Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
069 - Die Frankfurter Verlagsschau
 

069 - Die Frankfurter Verlagsschau

0

Verlage Frankfurts, vereinigt euch!

Foto: © unsplash.com/ Photo by Patrick Tomasso
Foto: © unsplash.com/ Photo by Patrick Tomasso
Dass Frankfurt eine Buch- und Literaturstadt sei, so sagt es Anya Schutzbach vom Verlag weissbooks.w, sei jedem bekannt und würde auch nicht bestritten: „Wir aber wollen in den Vordergrund stellen, dass Frankfurt auch eine wichtige Verlagsstadt ist.“ Entstanden ist so die Frankfurter Verlagsschau.
Der Gedanke, eine Frankfurter Verlagsschau auf die Beine zu stellen, also eine Art Mini-Buchmesse, die die lokalen Akteure ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt, geistert schon seit einiger Zeit durch die Stadt. Nun hat sich am 6. November der Verein mit dem Namen „Pro Libris Frankfurt e.V.“ gegründet. Vereinsziel ist, wie der Verleger Axel Dielmann es formuliert, „die Ausrichtung von Literatur-, Buch- und Kunstveranstaltungen.“ In erster Linie die Ausrichtung jenes Events, das den Titel „069 – Die Frankfurter Verlagsschau“ trägt und das in seinen Planungen schon weit fortgeschritten ist, wie die Vereinsgründer bei einem Informationsgespräch im Haus des Buches erläuterten.

Zu den Initiatoren gehören neben Schutzbach und Dielmann auch die Verlegerin Cristina Henrich-Kalveram von den Henrich Editionen, Silvio Mohr-Schaaff von der Büchergilde Gutenberg, Sewastos Sampsounis vom Größenwahn Verlag und Stefanie Brich, Geschäftsführerin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in den Bereichen Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Wie aber soll sie nun genau aussehen, die Frankfurter Verlagsschau? Zeit und Ort stehen bereits fest: Vom 7. Bis zum 9. April 2019 hat der Verein die Räume der Evangelischen Akademie am Römer gemietet. 20 von einem Kuratorium ausgewählte Frankfurter Verlage sollen sich auf der Verlagsschau präsentieren; diese wiederum laden zehn Verlage, die ihren Sitz nicht in Frankfurt haben, zu der Veranstaltung ein. Vorbild für dieses Konzept sind ähnlich organisierte und erfolgreiche Veranstaltungen in anderen deutschen Städten, beispielsweise in Hannover, München oder Stuttgart.

Die Verlagsschau, so Schutzbach, diene dem Zweck, „die Sichtbarkeit der Verlage zu erhöhen, einen direkten Kontakt zu den Lesern herzustellen und natürlich auch Verkäufe zu ermöglichen, die im regulären Handel nicht zustande kommen würden.“ Die Chancen kleiner Independent-Verlage, im Handel Aufmerksamkeit zu bekommen, ist tatsächlich gesunken in den vergangenen Jahren. Ergänzt wird die Verlagsschau durch Podien, auf denen sich die Branche und das Publikum miteinander austauschen können. Der Eintritt soll frei sein. Die Organisation liegt in den Händen von Gisela Thomas, die noch bis Dezember 2018 die Veranstaltungsabteilung im S. Fischer Verlag leiten wird, bevor sie sich selbständig macht.
Besonderen Wert legen die Vereinsgründer auf zwei Feststellungen: Zum einen soll die Frankfurter Verlagsschau keine reine Belletristik-Veranstaltung werden, sondern die Vielfalt der Verlagsszene abbilden. Zum anderen begreift sie sich nicht als Konkurrenz zu den etablierten Literaturveranstaltern und -Veranstaltungen: „Für Lesungen gibt es andere und ausreichend Orte in dieser Stadt“, so Schutzbach. Und: Weder der Lange Tag der Bücher, der im Februar stattfindet, noch das Lesefest „Frankfurt liest ein Buch“ im Mai stehen in terminlicher Konkurrenz zu der Verlagsschau. Welche Verlage daran teilnehmen sollen, wird das Kuratorium demnächst entscheiden.
27. November 2018
Christoph Schröder
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Neues Kunstfestival im September
1
Kunst als urbanes Ereignis
Frankfurt bekommt ein neues Kunstfestival: „The Frankfurt Art Experience“. Neben vielen spannenden Angeboten holt das Festival am ersten Septemberwochenende auch die beliebte Kunstmesse Paper Positions in die Stadt. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Symbolbild @ Unsplah/Deanna J
 
 
Lost Stories: neue Form der Erinnerungskultur
0
Das Leben eines jeden Menschen ist es wert, erzählt zu werden
Die Austellungsreihe Lost Stories will den Umgang mit Altern, Sterben, Tod und Vergänglichkeit in den Alltag holen und eine neue Form der Erinnerungskultur kreieren. Das Pilotprojekt startet in Frankfurt, noch bis zum 23.7. läuft eine Crowdfunding-Aktion. – Weiterlesen >>
Text: Helen Schindler / Foto: Symbolbild © Pixabay
 
 
Sommerwerft 2019 vom 19.7.-4.8.
0
Kreativität statt Konsum
Am Freitag startet das kostenlose Theaterfestival Sommerwerft. Mit 300 Künstlerinnen und Künstlern ist es noch größer als im vergangenen Jahr. Und auch hier ist das Thema Klimaschutz angekommen: Durch eine Neuerung werden in diesem Jahr 36 000 Kilogramm CO2 eingespart. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Stefano Strampelli
 
 
 
Haus am Dom: Sommerkino auf der Dachterrasse
0
Filme voller Musik, Liebe und Politik
Sommer ist Freiluftkino-Zeit: Auf der Dachterrasse des Hauses am Dom werden auch in diesem Jahr wieder Filme unter freiem Himmel gezeigt. Von 19. Juli bis 11. August werden acht verschiedene Filme auf die Leinwand projiziert. – Weiterlesen >>
Text: hes / Foto: D. Wiese-Gutheil/Haus am Dom
 
 
Interview mit Initiator vom Burg Herzberg Festival
0
Love and Peace
Das Burg Herzberg Festival feierte schon 2018 seinen 50. Geburtstag, ein Jahr vor Woodstock. Das JOURNAL FRANKFURT sprach mit Gunther Lorz, dem Geschäftsführer des Festivals, das dieses Jahr vom 25. bis 28. Juli im osthessischen Breitenbach stattfindet. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: Graham Nash
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  660