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Foto: Randal Kolo Muani will weg von Eintracht Frankfurt.  ©picture alliance/dpa/Revierfoto
Foto: Randal Kolo Muani will weg von Eintracht Frankfurt. ©picture alliance/dpa/Revierfoto

Rekordtransfer Eintracht Frankfurt

Nach Transfer-Theater: Kolo Muani geht für 95 Millionen nach Paris

Dieses Hin und Her dürfte für einen Transfer bei Eintracht Frankfurt einmalig sein. Ging er um 15 Uhr, blieb er wieder um 17 Uhr. Jetzt hingegen ist es fix. Stürmer Kolo Muani verlässt die SGE.
Update, 2. September: In einer Pressemitteilung teilte Eintracht Frankfurt um 0.30 Uhr mit, dass sich der Verein und PSG geeinigt haben. „Eintracht Frankfurt und Paris Saint-Germain haben sich auf einen Transfer von Randal Kolo Muani verständigt. Der 24-Jährige hatte in Frankfurt ursprünglich einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027. Für den Stürmer wird eine Rekordablösesumme von 95 Millionen Euro fällig. Die Entscheidung haben der Vorstand und der Aufsichtsrat der Eintracht Frankfurt Fußball AG einstimmig gefällt“, heißt es in Anbetracht des Theaters vom Vortag nüchtern.

Sportvorstand Markus Krösche äußerte sich wie folgt: „Wir hätten Randal gerne noch länger bei uns gesehen und hatten das auch immer entsprechend kommuniziert in den letzten Wochen. Letztendlich war die Entwicklung der vergangenen Stunden und damit verbunden die wirtschaftlichen Parameter, die für Eintracht Frankfurt eine Rekordeinnahme durch einen Spielertransfer bedeuten, ausschlaggebend.
Es habe am späten Nachmittag „aufgrund der Angebotslage der Spielerseite und Paris Saint-Germain“ keine Grundlage für eine Einigung gegeben, dies hätte sich am späten Abend geändert: Das neue Angebot habe man „aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten im Sinne von Eintracht Frankfurt nicht ausschlagen“ können.



Eintracht Frankfurt: Stürmer Kolo Muani bleibt nun doch


Update, 17.40 Uhr: Wie der kicker berichtet, ist der Deal um Kolo Muani nun doch geplatzt. So wäre die Eintracht zwar mit den 90 Millionen einverstanden gewesen, doch die Kosten für Hugo Ekitike, der als Tausch von PSG an den Main hätte kommen sollen, waren den Eintracht-Verantwortlichen zu hoch. „Das Paket aus Gehalt und Ablöse hätte die Dimensionen gesprengt“, berichtet der kicker. Demzufolge bleibt der Franzose nun doch in Frankfurt.

Update, 16 Uhr: Nach übereinstimmenden Medienberichten aus Deutschland und Frankreich ist der Transfer-Poker um Stürmer Randal Kolo Muani beendet: Mit einem Gesamtpaket in Höhe von 90 Millionen Euro ist sein Wechsel von der Eintracht zu PSG wohl besiegelt. Jetzt müssen nur noch alle Unterlagen bis 23 Uhr beim französischen Verband hinterlegt sein, um den Transfer vollends über die Bühne zu bringen.

Hin und her bei Eintracht Frankfurt: Eintracht-Stürmer Kolo Muani bleibt doch


Update, 1. September: „Wir sind in Gesprächen und wir werden sehen, was passiert“, diesen Satz hatte SGE-Sportvorstand Markus Krösche am Abend des Playoffs gegen Levski Sofia (2:0) gebetsmühlenartig wiederholt. Wie der hr nun berichtet, sei Krösche erneut in Kontakt mit PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi. Der habe dem Sender Canal+ am Donnerstagabend mitgeteilt: „Es ist kein Geheimnis, dass es ein Interesse gibt. Aber Frankfurt und wir sind noch weit voneinander entfernt, sehr weit.“ Krösche hingegen hatte zugegeben, keinen Kontakt zu Muani zu haben. Man wisse nicht, wo er ist.

