverpackt-Ladens „Die Auffüllerei“ mit den Backhelden; dahinter stecken Luwam Tecle-Debesay und ihr Bruder Joel, die fertige Kits zum Backen von Torten liefern. Beide Unternehmen erhalten jeweils ein Preisgeld von 3750 Euro.

„Wir können noch mehr“- das hatte Katja Becker von „Raumvonwert“ bereits im Vorfeld der Preisverleihung im Gespräch mit dem JOURNAL FRANKFURT angekündigt. Denn bekannt wurde das Start-up vor allem durch seine klapp- und schwenkbare Treppe „klapster“, die so konstruiert ist, dass alle Baukastenteile individuell zusammengestellt werden können. Mit dem Preisgeld wollen die drei nun sowohl sich als auch ihre anderen Produkte bekannter machen. Platzsparende Möbel seien, vor allem in Frankfurt ein Thema, das nicht nur Studierende betreffe.

Als Besonderheit wurde in diesem Jahr auch ein Sonderpreis verliehen. Dabei handelt es sich um eine Auszeichnung, die in den vergangenen 20 Jahren laut Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt und Vorsitzender der Jury, nur selten vergeben wurde. So wurde die Designerin Rahel Zemuye für ihr Modelabel Zemuye ausgezeichnet, bei dem sie lässige Streetwear mit traditionellen Stoffelementen aus Ostafrika verknüpft. Mit ihrer „Gründerpersönlichkeit und ihrer fachlichen Professionalität“ sei die junge Designerin „ein Aushängeschild für den Fashion Standort Frankfurt“, lobte die Jury.
 
27. Oktober 2020, 16.10 Uhr
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