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"Dachdecker" räumten ohne Erlaubnis alles ab
 
"Dachdecker" räumten ohne Erlaubnis alles ab
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Der etwas andere Dachschaden
Foto: Symbolbild: nb
Foto: Symbolbild: nb
In Frankfurt wurden zwei Tatverdächtige festgenommen, denen man versuchten Betrug und Sachbeschädigung vorwirft. Sie sollen unaufgefordert das gesamte Dach eines Hauses abgedeckt und dann die Rechnung präsentiert haben.
Zwei 34- und 37-jährige Männer sitzen seit Samstag in Untersuchungshaft, man legt ihnen Betrug und eine Sachbeschädigung zur Last und das kam so: Am Freitagmittag sollen die beiden in Frankfurt festgenommenen Tatverdächtigen mit einem Kleintransporter bei einem Haus in Sprendlingen vorgefahren sein. Insgesamt vier Personen klingelten bei einem dort wohnenden Ehepaar und fragten, ob am Dach etwas zu reparieren sein. Die Senioren sagten, dass die Regenrinne möglicherweise repariert werden müsse. Also machten die vermeintlichen Dachdecker ein Angebot und nannten einen dreistelligen Festpreis für die Arbeit, gleich darauf machten sie sich ans Werk. Soweit so normal.

Doch dann gingen die Dachdecker einen Schritt zu weit: Sie deckten das gesamte Haus ab. Das kam der Nachbarin sehr seltsam vor und deshalb alarmierte sie die Tochter des Ehepaares, die letztlich zu den Eltern fuhr. Die Tochter wurde dann von einem Arbeiter darüber informiert, dass das ganze Dach verfault sei und man es daher komplett machen müsse. Das koste dann einen mittleren vierstelligen Betrag. Das aber missfiel den vor vollendete Tatsachen gesetzten Bewohnern, die daraufhin die Polizei riefen. Offenbar machte das den Dachdeckern dann Angst, denn sie nahmen Reißaus und fuhren mit dem Kleintransporter, auf dem „Dachdecker“ stand davon. Freilich blieb das abgedeckte Haus zurück, der entstandene Sachschaden ist immens. Die Polizei gab eine Fahndung nach den Männern heraus und nahm dann zwei Männer in Frankfurt fest.

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat gegen die Beschuldigten Haftbefehle angeordnet, die anschließend vom Ermittlungsrichter wegen Fluchtgefahr erlassen wurden. Die Ermittlungen zu den vermeintlichen Komplizen dauern an.
5. Juli 2017
nb
 
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Leser-Kommentare

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Gandino. am 7.7.2017, 09:45 Uhr:
Von "Soweit so normal." kann aber auch schon bei der "Geschäftspraktik", wie sie im zweiten Absatz geschildert wird, keine Rede sein. Vor einem solchen Vorgehen hat mich vor ein paar Wochen auch schon ein - richtiger! - Dachdecker gewarnt.
 
 
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