Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
Zwei beste regionale Langfilme
 

Zwei beste regionale Langfilme

0

Rekorde und Preise beim Lichter Filmfest

Foto: Lichter Filmfest
Foto: Lichter Filmfest
Zum achten Lichter Filmfest kamen mit 12.000 Besuchern so viele wie nie. Der weiße Bembel für den besten regionalen Langfilm ging an „Sin & Illy still alive“ und „Conduct! Jede Bewegung zählt“.
Für das Lichter Filmfest war die achte Ausgabe mit einigen Rekorden verbunden: über 30 Premieren, allein bei den Langfilmen drei Welt-, sieben Deutschland- und sieben Hessenpremieren. Nach dem Ende am Sonntag zählen die Veranstalter knapp 12.000 Besucher - ebenfalls ein Rekord.

Am Sonntag wurden das Drama „Sin & Illy still alive“ von Maria Hengge und die Dokumentation „Conduct! Jede Bewegung zählt“ von Götz Schauder mit dem weißen Bembel als beste Langfilme mit Hessen- und Rhein-Main-Bezug ausgezeichnet. Beide Filme feierten bei Lichter Weltpremiere. "Conduct" erzählt von fünf Finalisten des Sir Georg Solti Wettbewerbs in Frankfurt, dem anerkanntesten Dirigentenwettbewerb der Welt. „Durch die präzise Beobachtung seiner Protagonisten in dieser hermetisch abgeschlossenen Szenerie erzeugt der Film in seiner Vielschichtigkeit eine hohe Emotionalität und Spannung“, lautet die Begründung der Jury. Bei Maria Hengges Film „Sin & Illy still alive“ handelt es sich um „eine Freundinnen- und Mutter- Tochter-Geschichte aus dem Frankfurt Fixermilieu, die unsentimental mit hyperrealistischen Elementen erzählt und toll gespielt ist“, so die Jury.

Den Preis für den besten regionalen Kurzfilm gewann „Ein bisschen Normalität“ von den Regisseuren Thomas Toth und Michael Schaff. „Der Preis geht an einen Film, in dem die drogenabhängige Protagonistin den Filmemachern einen schonungslosen und ungeschönten Blick auf ihr Leben erlaubt", lautet die Begründung der Jury. "Umgekehrt gelingt es den beiden Regisseuren, aus der vertrauensvollen Zusammenarbeit ein berührendes Porträt zu zeichnen, das besonders durch seine gelungene Montage überzeugt."

Der Binding Publikumspreis ging an "Carlo, Keep Swingin'" von Elizabeth Ok. Die Dokumentation über den Frankfurter Trompeter Carlo Bohländer, der den Jazz in der jungen Bundesrepublik etablierte, lässt zahlreiche Legenden zu Wort kommen und macht bislang unveröffentlichtes Archivmaterial zugänglich. Der mit 2000 Euro dotierte Preis wird im dritten Jahr von der Binding-Brauerei gestiftet.

Bereits am Dienstag wurde der Lichter Art Award für Videokunst an den in Antwerpen lebenden Künstler Jonathan Van Essche verliehen.
23. März 2015
leg
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Max Hollein holt Inka Drögemüller nach New York
0
Vizedirektorin der Schirn wechselt ans Metropolitan Museum of Art
Inka Drögemüller verlässt Frankfurt: Wie am Freitag bekannt wurde, wird die stellvertretende Direktorin der Schirn Kunsthalle schon in wenigen Wochen nach New York ans Metropolitan Museum of Art wechseln. Sie folgt dem Ruf ihres früheren Chefs Max Hollein. – Weiterlesen >>
Text: Ronja Merkel / Foto: Martin Kraft (photo.martinkraft.com) License: CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
 
 
Städelschule Rundgang 2019
0
Einblicke ins Atelier
Vom 15.–17. Februar 2019 öffnet die Städelschule wieder ihre Pforten zum jährlichen Rundgang, bei dem die Öffentlichkeit Einblick in das Schaffen der Studierenden erhält. Auch mit einer Einzelausstellung der in Teheran geborenen Künstlerin Tala Madani wartet sie auf. – Weiterlesen >>
Text: red / Foto: JOURNAL FRANKFURT
 
 
Jewish Women Empowerment Summit
0
Feminismus-Konferenz in Frankfurt
Nächste Woche findet erstmals die Konferenz „Jewish Women Empowerment Summit“ statt. Ziel ist es, über diverse Lebenshürden zu diskutieren, die Juden und Nicht-Juden betreffen. Mit dabei an der Abschlussdiskussion: JOURNAL-Chefredakteurin Ronja Merkel. – Weiterlesen >>
Text: Sheera Plawner / Foto: JSUD/Facebook
 
 
 
Die 69. Berlinale biegt bereits in die Finalrunde ein. Unser Filmredakteur Andreas Dosch hat seine persönlichen Erfahrungen noch einmal in ein paar Worten zusammengefasst. Langweilig ist ihm nicht geworden. – Weiterlesen >>
Text: Andreas Dosch / Foto: Alexander Janetzko/Berlinale 2016
 
 
Cindy Sherman hat am Dienstag für ihr Lebenswerk den Max-Beckmann-Preis erhalten. Gewürdigt wird damit die „schillernde, gebrochene“ Bildsprache der US-amerikanischen Künstlerin. Nur die musikalische Untermalung der Preisverleihung hätte die Stadt lieber lassen sollen. – Weiterlesen >>
Text: hei / Foto: Bernd Kammerer
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  644 

Twitter Activity