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Gesellschaft
 

Orkantief „Sabine“

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Der Morgen nach dem Sturm

Foto: © Bernd Kammerer
Foto: © Bernd Kammerer
Umgestürzte Bäume, kaputte Dächer und Schulausfall: Das Orkantief „Sabine“ sorgt im ganzen Land für Beeinträchtigungen. In Frankfurt wurde durch den Sturm das Dach des Doms beschädigt, ein Kranausleger war in der Nacht auf das Gebäude gefallen.
Das Orkantief „Sabine“ zieht seit gestern Nachmittag über ganz Deutschland hinweg. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 145 Kilometern je Stunde traf der Sturm auch auf Hessen und wehte Bäume, Äste und sonstige Gegenstände auf die Straßen. Vielerorts in Hessen fällt am Montag die Schule aus.

Die Bahn hatte den Fernverkehr bis Montag um 10 Uhr eingestellt. Auf den nicht mehr vom Sturm beeinflussten Streckenabschnitten finden am Morgen Erkundungsfahrten zur Schadaufnahme statt. „Es ist leider schon absehbar, dass die Störungen am Montag den ganzen Tag über andauern werden“, teilte die Deutsche Bahn mit. Kundinnen und Kunden wird empfohlen, ihre für Montag oder Dienstag geplanten Fahrten im Fernverkehr zu verschieben.

Dach des Frankfurter Doms beschädigt

In Frankfurt wurde durch den Sturm ein Ausleger eines Baukrans umgeknickt und ist zum Teil durch das Dach des Frankfurter Doms gestürzt. Das Dach wurde beschädigt, verletzt wurde aber niemand. Wie hoch der Schaden ist, sei momentan noch unklar. Eine Fachfirma soll sich nun um die Bergung des Baukrans kümmern.

Insgesamt wurde die Feuerwehr zwischen Sonntagnachmittag, 15 Uhr bis Montagmorgen um 5 Uhr zu insgesamt 51 Einsätzen wegen des Sturms gerufen. In acht Fällen wurden Dächer beschädigt, 25 Mal lagen Bäumen oder Äste auf der Straße und in 18 Fällen rückte die Feuerwehr wegen „sonstiger Hilfeleistungseinsätze“ wie beispielsweise umgestürzter Bauzäune aus. Nach Erkenntnisstand der Feuerwehr habe es in Frankfurt keine verletzten Personen gegeben. Die Zahl der Einsätze soll sich allerdings schätzungsweise am heutigen Tage noch steigern, da viele Beschädigungen erst bei Tageslicht zu erkennen sind.
 
10. Februar 2020, 12.12 Uhr
ez
 
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Leser-Kommentare

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Uwe Looschen am 10.2.2020, 14:53 Uhr:
Gegenüber den Vorhersagen war der Sturm eher ein laues Lüftchen (komme von der Waterkant). Die Bäume stehen noch alle und konnten dem Wind trotzen. Selbst bei aufgeweichten Böden und Trockenheit. Die Natur ist immer wieder für Überraschungen gut. Und wohl doch in gutem Zustand.
 
 
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