Seit Juli vergangenen Jahres war Matthias Thieme Chefredakteur der Frankfurter Neuen Presse. Wie nun bekannt wurde, wechselt Thieme zum Februar als Chefredakteur mit Schwerpunkt Digitales zur Berliner Zeitung.
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Chefredakteur Matthias Thieme verlässt im nächsten Jahr die Frankfurter Neue Presse und wechselt zum 1. Februar 2020 als Chefredakteur mit Schwerpunkt Digitales zur Berliner Zeitung nach Berlin. Seit Juli vergangenen Jahres leitete Thieme zusammen mit Max Rempel die Redaktion der FNP und ihrer Regionalausgaben. Rempel bedauert, seinen Co-Chefredakteur in dessen Wahlheimat Berlin ziehen lassen zu müssen: „Matthias Thieme hat mit seiner motivierenden Art und seinem Projektmanagement-Know-how der FNP sehr gut getan. Ich bedanke mich herzlich bei ihm für die produktive Zusammenarbeit und wünsche ihm einen erfolgreichen Start in seiner neuen journalistischen und gestalterischen Aufgabe.“
Der 1974 geborene Matthias Thieme begann seine journalistische Karriere in Frankfurt: ab 2002 als Volontär und später als Redakteur im Lokalen und darauf in der Politikredaktion bei der Frankfurter Rundschau. Der Berufsweg führte Thieme dann zur DuMont-Redaktionsgemeinschaft Berlin (2010-2012), zum Wirtschaftsmagazin Capital in Berlin (2012-2015) und schließlich zur Funke Mediengruppe, wo er als Ressortleiter Wirtschaft die überregionale Wirtschaftsberichterstattung steuerte.
Matthias Thieme hat sich ein Renommee erworben und wurde für seine Recherchen und Veröffentlichungen mit zwei Wächterpreisen bedacht: 2009 für seine Berichterstattung zum UNICEF-Spendenskandal (gemeinsam mit Jörg Schindler) und zwei Jahre später für seine Publikationen zur Affäre um vier hessische Steuerfahnder, die mit falschen Gutachten aus dem Dienst entfernt worden waren.