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Foto: Imago/Ralph Peters
Foto: Imago/Ralph Peters

Corona-Pandemie

Lockerungen gelten in Frankfurt nur einen Tag

Während die meisten Kreise und Kommunen in Hessen lockern dürfen, gelten in Frankfurt schon ab Freitag wieder die bisherigen Regeln. Die Stadt hat die vorgegebene Inzidenz von 35 überschritten. Derweil denkt Ministerpräsident Bouffier über eine neue Teststrategie nach.
Hessen lockert, Frankfurt nur kurz: Am Donnerstag treten in Hessen die Lockerungen der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes in Kraft. Die Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt haben davon allerdings nur kurz etwas. Wie sich in den vergangenen Tagen bereits abzeichnete, erreichte die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt am Donnerstag laut Robert-Koch-Institut (RKI) einen Wert von 37,6. Damit liegt sie über dem Grenzwert von 35, der für die neuen Lockerungen ausschlaggebend ist. Wie die Stadt Frankfurt am Donnerstag mitteilte, tritt am Freitag die erforderliche Allgemeinverfügung in Kraft, mit der die Regeln der vergangenen Wochen beibehalten werden sollen.

Vor allem die Gastronomie und die Veranstaltungsbranche in Frankfurt müssen dadurch weiterhin auf längerfristige Lockerungen warten. Diese treten erst ein, wenn die Inzidenz fünf Tage in Folge unter 35 liegt. Das bedeutet, Veranstaltungen mit mehr als 250 Personen in geschlossenen Räumen oder mehr als 500 Personen im Freien müssen derzeit weiterhin vom Gesundheitsamt genehmigt werden. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ab 25 Personen ist ein negativer Testnachweis oder ein Nachweis über eine vollständige Impfung oder Genesung notwendig. Auch in der Innengastronomie muss ein solcher Nachweis weiterhin verlangt werden. Bei Übernachtungen in Hotels oder ähnlichen Betrieben wird ebenfalls ein sogenannter „Negativnachweis“ verlangt, der bei einem längeren Aufenthalt einmal die Woche vorgezeigt werden muss.

Der Anstieg der Infektionen finde in Frankfurt auch weiterhin in der Breite der Bevölkerung statt, heißt es vonseiten des Gesundheitsdezernats und des Gesundheitsamtes. Erst kürzlich sei es nach einer Clubveranstaltung zu einer Häufung von Infektionen gekommen. Bisher seien in diesem Zusammenhang 30 Menschen positiv getestet worden. „Die vierte Infektionswelle steht bereits in der Tür“, sagten Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Bündnis 90/Die Grünen) und der Leiter des Gesundheitsamtes, Antoni Walczok, am Donnerstag. „So verständlich der Wunsch nach Rückkehr zur Normalität und zu geselligem Beisammensein ist, sollten gerade bei Feiern im privaten oder öffentlichen Bereich Abstände eingehalten beziehungsweise Masken getragen werden.“

Bouffier denkt über kostenpflichtige Tests für Ungeimpfte nach

Unterdessen hat der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) eine Änderung der Teststrategie erwogen. Im Sommerinterview mit dem TV-Sender RTL kündigte er an, dass darüber nachgedacht werden müsse, Tests für Ungeimpfte wieder kostenpflichtig zu machen, sobald für alle Bürgerinnen und Bürger ein Impfangebot vorliegt. Das könnte voraussichtlich zum Ende des Sommers der Fall sein.

Die Frage sei, ob man weiterhin Steuergelder für kostenlose Tests ausgeben wolle, wenn es mit der Impfung auch eine andere Möglichkeit gebe, sagte der hessische Regierungssprecher Michael Bußer auf Nachfrage. Letztlich liege diese Entscheidung aber bei der Bundesregierung, die die Bürgertests auch finanziere. Ende August steht dort der nächste Impfgipfel an. Dabei werde es sicherlich auch um die kostenlosen Bürgertests gehen, so Bußer.
 
22. Juli 2021, 11.58 Uhr
loe
 
 
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Vergangenen Freitag hat sich der „Arbeitskreis Energie“ erstmals getroffen, um erste Strategien gegen die drohende Energiekrise zu besprechen. Auch wurden etwa Krisenszenarien entwickelt, im Falle einer Gasmangellage oder eines Stromausfalles in der Stadt.
Text: sfk / Foto: AdobeStock/Lapping Pictures
 
 
 
 
 
 
 
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