Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
Shakespeare in the Garden
 

Shakespeare in the Garden

0

Ein Sommernachtstraum im Botanischen Garten

Foto: Alexander Nieberding
Foto: Alexander Nieberding
Open Air mal anders mit “Shakespeare in the Garden”: Bei der Inszenierung des Klassikers “A Midsummer Night’s Dream” nehmen die Schauspieler das Publikum mit auf eine Reise in das antike Griechenland - und in den Botanischen Garten.
„The course of true love never did run smooth“, schrieb Shakespeare in seinem Werk „A Midsummer Night’s Dream“. Und genau darum geht es auch in dem Klassiker: Ein junges Liebespaar, ein Herrscher-Liebespaar, ein antikes Liebespaar, die unerwiderte Liebe und alle Wirrungen, die das Leben mit sich bringt bevor die Liebenden zusammenfinden. Das neue Open-Air-Theater „Shakespeare in the Garden“ nimmt das Publikum mit auf eine Reise in die Welt von „A Midsummer Night’s Dream“ und mit auf einen Ausflug in den Botanischen Garten.

Ein typisches Open-Air-Stück ist diese Inszenierung aber nicht, denn: Die Szenen werden an verschiedenen Orten im Garten gespielt. Das heißt, die Schauspieler bewegen sich von Platz zu Platz und die Zuschauer folgen ihnen. „Das Publikum wird zu einem Teil des Stücks und zu einem Teil des Gartens selbst während der Aufführung“, erläutert Regisseur PJ Escobio. „Wir wollen den Zuschauern damit die unterschiedlichen Arten und Weisen zeigen, auf denen eine Geschichte erzählt werden kann.“ Dabei spielen Wind und Regen für die Schauspieler keine Rolle – solange das Publikum ebenfalls wetterresistent ist, doch der Regisseur habe bisher nur gute Erfahrungen diesbezüglich gemacht. Für alle Fälle hat das Team aber schon Regenmäntel besorgt.

Dass der botanische Garten für die Inszenierung ausgewählt wurde, hat einen bestimmten Grund, wie Produzentin Tracy Grey erklärt: „Shakespeare lebt ganz anders im Garten. Die Soundeffekte hier hat man so nicht im Theater und die Atmosphäre ist eine ganz andere. Wir haben viele verschiedene Möglichkeiten, uns im Garten auszutoben.“ Dabei entdeckt und erkundet das Publikum, das noch vorher noch nie im Botanischen Garten war, gleichzeitig den neuen Ort. Während des Stücks werden die Zuschauer von Aufpassern begleitet, die darauf achten, dass keine Pflanzen oder Tiere zu Schaden kommen und auch die Schauspieler müssen darauf achten, wo sie spielen können. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Karten ist deshalb auch auf maximal 60 Personen pro Aufführung begrenzt.

„A Midsummer Night’s Dream“ ist einer der bekanntesten Werke Shakespeares des Genres Komödie. Die Inszenierung will diese klassische Geschichte für ein modernes Publikum erfahrbar machen, aber den Original-Text beibehalten. Dafür agieren die Schauspieler mehr während der Szenen, so dass Zuschauer jedes Alters und Bildungsstands die Handlung verstehen können. Mit der Entscheidung, im Sommer diese Komödie aufzuführen, verfolgt das Team eine bestimmte Intention, denn mit all den negativen Dingen, die heute in der Welt passieren, soll das Stück einen Kontrast bilden und die positive Gegenseite zu all den Problemen darstellen, über die tagtäglich berichtet werden.

>> Shakespeare in the Garden, Botanischer Garten Frankfurt, Siesmayerstraße 72, 14., 14., 17., 21., 24. + 28.6., jeweils 16 oder 19 Uhr, Tickets unter: www.shakespearefrankfurt.de
 
18. Mai 2018, 11.38 Uhr
Martina Schumacher
 
Martina Schumacher
Jahrgang 1991, Studium der Germanistik an der Goethe-Universität, seit 2016 beim Journal Frankfurt – Mehr von Martina Schumacher >>
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Festival im hybriden Format
0
B3 Biennale: digital global
Auch in diesem Jahr widmet sich die B3 Biennale kreativen Bewegtbildarbeiten aus der ganzen Welt. Diese werden vom 9. bis zum 18. Oktober sowohl virtuell als auch vor Ort in der Astor Filmlounge gezeigt. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: B3 Biennale
 
 
Instrumentenbau – Probe – Konzert. Und das alles an einem Tag. So lautet die Ankündigung für den Auftritt des Soziokulturellen DIY-Nachbarschafts-Orchesters am 19. September in Offenbach bei der Akademie für interdisziplinäre Prozesse, kurz afip!. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: Lutz Jahnke Design
 
 
Zehn neue Stellen werden geschaffen
0
Hessens Museen sollen digitaler werden
Hessen fördert die Museen, denkmalgeschützten Gebäude sowie Archive des Landes mit neuen Stellen und Geldern in Höhe von drei Millionen Euro. Damit soll vor allem in die Digitalisierung der Kultureinrichtungen investiert werden. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: Unsplash
 
 
 
Themenwoche in der Naxoshalle
0
Gegen das Vergessen ankämpfen
Am 25. September beginnt die „Themenwoche gegen das Vergessen“ in der Naxoshalle. Bis zum 1. Oktober erinnern das studioNAXOS und das Theater Willy Praml mit Theateraufführungen, Ausstellungen und Stadtführungen an die Verbrechen in der NS-Zeit. – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: Theater Willy Praml
 
 
Städtische Bühnen: Denkmalschutz
1
Keine Rekonstruktion des Schauspielhauses
Eine Rekonstruktion des Schauspielhauses von 1902, wie es die Aktionsgemeinschaft Schauspielhaus Frankfurt fordert, wird es nicht geben. Kulturdezernentin Ina Hartwig nannte am Dienstag die Gründe für diese Entscheidung. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: © Harald Schröder
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  703