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Verschärfte Maßnahmen ab Freitag
 

Verschärfte Maßnahmen ab Freitag

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Frankfurt erreicht Corona-Warnstufe rot

Foto: Unsplash/Tobias Rehbein
Foto: Unsplash/Tobias Rehbein
Frankfurt hat am Donnerstag den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner überschritten. Ab dem heutigen Freitag gelten die verschärften Corona-Maßnahmen, die Herbstkirmes soll aber trotzdem stattfinden.
Mit einer Inzidenz von mehr als 50 hat Frankfurt am Donnerstag die nächste Warnstufe des Eskalationskonzepts, auch „Warnstufe rot“ genannt, erreicht. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) gilt für Frankfurt derzeit ein Wert von 55,9 (Stand 9.10., 0 Uhr). Mit insgesamt 4011 Fällen verzeichnet die Stadt ein Plus von 149 Infektionen im Vergleich zum Vortag. Für ganz Hessen meldet das RKI 430 Covid-19-Infektionen mehr als noch am Donnerstag, insgesamt sind somit 21 092 Fälle hessenweit bekannt, 1625 davon aus den vergangenen sieben Tagen. Auch Frankfurts Nachbarstadt Offenbach hat den Wert von 50 Infektionen pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner deutlich überschritten. Mit einer Inzidenz von 66 nähert sich die Stadt weiter der nächsten Stufe, die ab einem Wert von 75 erreicht ist. Für Deutschland meldet das RKI im Vergleich zu Donnerstag ein Plus von 4516 Corona-Fällen.

Am Freitagmittag wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Verantwortlichen der elf größten deutschen Städte über das aktuelle Pandemiegeschehen und die getroffenen Maßnahmen beraten. Wie Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Dienstag mitteilte, wird auch er an dieser Konferenz teilnehmen.

Diese Maßnahmen gelten ab Freitag in Frankfurt

In Frankfurt gelten bis Sonntag, den 18. Oktober, verschärfte Corona-Maßnahmen: So gilt eine Maskenpflicht von 8 bis 22 Uhr für bestimmte Einkaufspassagen. Diese Regelung betrifft die Berger Straße, die Schweizer Straße einschließlich des Schweizer Platzes, die Leipziger Straße, die Zeil, die Goethestraße, den Oeder Weg vom Anlagenring bis zur Glauburgstraße, die Neue Kräme, die Königsteiner Straße, die Braubachstraße, die Münchener Straße und die Kaiserstraße sowie die Kalbächer Gasse und die Große Bockenheimer Straße zwischen Opernplatz und einschließlich Hauptwache betreffen.

Von den angekündigten 24-stündigen Alkoholverboten sind nach Angaben der Stadt am Donnerstag folgende Plätze und Parkanlagen betroffen: Friedberger Platz, Luisenplatz, Matthias-Beltz-Platz, Kalbächer Gasse und Große Bockenheimer Straße zwischen Opernplatz und einschließlich Hauptwache, Zeil, Opernplatz, Liebfrauenberg mit Vorplatz der Kleinmarkthalle, Schäfergasse, Kaiserhofstraße, Bockenheimer Landstraße ab Niedenau in Richtung Opernplatz, Kettenhofweg ab Niedenau in Richtung Alte Oper, Kaisersack, Kaiserstraße, Bahnhofsvorplatz, Taunusstraße, Münchenerstraße, Elbestraße, Moselstraße, Niddastraße, Allerheiligenstraße, Altsachsenhausen mit der Großen Rittergasse, Kleinen Rittergasse, Frankensteinerstraße, Paradiesgasse mit Paradieshof, Klappergasse, Neuer Wall, Affentorplatz.

Für Gastronomiebetriebe wurde eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr verhängt. Restaurants, Kneipen und Bistros müssen in diesem Zeitraum geschlossen bleiben. Auf die Bewegungsfreiheit auf der Straße hat die Regelung jedoch keine Auswirkung.

Private Feiern im öffentlichen Raum werden auf maximal 25 Personen begrenzt, im privaten Bereich werden maximal zehn Gäste empfohlen. Im Bereich von religiösen Feiern gilt ab sofort eine Maskenpflicht analog zu Gottesdiensten.

Herbstkirmes findet trotzdem statt

An der Kirmes „Herbst in der Stadt“ will die Stadt jedoch trotz der steigenden Zahlen festhalten. Oberbürgermeister Peter Feldmann will die Kirmes am Freitag um 12 Uhr auf dem Römerberg eröffnen. Ursprünglich sollte das Event am Donnerstag beginnen, musste aber wegen der Überarbeitung des Hygienekonzeptes um einen Tag verschoben werden. Für die Entscheidung, die Kirmes stattfinden zu lassen, wurde das Stadtoberhaupt in den sozialen Medien viel kritisiert.
 
9. Oktober 2020, 12.55 Uhr
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