Allerdings sei die Tür für eine reumütige Rückkehr weiter offen: „Die Spieler sind ein bisschen wie meine Kinder, das sind junge Menschen. Jeder macht mal Fehler“, sagte Eintracht-Trainer Dino Toppmöller nach dem Spiel. Denn, bessert Paris nicht nach, könnte Kolo Muani in Frankfurt bleiben. Um 18 Uhr wissen wir mehr.



Eintracht-Frankfurt-Stürmer Kolo Muani schwänzt Training und reist nach Paris


Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche machte am Mittwochabend aus seinem Unmut keinen Hehl: „Wir haben Randal anders kennengelernt und wissen um seinen eigentlichen Charakter. Es prasselt aktuell sehr viel auf ihn ein und daraus resultiert diese Reaktion, die falsch ist, was wir ihm und seinem Umfeld auch klar und in allen Auswirkungen verdeutlicht haben“, kritisierte er das Verhalten von Stürmer Randal Kolo Muani. Der hatte das Abschlusstraining vor dem Playoff-Rückspiel in der Conference League gegen Lewski Sofia geschwänzt und soll laut RTL eigenmächtig nach Paris zu seiner Familie gereist sein.

Muani will unbedingt zum französischen Meister Paris Saint-Germain wechseln, doch das Angebot für den 24-jährigen französischen Nationalspieler ist der SGE zu niedrig. Die will 100 Millionen, PSG soll zuletzt aber nur 80 Millionen Euro geboten haben. Kolo Muani besitzt bei der Eintracht einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027, der keine Ausstiegsklausel beinhaltet. Nun ist er beim entscheidenden Spiel gegen Lewski Sofia nicht dabei.

Eintracht Frankfurt - Lewski Sofia: Playoff-Rückspiel ohne Kolo Muani

„Für uns ist klar: Das Verhalten hat keinen Einfluss auf Transferaktivitäten“, sagte Krösche weiter. Auch SGE-Trainer Dino Toppmöller hat sich zur Sache im Gespräch mit RTL/ntv und sport.de geäußert: „Das ist für uns nicht schön in der Situation. Aber wir nehmen sie so an, wie sie ist“, betonte der Cheftrainer. „Wir nehmen es als Chance für uns als Gruppe, zusammenzuwachsen, dass jeder Einzelne noch ein Stück mehr reinwirft.“

Allerdings habe sich das Fußball-Business in diese Richtung entwickelt. „Man sollte nicht den Stab über Kolo brechen. Es prasselt sehr viel auf ihn ein. Man weiß nicht, inwiefern das eine Entscheidung von ihm ist, inwiefern er als junger Kerl manipuliert ist. Das wissen wir nicht. Man sollte nicht von diesem Fehlverhalten, das es klar ist, auf seinen Charakter schließen.“

Eintracht Frankfurt will 100 Millionen Euro für Kolo Muani

Mit Spielern, die ihren Abgang bei Eintracht Frankfurt erzwingen wollen, hat der Verein bereits Erfahrung. 2021 versuchte es Filip Kostić bei der SGE mit der gleichen Masche - ohne Erfolg. Die Frankfurter blieben unbeeindruckt und der Trainingsverweigerer noch ein Jahr im Verein. Statt wie zunächst erhofft zu Lazio Rom wechselte Kostic im vergangenen Sommer nach dem Triumph in der Europa League zu Juventus Turin.

Oder 1994. Damals wolle Anthony Yeboah nach England und erklärte als Kapitän, er sei zu müde, um beim anstehenden Spiel gegen den Hamburger SV mitzuwirken. Die Hessen reagierten mit einer empfindlichen Geldbuße und dem Entzug der Kapitänsbinde. Rund einen Monat später unterschrieb der wechselwillige Yeboah einen Vertrag beim englischen Club Leeds United. Im Fall Kolo Muani wird am morgigen Freitag das Transferfenster geschlossen. Unabhängig vom Ausgang kann dem Klub ein bisschen mehr Ruhe nicht schaden.
 
2. September 2023, 07.16 Uhr
ktho
 
Katja Thorwarth
Die gebürtige Frankfurterin studierte an der Goethe-Uni Soziologie, Politik und Sozialpsychologie. Ihre journalistischen Schwerpunkte sind Politik, politisches Feuilleton und Meinung. Seit März 2023 Leitung online beim JOURNAL FRANKFURT. – Mehr von Katja Thorwarth >>
 
 
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